Category: Verschwörungstheorie

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Elisabeth Noelle-Neumanns Prophezeiung zur Fernsehkultur

In einem Buchbeitrag von 1988, „Das Fernsehen und die Zukunft der Lesekultur“, verbindet die Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Noelle-Neumann (1916-2010) wahrnehmungspsychologische Thesen aus älteren und neueren Veröffentlichungen. Der Gegensatz von kognitiven Fähigkeiten, die das Lesen fördert, und der Ästhetik des Fernsehens wird hier deutlich. Einige ausführliche Zitate...

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Warum man Cross Border Leasing besser lesen als gucken kann

Die Berichterstattung und Meta-Berichterstattung muss so hartnäckig bleiben wie das Problem selbst: Finanzwirtschaft ist in diesen Zeiten eine stark ausdifferenzierte, sich schon in ihrer eigenen Sprache immunisierende gesellschaftliche Funktionseinheit, die nichtsdestotrotz jeden betrifft, der Geld verwendet und an Sozialsystemen partizipiert. Und neben anderen strukturellen Zusammenhängen...

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Finanzkrisenmanager und ‑propheten

Medial vermittelte Weltsicht klafft immer stärker zwischen der von etablierten Sendern produzierten und alternativen internetbasierten Anbietern auseinander. Ein gutes Beispiel ergibt der Vergleich zweier aktueller Gesprächssendungen, die sich um Wirtschaftspolitik drehen. Da haben wir einmal „Unter den Linden Spezial“ (Phoenix, 21.12.2010). Die Journalisten Christoph Minhoff...

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Dynastien 2 – Albrecht / von der Leyen dies- und jenseits des Bildschirms

Familienpolitik, die etwas taugte, wäre auch Medienpolitik. Ist eine solche aber von der amtierenden Ministerin für Arbeit und Soziales und früheren Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu erwarten? Die politische Wirklichkeit gibt schon die Antwort. In dieser Wirklichkeit nicht unmittelbar ersichtlich sind Tatsachen, die...

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Vermögensverteilung schwach ausgesteuert

Heute nacht sendet Phoenix die WDR-Dokumentation „Schön reich – Steuern zahlen die anderen“ von Sascha Adamek, Martin Hahn und Kim Otto. Die Kontrastbeispiele des Immobilienspekulanten und Autors Klaus Barski und einer fünfköpfigen Familie mit Einkommen aus Lokaljournalismus und Krankenpflege führen deutlich vor Augen, dass sich...

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Sie(h) Unitymedia! Wird’s bald?

Ein Hauptargument gegen eine sinnlos wuchernde Medienkultur ist der Hinweis auf „parasoziale Beziehungen“, die etwa TV-Konsumenten zu den – sie nur sehr begrenzt zurückliebenden – „Promis“ aufbauen. Neuerdings erklärt man den Ersatzcharakter von Medien-„Erlebnissen“ auch gern mit dem Modediskurs der Neurophysiologie und den sog. „Spiegelneuronen“....

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Zum freien Willen gezwungen

Eins der klassischen Argumente in Debatten über Medienkritik ist die Freiwilligkeit von Medienkonsum oder sonstigem Zuspruch in diese Richtung. Nur für ‚zu Erziehende‘ wird da tendenziell eine Ausnahme gemacht. Alle anderen dürfen ‚frei entscheiden‘. So weiß es eine Zuschauerin des RTL-„Dschungelcamps“ im Forum von „derwesten.de“...

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Suizid ist Pop

Eine „inoffizielle News- und Fan-Seite“ zu der Reihe „Popstars“ (Pro7), „popstars-news.de“, bemerkt in einem Eintrag vom 02.09.2010 zum „Girls forever“-Casting in Duisburg sehr richtig: Wie gewohnt gab es viele traurige Geschichten, die die Kandidaten schon erlebt haben. Dazu gehört in der „Episode 4“ am 09.09.2010, dass...

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Welche Apokalypse ist die erste?

Es trifft sich, dass ich im letzten Eintrag etwas zur Zwangsdramaturgie ‚zum Guten hin‘ im Magazin „nano“ (3sat) bemerkte. Seit gestern ist auf der Website des Kopp-Verlags ein schönes Gegenbeispiel dazu zu sehen – mit, zugegeben, nicht zwingend ‚objektiveren‘ Resultaten. So steuern die „KOPP Nachrichten“...