HKCM: The #GreatReset und Klaus #Schwab – Fakten und Fiktion | #Verschwörungstheorie #Prognose

Seit gegen das SARS-CoV-2-Virus drastische Maßnahmen durchgeführt werden, wird dazu auch über Klaus Schwab und sein World Economic Forum diskutiert. Schwab veröffentlichte perfekt terminiert parallel zu den Maßnahmen mit Thierry Malleret sein Buch “Covid-19: Der große Umbruch” (2020), indem er seine wirtschafts- und sozialpolitischen Thesen aus früheren Veröffentlichungen aktualisiert.

Philip Hopf von der Beratungsagentur HKCM ordnet in diesem Video Argumente und externe Informationen dazu. Das Fazit liegt nahe: Wie in vielen anderen Fällen sind Themen in Mainstream-Medien stark unterrepräsentiert und es wird – aus verschiedenen Gründen – ein teils sehr fragwürdiges Gefecht gegen sog. “Verschwörungstheorien” durchgeführt.

Was in diesem Video nicht vorkommt, ist ein angebliches Zitat aus Schwabs Buch, demzufolge Menschen in naher Zukunft ohne Geld, dafür aber glücklich leben würden. Bei wiederholter Durchsicht des Buches, auch mit Wortsuchen, konnte ich das nicht bestätigen. Bezeichnenderweise ist es das, was mir am häufigsten auf Social-Media-Kanälen oder in Massen-E-Mails begegnete. Dies ist leider auch ein Faktum: ungeprüfte Informationen mit bestimmten Triggern machen am schnellsten und nachhaltigsten die Runde. Dies trägt dazu bei, dass wesentliche Sachargumentationen in Bausch und Bogen diffamiert werden können – insofern kann man sich auch fragen, ob die Verstärkung der Verbreitung falscher Argumente zum richtigen Thema auch aus machtstrategischen Gründen noch gefördert wird (z. B. durch die ohnehin offen manipulierten Algorithmen, wie sie bei Google & Konsorten herrschen und nach Jahrzehnten der Hegemonien von gebührenfinanziertem Rundfunk und kommerziellen Medienhäusern eine andere Variante gelenkter Demokratie funktionabel halten).

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

2 Antworten

  1. Hier wird noch eine andere Veröffentlichung des WEF erläutert:
    https://www.youtube.com/watch?v=pyIAXp31IGQ&t=497s
    Das Argument kommt also wohl nur in einem Beitrag vor, der aber von einer jüngeren Politikerin, Ida Auken, stammt.
    In einem Interview sagt Klaus Schwab auch nicht, dass es “zu viele Menschen” gebe, sondern, dass es “zu viele Menschen” gebe, “die sich ausgeschlossen fühlen.” (https://www.youtube.com/watch?v=q3M2CjHn5N8).
    Das entbindet den Historiker, Soziologen oder auch politischen Journalisten sicherlich nicht, sich mit der Geschichte der Eugenik zu beschäftigen (Galton, Zionismus, Rockefeller-Stiftung hin zu ihrem Stipendiaten Josef Mengele u. v. a.).
    Deshalb reicht es auch einmal mehr nicht, wie Correctiv hier vorgeht: https://correctiv.org/faktencheck/2022/04/27/nein-ein-zitat-ueber-nutzlose-esser-stammt-nicht-von-wef-gruender-klaus-schwab/
    Dass dieser Gedanke in “Eliten” seit dem 19. Jahrhundert systematisch bearbeitet wird, dürfte unstrittig sein. Wer das verschweigen wollte, hätte jede Glaubwürdigkeit als Wissenschaftler oder Berichterstatter verspielt. Sich auf falsch wiedergegebene Zitate zu beziehen, deren Falschhheit als solche dann suggestiv auf alle angesprochenen Inhalte übertragen wird, ist eine Propaganda-Technik, die man im Internet besonders effizient betreiben kann.

  2. Hier bemerkt Marc Friedrich, dass es sich bei der angeblichen Aussage von Klaus Schwab über ‘kein Geld haben und glücklich sein’ um diejenige aus einem Werbe-Trailer des World Economic Forum handele: https://youtu.be/m4mOUcJiOKc?t=1004
    Dann ist es halb legitim, es ihm selbst zuzuschreiben, aber manipulativ durch die Anführungszeichen und Präsentationsweise, das ist klar. (Allerdings gibt es das auf allen Seiten in mehr oder minder legitimer Form und Angreifbarkeit.)

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