filmdenken.de Blog

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Wolf Bauer wird sich unheimlich

Unter der Überschrift „Die unheimlichen Erzieher“ nimmt am 27.01.2011 auf „faz.net“ Wolf Bauer als Film- und TV-Produzent Stellung zur gesellschaftlichen Verantwortung seiner Zunft. Das ist streckenweise rhetorisch so geschickt, dass die Leser eine lebendige kritische Öffentlichkeit heraufdämmern sehen mögen, in der Massenmedien zum Bestandteil einer...

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Mathieu Deleuze goes (went?) to Dschungelcamp

Das Spannende bleibt ja: Die Menschheitsgeschichte wartet mit immer neuen großen Rätseln auf. Für Gott ist es ein Handumdrehen, dass der werdende Schauspieler Mathieu Carrière ab 1969 in Paris Philosophie bei Gilles Deleuze studierte (hier und hier ausführlicher thematisiert), um nach zahlreichen Filmrollen 2011 in...

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Bienen sterben unflott

À propos Aufmerksamkeitsökonomie: Eine „Google“-Recherche zu „biene maja“ zeitigt „ungefähr 437.000 Ergebnisse“. Eine solche zu „bienensterben“ gerade einmal 45.500. Bienenfleißig ist man, wenn es darum geht, die regressiven Kindheitserinnerungen an solchen Zeichentrick zu archivieren und zu dokumentieren – und kräftig für unzählige DVD-Releases zu werben...

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Internetfernsehen Now – stromvergessen

Zur Entwicklung der TV-Kultur gehört bekanntlich die Konvergenz mit Internet-Angeboten. „Streaming Media“ sind ihre technische Grundlage. Statt elektromagnetischer Wellen, die sich über Sender im Raum verbreiten, werden als Internetfernsehen – wie bei anderen Web-Inhalten auch – digitalisierte Signale als rasende Abfolge von Stromdurchfluss und -unterbrechung...

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Morbide Kapriolen 4 – Dracula 2

Ein Dialogtext, wie er das Serielle mit dem Morbiden, das Fantastische mit der Selbstbeschreibung des Medialen verbindet. Regisseur Patrick Lussier schneidet noch mehr Horror-stuff, als er auf dem Regiestuhl in zweiten und dritten Fortsetzungen inszeniert. Co-Autor Joel Soisson schreibt und produziert dabei noch mehr im...

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Warum man Cross Border Leasing besser lesen als gucken kann

Die Berichterstattung und Meta-Berichterstattung muss so hartnäckig bleiben wie das Problem selbst: Finanzwirtschaft ist in diesen Zeiten eine stark ausdifferenzierte, sich schon in ihrer eigenen Sprache immunisierende gesellschaftliche Funktionseinheit, die nichtsdestotrotz jeden betrifft, der Geld verwendet und an Sozialsystemen partizipiert. Und neben anderen strukturellen Zusammenhängen...

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Höher aufgelöste Kosten in High Definition

In einem Blog-Eintrag berichtet „Der Honigmann sagt …“ über die finanziellen Implikationen der Etablierung des HD-Standards für TV-Signale und Wiedergabegeräte sowie über die Eigenheiten der Privatsender im Umgang damit. Dazu gehören auch Restriktionen für die Aufzeichnung und Archivierung von Sendungen des Privatfernsehens. Die Scham über...

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Morbide Kapriolen – Link-Hinweise 2

Die fortschreitende Lexikografisierung der Filmhistorie bringt auch die dichte Ballung morbider Themen auf der Leinwand zu Tage. Ein spezialisiertes Projekt zu diesem Thema ist „cinemorgue.com“, wo eine recht große Zahl von Schauspielern nach Namen verzeichnet sind – sowie mit Szenen, in denen sie als Filmfigur...

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Morbide Kapriolen 3 – Chronisten und Exorzisten

In Entsprechung zu neueren Hervorbringungen des Film- und Fernsehgewerbes trägt Hans Schmid auf „Telepolis“ in zwei ausführlichen Artikeln Beispiele aus der Filmgeschichte zusammen, die im Horror-Genre und seinem zitatösen Verweisraum sich an morbider Motivik/Metaphorik abarbeiten: Tote, Lesben und ein blonder Rauschgoldengel (27.12.2010) Mit Lisa, Lila...

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„Schlag den Raab“ in Zahlen

In einem gerade mal angefangenen Blog namens „Just 336647“ findet sich hier eine knappe, aber interessante Aufstellung zur Zeitökonomie der Show, wie ich sie auch im zweiten Video zu „Glotze fatal“ in Kombination mit anderen zeitfressenden TV-Formaten wie „Wer wird Millionär?“ (RTL) und der Serie...