(Nicht nur eine) Überlebende des #Epstein-Szenarios in #ZDF-Krimis
Beobachtungen wie die folgenden könnten alleine schon ein film- und fernsehhistorisches Sachbuch füllen. Eine betreffende Öffentlichkeit wurde in Deutschland jedoch in meiner Wahrnehmung verhindert, bevor sie überhaupt entstehen konnte. Vor 30 Jahren sprach ich mit einem noch ungenügenden Konzept dazu bereits Dozenten verschiedener Fachbereiche der Ruhr-Universität Bochum an. Interesse bestand daran nirgendwo. Der einzige Dozent, der bei der Abhaltung eines studentischen Proseminars über die ZDF-Krimiserie “Derrick” behilflich war, verstarb einige Jahre später mit etwa Mitte 50 an Darmkrebs.
Seit der ersten Amtszeit von Donald J. Trump als US-Präsident hat sich meine eigene Aufmerksamkeit noch einmal erweitert, nachdem seit mittlerweile schon wieder einem Jahrzehnt ein 700seitiges Buch über Herbert Reineckers ZDF-Krimiserien “Der Kommissar” und “Derrick” fast fertig in meiner Pipeline liegt. Abgesehen von anderen praktischen Einschränkungen sah ich nur bisher kaum eine Perspektive, dass sich Risiko und abschließende Mühen einer Veröffentlichung in irgendeiner nennenswerten Weise hätten lohnen können. Weitergaben wichtigster Informationen erfolgen in meiner Erfahrung im deutschsprachigen Internet so gut wie gar nicht. (Was auffällt, sind v. a. durch frühere Leitmedien bekannte Persönlichkeiten, die sich schier endlos immer noch ausschließlich selbst über meist bereits Allbekanntes reden hören wollen. Sie sind ‘autorisierte Helden’, die auch die allermeisten Konsumenten scheinbar immer noch allein wahrnehmen wollen. Ich halte das bestenfalls für geschickte Vermarktung, im Sinne klassischer Medienwissenschaft für “parasoziale Interaktion”, als letztes etwa für einen “herrschaftsfreien Diskurs”. Es verstopft aus meiner Sicht eindeutig und nachhaltig diese Kanäle, nachdem es nicht erst heute für viele politische und gesellschaftliche Optionen bereits zu spät ist; es wird dazu lediglich noch Lamento möglich sein, das es allzu reichlich gibt.)
Die Eskalationen der zweiten Trump-Administration in den USA rücken das Thema nun neuerlich stärker in meinen persönlichen Fokus. Das, was ich hier im Blog schon ab 2018 besprach – nämlich die Thematisierung des Epstein-Komplexes an erster Stelle in den Serien von ZDF-Chefautor Herbert Reinecker über drei Jahrzehnte – zeigt sich erst in den jüngsten Jahren deutlicher in einer Fülle von Enthüllungs-Videos auf YouTube. Auf die Nähe von Trump und dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton zu dem damals bereits gerichtsnotorischen Epstein verwies ich 2016 im Blog mit einer britischen Mainstream-Boulevard-Quelle, die offensichtlich in der deutschen Presse kein besonderes weitergehendes Interesse an diesem Fall von Menschenhandel und systematischer Vergewaltigung hervorrief – ein Armutszeugnis für jeden, der sich auf klassische Ideale des Journalismus oder auch ‘nur’ eines modernen Rechtsstaates beruft.
Wie von mir zuletzt etwa durch einzelne X-Nachrichten schon mitgehalten, tauchen derzeit vermehrt Menschen auf, die mit mehr oder minder überprüfbarer offizieller Beglaubigung zu den Opfern des Missbrauchs-Rings um den Milliardär Jeffrey Epstein gehörten. Dazu zählt mittlerweile Anya Wick, die sich als Nichte von Epstein bezeichnet. Sie schildert in diesem Video von Shaun Attwood dafür relevante Einzelheiten ihrer Familiengeschichte (die ich mit meinen Mitteln aktuell nicht überprüfen kann).
Meine verlinkten früheren Beiträge enthalten schon wesentliche Bildvergleiche dazu, wie zunächst die reale Person Jeffrey Epstein in allerlei zwielichtigen Figuren der ZDF-Krimis seit den 1970er Jahren physiognomisch in diversen Darstellern aufscheint. Die Kontexte sind naheliegenderweise immer kriminell, teilweise auch mit sexueller Färbung (Vergewaltigung, Rotlicht-Milieu). Erst in späten Folgen, an erster Stelle “Derrick – Das Floß” (1994), werden die Plots noch expliziter. Es geht um organisierten sexuellen Missbrauch von minderjährigen Frauen, in diesem Fall inklusive eines Rollennamens “Wexler”, der stark an Epsteins Förderer Leslie Wexner erinnert, dessen Profession des Textilgroßhandels ebf. in der Folge implementiert ist.
Für Wexner muss an erster Stelle eine weitere zentrale Personalie des ZDF-Krimi-Betriebs über Jahrzehnte erwähnt werden: der 1986-2007 von Rolf Schimpf gespielte Kommissar Kress als Titelfigur in “Der Alte”.

Für die Kriegs-Generation der ZDFler scheint es offenkundig – im Jargon des Nationalsozialismus – um eine Art “Feindbeobachtung” gegangen zu sein, die sie in den Zielen der NS-Propaganda dieselben kritikwürdigen Eigenschaften erkennen ließ: hemmungslose Ausbeutung und entfremdeter Finanzkapitalismus. Und die Ausbeutung reicht bis ins Körperlich-Sexuelle. Was die Derrick-Folge “Das Floß” zeigt, ist nach mittlerweile zahlreichen Berichten auch im Umfeld von Epstein und seinem langjährigen persönlichen Freund Donald J. Trump sowie von Epsteins Freundin Ghislaine Maxwell der Regelfall gewesen: Ansprache ahnungsloser, teilweise noch minderjähriger Frauen von eher finanzschwacher Herkunft, u. a. in Trumps Anwesen Mar-a-Lago, wo Einzelne von ihnen als Hilfskraft angestellt wurden. Anschließend erfolgten gewalttätige sexualisierte Übergriffe, Vermarktung als Prostituierte an andere wohlhabende Personen. Bei darauf folgendem Widerstand wurde bedroht und drangsaliert. Anya Wick äußert im obigen Interview, dass sie an einen Selbstmord des bekanntesten weiblichen Opfers, Virigina Giuffre (die in Mar-a-Lago rekrutiert wurde) nicht glauben kann. (Weitere verdächtige Todesfälle sind bekannt, wurden aber strafrechtlich ebf. nicht als schuldhaftes Verhalten hier erwähnter Beteiligter verfolgt und/oder abschließend eingeordnet.)
Wie hier an einem Standbild aus “Der Alte – Ein schlimmes Ende” (1992) erkennbar, könnte die Schauspielerin Ute Willing durch frühzeitige Observation des Missbrauchs-Zirkels um Epstein als Double für die damals ihren Angaben gemäß noch den Nachnamen Epstein tragende Anya Wick eingesetzt worden sein.
Ute Willing – die meine Generation aus dem Zeitraum 1981-85 schon als Mitwirkende der deutschen “Sesamstraße” (ARD) kennt – hat in den ZDF-Krimis eine weit zurückreichende Vorgeschichte. Dazu zählt die Derrick-Folge “Der Spitzel” (1978) mit der Rolle der Inga.

In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass es eine unklare Stelle im Interview von Shaun Attwood gibt, an der Anya Wick auf Walt Disney eingeht. Der Disney-Konzern geriet erst in jüngeren Jahren durch eine Reihe pädokrimineller Fälle hoher Funktionäre im hier besprochenen Kontext in Misskredit. Daneben existieren zu Walt Disney als Person eine Reihe ungeklärter Verschwörungstheorien. Mir nicht bekannt ist eine hier nun von Wick aufgebrachte Vorgeschichte des realen Walt Disney, der eigentlich anders geheißen habe. Zudem sei die Figur der “Minnie Mouse” auch in seinem Fall auf eine pädosexuelle Vorgeschichte beziehbar.
Dies kann ich nicht in der Sache bewerten. Es trifft allerdings damit zusammen, dass in meiner bisherigen Recherche ebenjene Ute Willing in der Derrick-Folge “Der Spitzel” ein Micky-Maus-T-Shirt trägt. Auf der ersten Ebene der ZDF-Serie besteht damit schon ein Bezug zur US-Popkultur, die für deutsche Kinder seit dieser Zeit rein statistisch eine stärkere Prägekraft haben dürfte als alles, was im eigenen Land produziert wurde – zumal als Comic und Trickfilm.
In der vorhergehenden Bild-Zusammenstellung führe ich weitere Beispiele auf, die neben Doubles für Lexlie Wexner in den Derrick-Schauspielern Klaus Behrendt, Stefan Behrens und Horst Sachtleben auch Donald J. Trump betreffen. (Zum Kontext von Trump ist ein umfangreicherer Beitrag in Vorbereitung, dessen Veröffentlichung ich auch von externen Faktoren abhängig machen muss – siehe dazu meine vorläufig abschließenden Bemerkungen.)
Das Double für Trump ist in diesem Fall ein weiterer notorischer ZDF-Krimi-Darsteller: Ulli Kinalzik, der sehr konsequent miese Kleinkriminelle verkörperte. (Auch Trump ist, wie Epstein – dies sei hier zunächst nur angedeutet – ausführlichst Gegenstand von Personen-Doubles im kriminellen Kontext von ZDF-Serien-Folgen über Jahrzehnte. Es geht dabei letztlich um hunderte von ‘Fallbeispielen’ und Indizien, die zu einem recht klar definierten Set von Personen und Inhalten führen. Es geht in den Serien stets um Kriminalität, sexuelle Ausbeutung, Morde im Auftrag und von eigener Hand.)
Um nur ein weiteres relevantes Beispiel zu Schauspieler Ulli Kinalzik zu nennen, sei der ZDF-Serienkrimi “Ein Fall für zwei – Tödliche Versöhnung” (1988) zu nennen, dessen heute auf YouTube verwendetes Vorschaubild wiederum mit Claus Wilcke in der Rolle des Eberhard Buck ein weiteres Epstein-Double enthält:

An der Inszenierung der von Kinalzik 1988 dargestellten Figur lässt sich eine der vielen eher subtilen Beigaben der ZDF-Serienmacher ablesen: Der im neueren Jargon als Bodybuilder zu Bezeichnende verweist historisch in diesem Kontext auf das eugenisch grundierte Idealbild des “Muskeljuden”, den der zionistische Gründervater Max Nordau 1898 als Begriff prägte. (In unzulänglichen Kulturwissenschaften und ihnen nachplappernden Mainstream-Medien wird derlei in Deutschland seit Jahrzehnten vielmehr als ‘faschistisches Körperbild’ athletischer Menschen verhandelt, das angeblich ganz wesentlich nur etwa 1938 im “Olympia”-Film der NS-Regisseurin Leni Riefenstahl zur Aufführung gekommen sei.)
Um die Präsenz nicht nur von Tätern, sondern auch von Opfern im Epstein-Komplex in den ZDF-Serien zu bekräftigen, greife ich ein weiteres aktuelles Beispiel der Aufarbeitung in Interviews auf: die Aussagen von Jennifer Araoz.
Sie erinnerte mich sofort an die öfter in ZDF-Krimis aufgetretene Schauspielerin Sonja Sutter. In der Derrick-Folge “Mama Kaputtke” (1998) spielt sie an der Seite von Wolf Roth, den ich im früheren Beitrag schon als Double von Jeffrey Epstein einordnete. Und die Handlung dieser sehr späten Derrick-Folge passt exakt in den Epstein-Kontext: Eine Prostituierte erpresst ihre Freier und wird deshalb ermordet. Dabei ist noch anzumerken, dass ihre Anwerbung erst 2001 stattfand – drei Jahre nach der Derrick-Folge, um die es nun geht. (Um eine solche umgekehrte Zeit-Abfolge von Film und Realität geht es schon ganz zu Anfang des Epstein-Komplexes in den Reinecker-Serien, wie ich im erwähnten früheren Beitrag aufzeige.) Araoz versuchte sich demnach in New York an einer Schauspiel-Karriere und wurde gezielt angesprochen.
Ich erlaube mir in diesem Beitrag hier auch abschließend noch eine persönliche Anmerkung mit weiterem aktuellen Kontext in der Realität, da sie mir geboten scheint.
Zuletzt habe ich – nach den verlinkten Beiträgen ab 2016 im Blog – eher gezögert, mich nochmals direkt zu Donald Trump zu äußern. Ich habe ihn schon rein auf visuellen Indizien basierend eingeordnet als jemanden, der wie Adolf Hitler mit seiner eigenen bereits legendären Frisur mit Saturn-Symbolik zu spielen scheint. Alle Einordnungen, die ich hier zu realen Personen dies- und jenseits von TV-Krimis vornehme, tangieren im Prinzip Persönlichkeitsrechte und könnten ggf. von aggressiven Anwälten gegen mich eingesetzt werden. Zur politischen Kultur des Trumpismus gehörten unlängst etwa Äußerungen der Trump-Sprecherin Karoline Leavitt gegenüber dem Sender CBS, man werde diesem wegen kritischer Berichterstattung “den Arsch wegklagen”.
Was zu Donald Trump immer weiter deutlich wird, versetzt offensichtlich nicht nur mich als Publizisten zeitweise in eine zunächst nur abstrakt zu nennende Befürchtung, wenn nicht Angst: Es geht zumindest in seinem Umfeld um schwere Straftaten. Neben schon gerichtsnotorischen Serien-Vergewaltigungen kommt es immer wieder zu verdächtigen Todesfällen (die in jüngeren Jahren in Verschwörungstheorien auch schon zur früheren Clinton-Administration bemerkt wurden, die nun auch stärker in den Fokus der Epstein-Ermittlungen rückt).
Hochaktuell zum Zeitpunkt des vorliegenden Beitrags ist ein Todesfall, der letztlich auf Anordnungen Trumps zum Einsatz der ICE-Einheiten (United States Immigration and Customs Enforcement) in Minneapolis zurückgeht: die Erschießung des Krankenpflegers Alex Pretti am 24.01.2026. Auch hierbei fällt mir eine physiognomische Parallele auf: Der derzeit wohl erfolgreichste Trump-Kritiker auf YouTube mit fast 6 Mio. Abonnenten ist der Rechtsanwalt Ben Meiselas mit seinem Channel “Meidas Touch”.

An der Stelle von Meiselas würde auf mich persönlich eine solche Koinzidenz bedrohlich wirken. Ich hatte im Blog schon auf etliche weitere Double-Parallelen in Trumps erstem Kabinett hingewiesen. Aktuell ist es zudem so, dass in dem ICE-Grenzschutz-Chef Greg Bovino (wegen des Falls Pretti aus Minneapolis abgezogen) äußerlich wiederum Jeffrey Epstein alludiert zu sein scheint.

An allem hier neuerlich Aufgeführten und Verlinkten sollte zumindest deutlich sein, dass solche Interpretationen keine vereinzelten Beobachtungen sind. Sie sind im übrigen einer sehr viel weitergehenden systematischen Arbeit entnommen.
Zumal der Bezug auf die aktuellste Realität und den gewaltsamen Tod von Alex Pretti, zu der Trump auf Druck der Öffentlichkeit nun eine amtliche Untersuchung angeordnet hat, lässt aus meiner persönlichen Sicht eine Drohkulisse entstehen.
Was ich abschließend ebenso nicht unerwähnt lassen will, können reine Zufälle sein: Am 19.01.2026 hatte ich selbst in der Potsdamer Innenstadt auf einer schmalen, zur Hegelallee gehörenden Parallelstraße einen Beinahe-Unfall. Mit einem Kopfhörer trat ich zwischen dicht parkende Autos und wäre beinahe den Schritt auf die gepflasterte Straße gegangen, als ein roter Fiat 600 (oder 500, die Buchstaben des Kennzeichens habe ich privaten Kontakten kommuniziert) mit für dortige Verhältnisse deutlich überhöhter Geschwindigkeit an mir vorbeiraste. Wäre es zu einer Kollision gekommen, hätte eine juristische Schuld möglicherweise sogar bei mir gelegen – abgesehen von der Geschwindigkeit, die ggf. aber auch nicht sehr genau hätte ermittelt werden können. (Mein Aufenthalt dort wäre in einer Überwachungssituation durch eine Termin-Erinnerung per E-Mail absehbar gewesen. Vor Zahnarzt-Terminen bin ich dort schon mehrfach genau denselben Weg in einer kurzen Wartezeit vorab gegangen.)
Eine weitere Angst-Situation hatte ich in den vergangenen Jahren bei einem Waldspaziergang in Potsdam-Eiche, als ich auf einen Mann traf, der neben einer ca. 3jährigen Tochter an der rechten Hand auch einen Kampfhund mit Maulkorb, einen Staffordscher Terrier, an der Linken führte, der nach einem Seitenblick von mir, den ich unbedacht machte, bellend auf mich losstürzte und gerade noch von seinem Besitzer gebremst werden konnte. Zumal, da die Länge der Leine fast bis zu mir hinreichte und ich beim Hinfallen auf Sandboden eine Schürfwunde davontrug, handelte es sich wohl um eine Körperverletzung, die ich aber nicht zur Anzeige brachte. (Ich hielt mich auf Entfernung und sagte noch: “Eigentlich geht das nicht.” Der Hundehalter: “Nee.”)
Ich erwähne es deshalb, weil die Kombination eines kleinen Mädchens mit einem Kampfhund (trotz Maulkorbs) auf mich schon im ersten Moment befremdlich wirkte. Da ich mich im Blog wiederholt zu Pädokriminalität nicht nur im Fall von Epstein geäußert habe, achte ich auf eventuelle Warnzeichen. Mir ist dazu überhaupt nichts Genaueres bekannt – aber in dem soeben verlinkten Beitrag geht es etwa um die ARD-TV-Filme “Operation Zucker” (2012/16), die als Spielort pädokrimineller Aktivitäten meinen Wohnort Potsdam thematisieren. Insofern ist es nicht abwegig, dass eventuelle Täterkreise, ob hier oder anderswo, auf meine Person aufmerksam geworden sein könnten – da es solche Äußerungen auch im Internet nicht in großer Zahl gibt.
Im Fall des Todes von Virginia Giuffre – mit der ich mich keinesfalls vergleichen will – ging ihrem angeblichen Selbstmord schon ein schwerer Autounfall mit einem Bus voraus. Autounfälle wecken immer wieder den Verdacht für gezielte Taten, die bei geschickter Durchführung schwierig zu beweisen sein können. Die ‘Arbeitsmittel’ von Pädokriminellen stelle ich mir auch so vor, dass ihre Helfershelfer neben Waffen z. B. mit gefährlichen Hunden ausgestattet werden können, um in bestimmten Situationen ihre Opfer einzuschüchtern (wie es auch zum Klischeebild etwa von Zuhältern generell gehört).
Ich habe mir erlaubt, dies schlicht im vorliegenden Kontext zusätzlich festzuhalten, da eine Veröffentlichung wie diese mich selbst stets im nachhinein noch gedanklich beschäftigt und zu einem ruhigen Nachtschlaf über lange Jahre gewiss nicht beigetragen hat.
Welches Bild ich von Ermittlern, in deutlicherer Sichtbarkeit aber von etablierten Medien in den Fällen Epstein und Trump habe, kann man schon aus diesem aktuellsten Beitrag sicherlich schließen: Im ZDF hat, soweit ich es an letztlich Tausenden von Beispielen ersehen kann, über Jahrzehnte eine Art eigener erkennungsdienstlicher Arbeit stattgefunden, die in ihrer Präzision letztlich auf geheimdienstliche (und/oder privatdetektivische) Quellen hindeutet. (Auch im US-Kino gibt es Bezüge zur Trump-Familie, sogar über Donald Trump als ihren jüngsten Vertreter hinaus weiter zurückreichend, wie ich bei Gelegenheit zeigen kann.)
Währenddessen erging sich die angebliche deutsche ‘Qualitätspresse’ über die letzten Jahrgänge unter häufig noch ‘akademischer’ Anleitung in einer teilweise hochfrequenten Entschwörungsschwurbelei. Lange Jahre, nachdem ich “Verschwörungstheorie” als Leitbegriff dieses Blogs aufsetzte, wurde es zum buzz word des Mainstreams. Was meines Wissens bisher ausgeblieben ist, ist jedwede Revision dieser Praxis, nachdem nun aus denselben (seit Jahrzehnten in Deutschland äußerlich eher links bis linksliberal orientierten) Leitmedien allseitig die Wehklage über Donald Trumps Amtsführung, die Drangsalisierung von Kritikern, die amtlichen Willkürakte bis hin zu den aktuellsten repressiven ICE-Maßnahmen mit ersten Todesfällen in der Zivilbevölkerung erschallt. Was sich hier unzweifelhaft manifestiert, ist neben fehlender Vor- und Voraussicht und Sachkenntnis eine Selbstwidersprüchlichkeit, die als unklares Denken bis hin zu pathologischen Tendenzen der Denkstörung reicht. Mit einer nicht ganz seltenen kirchlichen Prägung von etablierten Journalisten (über Herkunft, Förderungen, Tätigkeiten für kirchliche Presseorgane) entsteht so zu allem Überfluss auch noch eine Verfilzung mit den religiösen Institutionen, die selbst durch ihren schwerst ungenügenden Umgang mit Skandalen sexuellen Missbrauchs auffallen. Es verwundert von daher wenig, wenn es in impertinenten, aggressiven, anmaßenden, übergriffigen, willfährigen Reden eines Donald Trump auch noch Wortfolgen wie “Religion is coming back to America, and that’s a good thing” gibt.
Aus meiner Sicht geht es deshalb um nicht weniger als das Überleben eines Restbestandes freiheitlicher und demokratischer Standards, an denen Vertreter wie Trump in ihrer anerzogenen Eigenmächtigkeit und erkennbaren Rücksichtslosigkeit gegenüber der Arbeit und sogar Gesundheit und Leben anderer kein Interesse zu haben scheinen. Dass der sechsfache Pleitier dabei nur eine Frontfigur für eine deutlich mächtigere Struktur ist, wird nicht ernsthaft bezweifelt werden können. In öffentlicher Berichterstattung ist es meist ein weiteres Dunkelfeld.
Ein Blog-Artikel wie dieser nimmt sich dagegen zwangsläufig wie ein Sandkastenspiel aus. Just im vorigen Beitrag habe ich ebf. mit hier eher seltenen autobiografischen Einzelheiten zu erklären versucht, dass die Betroffenheit einer zeitgeschichtlich bisher kaum bedeutenden Person wie dem Autor dieser Zeilen in Gestalt schwerer Finanzkrisen oder derzeit diskutierter neuerlicher zwischenstaatlicher Kriege durchaus bis an meinen eigenen Standort reichen kann. Insofern bleibt dagegen nur eine Art von diskursiver Notwehr, die auch in Hinweisen ad personam bis hin zur Physiognomie bestehen müssen. Dass auch dies nicht meine Erfindung sein dürfte, kann nur kumulativ erarbeitet werden. Im Geschichtsbild nicht zuletzt meiner Bücher über Hunderte von Seiten ist es leider konsequent.

Zum Autor Daniel Hermsdorf
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