#Vergewaltigung und #Pädophilie gehören zum Milieu von #Trump und #Clinton

Dieser Artikel ist also in einem Boulevard-Blatt, der „Daily Mail“ (13.10.2016), erschienen. Der anstehende Prozess gegen Donald Trump wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen im Jahr 1994 ist jedoch keine Erfindung. Beim ersten Aufkommen der Nachricht vor ein paar Monaten berichteten auf Deutsch, wie man an Suchergebnissen sieht, bevorzugt ebenfalls Boulevard-Zeitungen. Das reicht schon aus, einen großen Teil der Leserschaft von einer solchen Information fernzuhalten, wenn sie nicht aktiv gesucht wird.

Sollte Trump also wider Erwarten „gewählt“ werden, hätte er einen Monat nach der Wahl einen schwerwiegenden Prozess anstehen, aus dem erfahrungsgemäß bei dieser Anschuldigung – Vergewaltigung von Minderjährigen – niemand ohne Ansehensverlust hervorgeht. Ein US-Präsident, der er dann bleiben wollte, wäre möglicherweise nur aus Mangel an Beweisen einer Verurteilung entkommen. Eigentlich schon jetzt nicht denkbar. Aber, wie wir bemerken, die Gewohnheiten ändern sich.

Ebenfalls angeklagt wird Jeffrey Epstein, der bereits rechtskräftig wegen Zwangsprostitution einer Minderjährigen verurteilt ist. 17 andere Fälle wurden außergerichtlich geregelt, weitere stehen zur Verhandlung an. Für die Verschwörungsskeptiker dann noch das Bonbon:

Epstein war Mitglied in der Trilateralen Kommission und im Council on Foreign Relations.
(Wikipedia)

Damit der Dummdeutsche nicht gleich ob des Bündnispartners hyperventiliert, steht in dieser Sprache nicht so viel geschrieben über Herrn Epstein wie in der englischen Version. Hier dürften sich Verschwörungsskeptiker noch stärker in ihrer intellektuell so überlegenen Weltsicht bestärkt sehen:

A court document alleges that Epstein ran a “sexual abuse ring”, and lent underage girls to “prominent American politicians, powerful business executives, foreign presidents, a well-known prime minister, and other world leaders.”
(Wikipedia)

Es legt also ein gerichtliches Dokument nahe, dass Epstein seine Zuhälterei umfangreicher betrieb – und diese Organisationsform missbräuchlicher Sexualität ist ja etwas, das zu den düstersten Beschuldigungen gegenüber Eliten gehört.

Noch weniger bemerkt wird hierzulande, dass auch Hillary Clintons Ehemann definitiv eine recht innige Beziehung zu Zuhälter und Milliardär Jeffrey Epstein gepflegt haben muss, wenn er laut „Fox News“ (13.05.2016) mindestens 26mal mit dessen Privatjet flog, der auch als „Lolita Express“ bekannt ist. Bisher nicht bewiesen ist, dass Clinton auch auf Epsteins „Orgy Island“ Station machte, wo laut in diesem Bericht zitierten Anschuldigungen schon 12jährige zum Opfer der reichen und mächtigen Zuckerpapis wurden.

Hillary Clinton wird nicht nur vorgeworfen, als Anwältin mal einen Kinderschänder mit allen Mitteln herausgepaukt zu haben. Die etwa auch in einem „Bild“-Bericht (10.10.2016) zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Bill Clinton erwähnten Umstände schließen ein, dass seine Frau sich nach dem Erfolg für ihren früheren Klienten am Telefon darüber amüsierte und dabei aufgezeichnet wurde.

Nun ist dieser US-Wahlkampf eine Schlammschlacht mit Ansage. Die Beweislage ist in solchen Fällen offensichtlich, zumal im zeitlichen Abstand, schwierig. Schon aber, dass Männer wie Clinton und Trump zum Umfeld Epsteins gehörten und dabei nichts von dessen Machenschaften gewusst haben sollen, spricht nicht gerade für ihre Informiertheit. Und alles, was wir sicher von ihnen wissen, würde zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen recht gut passen.

Es ist nichts Sympathisches daran. Es ist schon bis zu diesem Punkt eine Bestätigung dafür, dass als Staatsoberhäupter nicht selten empathielose Psychopathen ausgewählt werden, die durch allerlei erpressbar sind. Sinn macht diese nun auf beiden Seiten des politischen Spektrums der USA vorliegende Tatsache am meisten, wenn es jemand gibt, der sich aus dem Hintergrund heraus diese Erpressbarkeit zunutzemachen kann. Da sind natürlich unsere lieben Verschwörungsskeptiker gefragt. Und ihnen wird mal wieder nichts einfallen – was reich belohnt werden will von jenen, denen es nützt.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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