#Wissenschaft entdeckt #Bilderberger-#Flüchtlinge

Wahnsinn! Eine Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS) unter Verwendung von Ergebnissen der Hamburg Media School und der Uni Leipzig kommt zu dem Ergebnis:

Nicht nur hätten sich die „sogenannten Mainstreammedien“ geschlossen hinter Angela Merkels Flüchtlingspolitik versammelt, sie hätten auch „Losungen der politischen Elite“ unkritisch übernommen und eine „euphemistisch-persuasive Diktion“ des Begriffs der Willkommenskultur verbreitet, so die Studie.

Schön, dass Mainstream-Presse und -Wissenschaft Jahre bis Jahrzehnte brauchen, um herauszufinden, was normale Menschen immer schon wussten, im Internet zahlreiche Seiten seit Beginn der sog. „Flüchtlingskrise“ 2015 schreiben – und in Bezug auf benachbarte und verbundene Themen wie Multikultur, Migration und Integration schon wesentlich länger. Printmedien, die solche Haltungen vertreten, gelten noch eindeutiger als die Netzkultur als „rechts“.

Der Mainstream aber ist „linksliberal“. Dabei gehört zu „links“, dass man Islamofaschismus zwar bemerkt, aber öffentlich wenig betont, da der eigene Arbeitgeber Widerreden zur Umvolkung nicht gern hört. Dabei gehört zu „liberal“ eine ähnlich selbstwidersprüchliche Haltung. All das ist eine Mischung aus Naivität, Unwissen und ein Quentchen bösem Willen, wenn die äußerste Linke das Prinzip Vernichtungskrieg mit ihrer Sehnsucht nach dem eigenen „Volkstod“ fortschreibt.

Die Realität jenseits der Wunschträume erfahrungsloser Wohlstands-Grüner sah immer schon anders aus. Zu den heutigen Berichten der „Welt“ zählen jene über die unlösbaren Aufgaben für Pädagogen in Willkommensklassen, die von ihren Eltern nicht auf das hiesige Leben vorbereitet wurden und werden konnten, sowie zu Gerichten, die unter Asylklagen zusammenbrechen.

All das war komplett voraussehbar. Man kann es z. B. in diesem meinem Video vom September 2015 hören:

Heute hat dieses Video 838 Aufrufe. Kann mir bitte einmal jemand erklären, wieso Mietfedern eigentlich aller großer Redaktionen außer der konservativ-prozionistischen „Welt“ jahrelang wider besseres Wissen ihren Unflat verbreiten durften, bis die Zahl der Opfer und die Fadenscheinigkeit der Medienlügen auch noch dem letzten Trottel aufgefallen sind?

Wofür jede dieser großen Redaktionen die Werbetrommel rührt, ist etwa eine bruchstückhafte Simulation angeblicher „Medienkritik“, wie sie Stefan Niggemeier für vergleichbar viel Geld und bisher wenige Artikel auf „Übermedien“ betreibt. Wenn die „tagesschau“ doch noch einmal auf bestehende Probleme hinweist, fallen ihm Sätze ein wie (05.12.2016):

Wenn ein Flüchtling eine Straftat begeht, die – so schrecklich sie ist – in gewisser Weise leider alltäglich ist, dann soll sie nach dem Willen des „Stern“ und der anderen Kritiker plötzlich so wichtig sein, dass sie unbedingt in die 20-Uhr-„Tagesschau“ gehört. Straftaten von Flüchtlingen sollen anscheinend hervorgehoben vermeldet werden.

Einem wie Niggemeier, der der Menschheit in systematischer Form seine Vorlieben als couchpotato schenkte, würde es wohl auch heute nicht im Traum einfallen, hierzu Korrekturen anzubringen. Dabei wäre es dringend notwendig, auch wenn Einheimische den Antanztrick der teils als „Syrer“ eingereisten Nordafrikaner mittlerweile verstanden haben und die Fallzahl sinkt, während die Straftaten schwerwiegender werden …

Die Zahl der Straftaten, bei denen Nordafrikaner als Tatverdächtige in Nordrhein-Westfalen registriert wurden, kletterte Jahr für Jahr in die Höhe: Von 9700 Taten in 2012 auf 31.500 im vergangenen Jahr. Das gilt für die Herkunftsländer Marokko, Algerien, Libyen und Tunesien.

… oder Asylbewerber sogar Straftaten begehen, die eine Abschiebung mindestens hinauszögern. Berichtet wurde darüber schon 2015.

Man wird weiterhin ein Presse-Kartell befördern, das den Weisungen u. a. auf Bilderberger-Treffen folgt, wo sich die relevanten Chefredakteure einzufinden haben und Politiker ihre Bewerbungstour um hohe Staatsämter krönen, bevor dann die zuständigen Stellen zu ihrer Wahl grünes Licht erteilen und die Presse entsprechend berichtet.

Einer der beiden derzeitigen Professoren für das Thema „Verschwörungstheorien“, Michael Butter, weiß dazu nur zu sagen („Telepolis“, 01.02.2016):

Ich glaube, wer sich seriös mit den Bilderbergern beschäftigt hat, wie die Treffen funktionieren usw., wie das zum Beispiel mein Kollege Thomas Gijswijt hier in Tübingen getan hat, der kann Ihnen sagen, dass diese Verschwörungstheorien keine Substanz haben.

Eine solche Aussage demonstriert – wenn nicht Kenntnislosigkeit, fehlendes Urteilsvermögen und mangelnde wissenschaftliche Standards – als Resümee jedenfalls mangelnde Vorsicht gegenüber Ereignissen, bei denen man persönlich nicht zugegen war. Das Bilderberger-Treffen 2014 enthielt die Punkte:

The new architecture of the Middle East
[…]
What next for Europe?

2015 waren Großthemen des Treffens noch umfangreicher dem Flucht-Paradigma verbunden:

European Strategy
Globalisation
Greece
Iran
Middle East
NATO

Dass Begriffe wie „Migration“ oder „Refugees“ hier nicht auftauchen, besagt nichts; in einem solchen Kontext ist es eher verdächtig. Sowohl die Vorträge zu den genannten Themen wie auch die begleitenden informellen Gespräche werden ohne Zweifel auch das Thema Flüchtlinge betroffen haben. Es braucht eine Internet-Plattform wie „unzensuriert.at“, um die Inhalte einer österreichischen Zeitung wie des „Standard“ der globalistischen Agenda und weiteren Haupt-Akteuren wie George Soros zuzuordnen:

Dass der Milliardär und Spekulant George Soros sich mit enormem Geldeinsatz die internationale Politik gefügig gemacht hat, ist längst kein Geheimnis mehr und seit den „Sorosleaks“ bis ins kleineste Detail dokumentiert.
Der Umstand, dass Soros über seine „Open Society Foundation“ bewusst versucht, die Politik zu lenken, hat das ihm von den Mainstream-Medien verpasste Philantropen-Image freilich nicht angekratzt. Die unangenehme Wahrheit wurde dort einfach verschwiegen, gehören doch auch die Medien zu den Gelenkten – oder auch zu den Lenkern.

Dieselben Akademien, die nun die eingangs erwähnte Studie studieren dürfen, werden daraus 1) keine weiteren Konsequenzen ziehen und mit ausreichend Leerstellen in der Argumentation, Multikulti-Apologie und Gender-Gaga die laufenden Entwicklungen verstärken. 2) werden sie ihre kindgerechte Methodik und Systematik niemals auf die notwendigen Kontexte und historischen Hintergründe der Migrations-Agenda ausweiten, die ein Phänomen wie die Flüchtlingskrise erst verstehen lassen. 3) wird man fortfahren, jeden Abweichler von dieser Agenda der Islamisierung und der Förderung diverser völkischer Gesinnungen von Moslems zu mobben und totzuschweigen.

Wer sich davon distanzieren möchte, wird immer eingestehen müssen, dass es längst nach 12 ist. Auch das macht es nicht einfacher, sich überhaupt dazu zu verhalten. Doch man wird es müssen und zudem so manche bittere Erfahrung selbst erst machen. Dass die von Letzterem Betroffenen zuvor Fehlinformationen aufgesessen sind, ist offensichtlich. Und ebenso offensichtlich ist, dass vieles, was an ein Massenpublikum weitergeleitet wird, für jeden nicht komplett verblödeten Redakteur von vornherein seinen Unsinn offenbaren muss. Deshalb hat die Verbreitung solcher Fehlinformationen zwingenderweise andere Gründe und geht auf andere als journalistische Entscheidungen zurück.

Wir sehen an diesem Themen-Beispiel besonders deutlich, dass sog. „Qualitätsmedien“ in der Mehrheit bereits ihren Status als Presseorgane verspielt haben, deren Grundlagen im Pressekodex formuliert sind:

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Die von der OBS-Studie laut Infotext analysierten sog. „Leitmedien“ haben also in die Irre geführt und diese ihre Statuten verletzt. Großflächige Abo-Kündigungen und öffentliche Proteste müssten die Reaktionen einer Gesellschaft sein, die mehr als lebensmüde wäre.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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2 Responses

  1. abundzu sagt:

    Erst mal ein Dankeschön für Ihren doch ungewöhnlichen Blog und der vielen Arbeit damit.
    Nun eine kleine Anmerkung zu obigem Beitrag:
    Ich frage mich, ob in „wenn die äußerste Linke das Prinzip Vernichtungskrieg mit ihrer Sehnsucht nach dem eigenen „Volkstod“ fortschreibt“ Sie wirklich beim Willen *nur* „ein Quentchen bösem Willen“ ausmachen können. Die Zuschreibung dieser Mischung-von (Naivität, …) als bestimmende Erklärung verblüfft mich – ganz schön.

    • Das sollte schon ein wenig euphemistisch herüberkommen. – Die Selbstwahrnehmung der Linken dürfte aber in der Tat eine ganz andere sein. Es handelt sich bei ihnen um eine u. a. kryptochristliche Variante des Glaubens an eine ‚bessere Welt‘, v. a. aber an einen Einheitsmenschen ohne ernsthafte Differenzen, ob in Biologie oder Kultur. Peter Sloterdijk nennt das ja einen „frivolen Universalismus“ – und ich weiß nicht, wo er zeitlich vor meinen gleichlautenden Äußerungen (öffentlich erstmals 2014) schon so argumentiert hat.

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