„Troja einst“ mit über 5.000 Beiträgen zur #Flüchtlingskrise

Wer nicht in linksgrünen Traumblasen schwebt, weiß: Es geht um fast alles. Wenn nicht ein menschheitsgeschichtliches Wunder geschieht, geht es für so manchen sogar um sein nacktes Überleben. V. a. eine auf Unbildung gründende, angeblich „religiös“ begründete Überheblichkeit und Brutalität, die im Islam einen breiten Raum bis in die Familien hinein einnimmt, wird Deutschland und Europa in den nächsten Jahrzehnten vor größte soziale und ordnungspolitische Probleme stellen, die vielleicht schlicht unlösbar sind. (Aladin El-Mafaalani und Ahmet Toprak berichteten uns dazu etwa 2011, gefördert durch die Konrad-Adenauer-Stiftung.) Viele Tausende menschliche Tragödien werden sich abspielen – von Verbrechensopfern, die es bei vernünftiger Staatsführung nicht geben müsste, bis zum heimlichen, stillen und leisen privaten Scheitern an der Vereinigung von Kulturen, die in weiten Teilen sehr unterschiedlich sind.

Das sind einige allgemeine Motivationen, die ich vom Autor des Blogs „Troja einst“ kenne, seine Arbeit zu tun. Hier reihen sich seit 2015 persönliche Kommentare (gerne sarkastisch und gepfeffert) neben Zitaten und Link-Hinweisen (von denen ich selbst ein paar hinzufüge). Sie haben sich unlängst auf eine Zahl von über 5.000 summiert. (Die neuesten Einträge sind immer auf der filmdenken-Startseite zu finden.)

Man sollte eigentlich meinen, dass große Parteien schon über Dienstleister verfügen, die ihnen solche thematischen Presseschauen zusammenstellen. Nun ja, einstweilen können diese Dienstleister sich die Arbeit oft sparen – hier wird sie unbezahlt getan und dabei auch noch dem großen Publikum zugänglich gemacht.

Das Ergebnis ist einfach nur bestürzend. Wer glaubt, einfach weitere Millionen v. a. moslemische Zuwanderer „integrieren“ zu können, obwohl er selbst kaum mehr als einen kurzen Besuch im Lebensmittelladen „Multikultur“ nennt, wird hier – nach meiner Einschätzung eigentlich unausweichlich – eines Besseren belehrt.

Die Faktenlage ist klar, die Tendenzen sind eindeutig. Wer unkontrollierte Massen-Zuwanderung weiterhin zulässt, ist verantwortlich für noch mehr Tote. Die volkswirtschaftlichen Einbußen durch Lern-Rückstände in Schulen mit mehrheitlich nicht Deutsch sprechenden Kindern aus bildungsfernen Familien werden alles Bekannte übersteigen. Sie könnten, wie ich gedanklich auch schon durchspielte, lediglich zu einer halbwegs stabilisierten, heute kaum vorstellbaren neuen Gesellschaftsordnung führen. In dieser werden Maschinen die meiste Arbeit verrichten – und hoffentlich von verständigen Technikern, darunter neben Einheimischen auch zahlreichen besser als bisher ausgebildeten Migranten mit vielerlei Herkünften bedient werden. Das ist noch eine Utopie – und die vielleicht einzige wirklich mögliche Rettung vor Chaos, Gewalt und Armut.

Während also im Nahen Osten in den letzten Jahren ein vollverdummter, auch durch Hilfe von Geheimdiensten und unter mindestens strategischer Duldung der US-Regierung mit Geld, Waffen und Drogen versorgter sog. „Islamischer Staat“ schon sehr viel Hab und Gut geschreddert hat, droht der Ungeist eines wirren Gottesbegriffes auch jene westlichen Kulturen zu zerstören, ohne die seine eigene Heimat im Wesentlichen mit Plumpsklos und Eselskarren, nicht aber Automatikwaffen und Smartphones gesegnet wäre.

Die Hilflosigkeit und Angst, die ein Blog wie „Troja einst“ notwendig macht, bezieht sich auf die terroristischen Ausläufer dieser Gemengelagen, den drohenden Verlust noch einfacher kultureller Standards wie einer von den meisten beherrschten gemeinsamen Sprache bis hin zu einer prekärer werdenden inneren Sicherheit. Ein öffentliches Leben, wie wir es über Jahrzehnte, teils Jahrhunderte kannten, kommt derzeit zum Erliegen. Zu groß die Gefahr, dass ein – allem Anschein nach oft von Geheimdiensten manipulierter – Täter auf Weihnachtsmärkten Massenmorde begeht. Zu groß auch die Gefahr für die Einzelne, sich einer Vergewaltigung durch erleuchtete Verkünder etwaiger Kalifate etc. auszusetzen, die auch als notwendige Maßnahme in einem „Heiligen Krieg“ angesehen wird. (Was dabei als religiöse Erlösung verkauft wird, ist im Klartext ja nicht mehr als Porno – auch hierzu warten wir auf eine adäquate religionswissenschaftliche Einordnung, die nicht um mehrere Jahrhunderte zurückfällt.)

So noch einmal formuliert das, was von den Fakten her auch „3sat“ berichtet. Und man wundert sich, wie die „taz“ einerseits solche Texte bringt (23.07.2013), …

Obwohl es in zahlreichen Golfstaaten mittlerweile Hotlines und Beratungszentren gibt, ist Gewalt gegen Frauen weit verbreitet. Nach wie vor schweigen Frauen lieber, als sich der Demütigung durch die Gerichte auszusetzen. Besonders rechtlos sind die Frauen aus Südostasien, die sich oft zu sklavenähnlichen Bedingungen in den Haushalten der Wohlhabenden verdingen.

… zum Thema Migration allgemein aber eher zu einer Neuauflage primitiven deutschen Spießertums und Kitsches, einfach mit den veränderten Vorzeichen einer vollkommen künstlichen Multikulti-Agenda, neigt, deren wesentliche finale Konsequenz vielleicht die effektive biologische und kulturelle Selbstzerstörung ist. Befördert noch durch weibliche sexuelle Sehnsüchte nach ‚richtigen Kerls‘ (evident, aber welthaltige Theoriebildung bisher inexistent), ist das neue deutsche Häkeldeckchen die „Refugees Welcome“-Plakette. – „It only hurts when I laugh“ (Red Hot Chili Peppers, „Dani California“).

Und wo sind die deutschen Großintellektuellen? Wenn es nicht gar von mutmaßlichen „neuen Deutschen“ münkelt, herrscht Schweigen im Walde. Peter Sloterdijk blieb nach „bejahter Überrollung“ eher wortkarg. Auch sonst – soweit ich sehe und wenn nicht vom Qualitätsjournalismus an der Diskurs-Rampe als „neurechts“ oder „verschwörungstheoretisch“ selektiert – müssen wir, die Herren Professoren und viele Medien-Manager betreffend, in dieser Hinsicht sagen: dumm, gedankenlos, faul, feige, uninteressant geworden für jeden etwas wacheren Geist. Nicht im Mindesten präsent in einer Öffentlichkeit, die sonst alle möglichen medialen Plagegeister zum respekt- und aufmerksamkeitsheischenden Elefanten aufbläst.

Sollte da nicht irgendetwas im Hintergrund laufen, von dem wir nichts wissen können und was dann bald öffentlich werden müsste – hier Genannte und zahllose Weitere sind heute die Totengräber einer Kultur, die sie selbst satt und fett werden ließ. Sie lamentieren unentwegt über zunehmend unfähige Schüler und Studenten – aber eine gescheiterte Integration wirklich nachhaltig zu besprechen, auch theoretisch auf den Punkt zu bringen, zum Hauptthema zu machen, war augenscheinlich nicht einmal ein irgendwann gefasster Entschluss.

Eine der wenigen Sammelstellen gegen das Überlesen und Vergessen aktueller Gewalt- und Zerstörungsgeschichten, die bisher nicht von alten und neuen Totalitären wie den Vertretern der Amadeu Antonio Stiftung oder den Hochstaplern von „Correctiv“ – teils mit staatlicher Förderung – zensiert wurden, ist das Blog „Troja einst“. Dies ist nachhaltiges Engagement gegen Brutalisierung und Entkulturalisierung durch eine frühmittelalterliche Ein-Buch-Betrugsmasche. Es sind auch deutliche Worte, die wir bei naiv verfreimaurerten Kirchenleuten und einem oft realsatirischen Politikpersonal fast ausschließlich vorfinden – von den unzähligen Nebelgranaten in „Tagesspiegel“ & Co. ganz zu schweigen. Denkfähigkeit, Realitätssinn und Geschichtsbewusstsein werden bei größeren Teilen der Bevölkerung so vom stinkenden Kopf her laufend abgebaut. Als Sieger künstlich inszeniert werden sollen offenkundig andere Menschen, die linken Wunschträumen einer vermeintlich idealen Gesellschaft leider deutlich weniger entsprechen als die derzeitigen, dem linken Gesinnungsspießer immer noch verhassten Deutschen als solche.

Es wird sich zeigen, ob da noch jemand meint, ein Etikett wie hate speech vergeben zu müssen, wo er nicht nur traditionell tief verwurzelten, oft multilateralen Hass, sondern auch blanke Gewalt weitgehend zu übersehen, wenn nicht zu tolerieren scheint. Das vielfach haltlose Gerede über fake news (im Gegensatz zu was?) oder hate speech in übersteigerter Anwendung gründet nicht zuletzt in der Unkenntnis regionaler Berichterstattung, die auf Facebook oder eben, verdichtet und kommentiert, „Troja einst“ gewürdigt und verlinkt wird – mit den Nöten und Sorgen, die andere betreffen als die, die sie mit illusorischen Politiken (auf „Bundesebene“) heraufbeschwören. Man merkt in eigentlich jedem Gespräch mit Anhängern des pseudo-linken Mainstreams, dass fast nur überregionale Linkspresse gelesen wird. Anders sind die daraus folgenden Verkennungen auch nicht zu erklären.

Eines der Leitmotive auf „Troja einst“ ist die mittlerweile auch in Deutschland teillegalisierte, islamisch gefärbte Pädophilie, die der Sprachgebrauch zu „Kinderehen“ verniedlicht. Hier zeigen sich Selbstwidersprüche des sog. „linken“ Mainstreams besonders krass. Wer dazu schweigt, ist ein Feigling, ein Unmensch. Und das Versagen reicht auch hier von Politik über Kirchen zur Wissenschaft. Es nährt unweigerlich den Verdacht, dass Pädophile anderer Provenienz nennenswerter Teil sog. Eliten sind und/oder diese einschüchtern. – Wir warten auf Eingeständnisse dieser wachsenden Schuld. Wir warten auf das Abdanken derer, die sich dieser Barbarei unterwerfen, sie gar noch befördern.

Deshalb ist es zu begrüßen, wenn „Troja einst“ dazu konsequente Gegenrede übt, auch mal in überspitzter Form und in Formen eines makabren Humors, der als einziger uns bis dato verbleibt.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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1 Response

  1. l2012ucas sagt:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article171022137/Messer-Attacke-auf-Altenas-Buergermeister-Andreas-Hollstein.html
    http://www.tagesschau.de/inland/messerangriff-altena-103.html
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nordrhein-westfalen-messerattacke-auf-den-buergermeister-von-altena-andreas-hollstein-a-1180601.html

    Diese Attacke ist natürlich stark zu verurteilen. Doch es fällt auf, dass dieser Fall medial überregional hohe Wellen schlägt, während fast täglich stattfindende Attacken von Menschen mit Migrationshintergrund auf Deutsche, auch im Zuge der Flüchtlingskrise, oft nur regional berichtet werden. Es wird deutlich von einem deutschen, betrunkenen, 56 jährigen, politisch motivierten (wohl möglich psychisch instabilen oder auch persönlich motivierten) Mann gesprochen. Ihm wird versuchter Mord mit fremdenfeindlichen Hintergrund vorgeworfen. Grundsätzlich wünschte ich mir immer eine so deutliche, schnelle und konkrete Beschreibung von Motiven,Tätern,Tathergängen und Opfern.

    Hier ist ein anderer Fall, in dem ein 21-jähriger, polizeibekannter Bundeswehrsoldat mit pakistanisch stämmigen Hintergrund einen 35-jährigen Mann nach einer angeblichen rassistischen Beleidigung tödlich verletzt hat. Es besteht Verdacht auf Körperverletzung mit Todesfolge.

    https://www.n-tv.de/panorama/Tatverdaechtiger-ist-Bundeswehrsoldat-article20151157.html

    Der erste Fall wird zum Skandal, der zweite Fall wird zur Nachricht, obwohl beide Fälle nur bezeugen, in welche unübersichtlichen und unkontrollierbaren Zustände eine ethnisch und kulturell diverse Gesellschaft schlittern kann und wie tendenziös möglicherweise darüber berichtet und moralisch/juristisch geurteilt wird.

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