Markiert: Euro-Krise

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Jörges lobt #EZB-#Draghi über den grünen Dollar

Es sei einmal vermerkt als eine gewisse Kuriosität des journalistischen Betriebs: In seinem Video-Editorial für den „stern“ vom 19.03.2014 nimmt Chefredakteur Hans-Ulrich Jörges den Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi, sehr vehement in Schutz. Das ist in den letzten Monaten bis Jahren wohl kein...

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Zitat der Woche: Über Einsparungen reden, die Haftungsgemeinschaft verschweigen

„Die Welt“ erläutert nach einer Reuters-Meldung die Sparpläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), denen die Kapitalflucht in deutsche Staatsanleihen zugutekommt. Ab 2009 und bis 2023 hätte die Bundesrepublik ohne Euro-Krise laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) 80 Mrd. Euro mehr an Zinsen ausgeben müssen – gut...

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Finanz-Suizid mit verteilten Rollen

Das Bemerkenswerte an der Euro-Krise derzeit ist nicht nur, dass wichtige Aspekte nicht weithin bekannt sind. Es kommt auch darauf an, wie das, was bekannt ist, von Kommentatoren beschrieben und eingeordnet wird. Dies schließt ein, dass man andere Schlagzeilen schreiben könnte wie: Banken fördern Verschuldung...

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Finanz- und Europa-Politik ohne Untertitel

Die Medienpräsenz von verantwortlichen Politikern und anderen Akteuren der Finanzkrise ist mitentscheidend dafür, welche politischen Konsequenzen diese Krise hat. Das leuchtet schnell ein – unübersichtlicher ist aber die Realität der Massenmedien, an der dies zu bemessen ist. Ergänzend zum „GesichterWissen“-Text zum deutschen Finanzpolitiker Jörg Asmussen...

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Gaucks Welt als Wille und Verstellung

Am heutigen Tag erfüllte öffentlich-rechtliches Fernsehen seine höchst offiziöse Funktion: als Übertragung der Antrittsrede von Bundespräsident Joachim Gauck. Gehen wir medias in res: Was darin mit vertrauenerweckend-sonorer Stimme vorgetragen wurde, signalisiert, vorsichtig ausgedrückt, eine Tendenz auf gedanklich-politische Verdrängung des neuen Amtsinhabers – wie schon anhand...

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Dämonologie der Finanzkrise

Die These mag erst einmal recht steil klingen – leider ist es notwendig, sie aufzustellen: Das Personal in Finanzwirtschaft und -politik, das die gegenwärtige Szene beherrscht, könnte auf eine besondere Weise ausgewählt worden sein. Die Hintergrundgremien, die seit Jahrzehnten Karrieren fördern und steuern, schließlich die...

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(Anti-)Politik der Berichterstattung zur Euro-Krise

Wie funktioniert politische Bewusstseinsbildung zur Finanzkrise? Woher beziehen Bürger Informationen zu den laufenden Entwicklungen in der Europäischen Union, v. a. zu den laufend beschlossenen „Rettungsmaßnahmen“? Wer nicht ausführlich im Netz surft und die Wirtschaftsteile der Zeitungen liest, dürfte die Ereignisse wohl nur am Rande ‚irgendwie mitbekommen‘....

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Finanzkrisenmanager und ‑propheten

Medial vermittelte Weltsicht klafft immer stärker zwischen der von etablierten Sendern produzierten und alternativen internetbasierten Anbietern auseinander. Ein gutes Beispiel ergibt der Vergleich zweier aktueller Gesprächssendungen, die sich um Wirtschaftspolitik drehen. Da haben wir einmal „Unter den Linden Spezial“ (Phoenix, 21.12.2010). Die Journalisten Christoph Minhoff...