filmdenken.de Blog

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Serientäter und Sympathisanten

Als neueste Attraktion auf dem US-amerikanischen Fernsehmarkt preist ein „Welt“-Artikel vom 26.09.2010 von Peter Praschl die Produktion „Boardwalk Empire“ an, die in Deutschland ab Frühjahr 2011 auf dem Bezahlsender „TNT Serie“ zu sehen ist. Mitproduzent und Co-Regisseur Martin Scorsese hat im Genre des Mafia-Epos schon...

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Vermögensverteilung schwach ausgesteuert

Heute nacht sendet Phoenix die WDR-Dokumentation „Schön reich – Steuern zahlen die anderen“ von Sascha Adamek, Martin Hahn und Kim Otto. Die Kontrastbeispiele des Immobilienspekulanten und Autors Klaus Barski und einer fünfköpfigen Familie mit Einkommen aus Lokaljournalismus und Krankenpflege führen deutlich vor Augen, dass sich...

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Wir nennen es Beistellung

Peer Schader schreibt heute auf „journalist.de“ über die Kooperation des Autoherstellers Audi mit der ZDF-Show „Wetten, dass..?“: Informationen des journalists zufolge zahlt Audi für die Kooperation mit Wetten, dass ..? 1,8 Millionen Euro für zwei Staffeln. Abgewickelt wird der Deal über die Firma Dolce Media, die...

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Hochgejubeltes Zerreden

Auch wenn Debatte und Berichterstattung im Fall Thilo Sarrazin sich nachgerade zum Exzess entwickeln, scheinen mir folgenden Einzelheiten noch erwähnenswert: Die TV-Zeitschrift „Gong“, zur WAZ-Mediengruppe gehörig, sieht den Diskussionsverlauf in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ am 01.09.2010 gänzlich anders als ich hier in einem der...

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Ist der Abstieg „realistisch“?

Im WebTV der „Neuen Zürcher Zeitung“ äußert sich heute Prof. Klaus F. Zimmermann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zur wachsenden Notwendigkeit von Zuwanderung für den deutschen Arbeitsmarkt. Zimmermann spricht von einer ab ca. 2015 notwendigen Zahl von 500.000 hochqualifizierten Zuwanderern jährlich. Screenshot: NZZ Online,...

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Wenn Sender sich selbst senden

In der „Neuen Zürcher Zeitung“ von heute schreibt Stephan Russ-Mohl über die Studie „Medienmarketing im Redaktionellen“ von Stefan Weinacht: Die Hierarchen in den Verlagen und Sendern, die in den letzten Jahren allesamt ihre Kommunikationsabteilungen ausgebaut und gleichzeitig den Medienjournalismus zurückgefahren haben, verweigern sich offenbar auch...

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Sie(h) Unitymedia! Wird’s bald?

Ein Hauptargument gegen eine sinnlos wuchernde Medienkultur ist der Hinweis auf „parasoziale Beziehungen“, die etwa TV-Konsumenten zu den – sie nur sehr begrenzt zurückliebenden – „Promis“ aufbauen. Neuerdings erklärt man den Ersatzcharakter von Medien-„Erlebnissen“ auch gern mit dem Modediskurs der Neurophysiologie und den sog. „Spiegelneuronen“....

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Gefälschtes Zeitbewusstsein

In der „Welt“ verkündet Anette Kiefer als Kritik zur gestrigen Ausgabe von „Schlag den Raab“: „ ‚Schlag den Raab‘ verplemperte zu viel Zeit“. Die Autorin stellt dann einen Katalog ihrer Kritikpunkte auf, die scheinbar dazu gedacht sind, das Konzept der Sendung nachzubessern. Einerseits lobt sie:...

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Zum freien Willen gezwungen

Eins der klassischen Argumente in Debatten über Medienkritik ist die Freiwilligkeit von Medienkonsum oder sonstigem Zuspruch in diese Richtung. Nur für ‚zu Erziehende‘ wird da tendenziell eine Ausnahme gemacht. Alle anderen dürfen ‚frei entscheiden‘. So weiß es eine Zuschauerin des RTL-„Dschungelcamps“ im Forum von „derwesten.de“...

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