Der Bellutsche Warp-Raum

Auf meedia.de wird der ZDF-Programmchef Thomas Bellut am 28.09.2010 zu der RTL-Sendung „Das Supertalent“ zitiert:

“Als die amerikanische Frau mit ihren Riesenbusen die Bierdosen zerdatscht hat, da wusste ich sofort: sieben Millionen!”

Uns schwant nun langsam, dass wir TV-Kultur bisher einfach nicht verstehen konnten, weil uns das physikalische Rüstzeug dazu fehlte: Nach der Quotentheorie Belluts verhält es sich nämlich also so, dass, wenn ein bestimmtes Ereignis übertragen wird, sich dies unmittelbar auf die Zahl der zählbaren Zuschauer vor dem Bildschirm auswirkt.

Wir nehmen an, das hat irgendwas mit diesem HAARP-, äh, Warp-Antrieb zu tun, durch den eine Raum-Zeit-Krümmung entsteht, mit Hilfe derer man dann im Vorhinein sehen kann, was schon war, und zwar auch, wenn man es nicht weiß bzw. noch nicht wissen konnte. Selbst wenn uns das zu hoch ist.

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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