#Rothschild, #Putin und das „Schwarzbuch alternative Lügenpresse“

Welche Rolle spielt Russland im Szenario einer Neuen Weltordnung? Wer beeinflusste die Entstehung der Sowjetunion? Welche Bedeutung haben noch heute Hintergrund-Mächte in der Hochfinanz und Geheimgesellschaften wie die Freimaurer?

Es sind solche Fragen, um die mein Gespräch mit Tilman Knechtel (YouTube-Channels „Trau keinem Promi“, „Bürgerberg“) kreist, der dabei auch sein neues „Schwarzbuch alternative Lügenpresse“ vorstellt.

Ich finde, es ist ein spannendes Interview geworden. Tilman Knechtel bearbeitet in seinen Büchern und Videos wesentlich Themen, um die ich mich auf filmdenken.de ebenfalls kümmere: Machtpolitik, Kulturkritik, Symbolik in Massenmedien und Okkultismus, Verschwörungstheorie. Im Gespräch nehme ich teilweise eher den kritischen Part ein. Wie in „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ geht es mir eben auch darum, bei aller Bestätigung immer kritisch nachzufragen, welche Erkenntnisse nun wirklich gesichert sind und wie genau die Argumentation in notwendiger Aufklärung (also immer wieder Verschwörungstheorie im guten Sinne) funktioniert.

Insofern ist unser Gespräch ein Beitrag dazu, etwas mehr Öffentlichkeit herzustellen für bedeutsame welt- und geopolitische Vorgänge. Ich muss zugeben, dass ich selbst ebenfalls eine deutlich schwächere Aufmerksamkeit habe für die politischen Entwicklungen in Russland. Sie werden eben viel seltener berichtet als alles, was bei den westlichen (NATO-)Partnern geschieht. Welche Rolle die alternativen Medien in Deutschland beim Wandel einer solchen Aufmerksamkeit, der Meinungsbildung und (auch versteckten) Interessen spielen, ist ein wesentliches Interesse in Tilman Knechtels Buch.

Ich selbst teile nicht immer in aller Schärfe die Urteile, die Tilman hierbei ausspricht. Um das Gespräch noch zeitlich im Rahmen zu halten, haben wir uns nicht über diesen Aspekt weitergehend ausgetauscht: Wie ist die Situation der alternativen Medien (bspw. Compact Magazin und Jürgen Elsässer, KenFM, Christoph Hörstel, Kopp Verlag, Russia Today) als solchen zu beschreiben? Wo steuern wir hin, wenn wir unseren kritischen Geist schnell sogar gegen jene wenden, mit denen wir durchaus viele Auffassungen und Sorgen teilen?

Halten wir solche Punkte einmal fest, um sie an anderer Stelle weiterzudiskutieren.

Tilman Knechtels „Schwarzbuch alternative Lügenpresse“ kann man direkt bestellen im Webshop des Bürgerberg-Verlags oder bei amazon.
Laufend Neues von Tilman Knechtel bei YouTube:
Trau keinem Promi (Okkultur im Pop-Business, Verschwörungs-Phänomene und Mind Control in Politik und Gesellschaft)
Bürgerberg (politisch-publizistischer Aktionismus auf Grundlage libertärer Weltanschauung)

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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3 Responses

  1. Kommunismus ist nur für die untere Ebene vorgesehen.
    Ich denke, jedes Detail ist in der Praxis erprobt.
    Wir sind in der Endphase, auf der Zielgeraden sozusagen.
    Das „Neue! also künftig streichen, wenn von „Weltordnung“ die Rede ist.

  2. Peter Hallonen sagt:

    (Teil 2 des Kommentars)
    In Wahrheit geht es doch der weltweiten Finanzelite gerade jetzt vermutlich so gut wie noch nie, da sie in einer immer noch wachsenden Weltwirtschaft immer höhere Gewinne (auch prozentual) erzielen und in vollem Ausmaße für ihren eigenen Lebensstandard von Fortschritten bei der technischen Entwicklung profitieren können. Würde weltweit die Plan- bzw. Staatswirtschaft wieder verstärkt eingeführt, wäre schließlich mit einem absoluten Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung zu rechnen, von dem die angesprochenen Bankiersfamilien überhaupt nichts hätten. Die libertären Vorbehalte gegenüber einem real existierenden Kommunismus kann ich zwar durchaus nachvollziehen, da auch dort eine Führungsschicht entgegen der Ideologie höheren materiellen Wohlstand genoss als die Durchschnittsbevölkerung. Das war so, aber auch ein Erich Honecker verdiente mit Sicherheit niemals das Hundert- oder Tausendfache eines einfachen Arbeiters, wie es heute für Manager/Eigentümern von Großunternehmen in den westlichen Ländern üblich ist. Wer im absoluten Luxus schwelgen wollte, musste schon damals in den Westen reisen oder auswandern.

  3. Peter Hallonen sagt:

    Eine kommunistische/sozialistische Weltregierung als Endziel etwaiger Rothschild/Rockefeller-Pläne, von dem Knechtel ausgeht, halte ich für extrem unrealistisch. Ein auf globale Ebene ausgedehntes nachweisbar ineffizientes Wirtschaftssytem nach dem Vorbild der Sowjetunionwürde es diesen Bankiersfamilien überhaupt nicht ermöglichen, große Reichtümer wie bisher anzuhäufen: a) weil Privatbanken in diesem Wirtschaftssystem gar nicht existieren (wo sind denn z.B. die Rothschild-Filialen in Nordkorea?) und b) selbst wenn sie existierten, könnten sie nicht die Gewinne anhäufen, wie sie dies im derzeitigen Wirtschaftssystem gewohnt sind, da das Wirtschaftssystem ja aufgrund seiner Ineffizienz gar keine so große Verteilmasse (=Bruttoinlandsprodukt) produziert. Ich halte Knechtels Theorie diesbezüglich wirklich für absurd: Welches Interesse hätte z.B. der Rothschild-Clan daran, in einer kommunistisch heruntergewirtschafteten Welt wie im kleineren Maßstab dem derzeitigen Nordkorea oder Kuba bzw. der früheren Sowjetunion zu leben? Selbst dem reichsten 1 % der Bevölkerung geht es in diesen Ländern schlechter als der Oberschicht eines kapitalistisch organisierten Landes, weil bestimmte (Luxus)Güter dort aufgrund der Ineffizienz des Wirtschaftssystems gar nicht hergestellt werden können. Dazu dürften aufwendige Privatresidenzen samt Ausstattung, Nobelkarrossen, Luxushotels usw. gehören, die einen Großteil des Wohlstands der weltweiten Eliten ausmachen.

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