Ziegenversteher #Erdoğan und sein #Terror-#Double

Der Herr an der Spitze des türkischen Staates hat es nicht anders gewollt. Seit Wochen schauen wir auf die Fahndungsbilder des Paris-Attentäters Salah Abdeslam – und erblicken in ihm ein sehr passgenaues Double von Recep Tayyip Erdoğan.

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Nun meint Erdoğan sich in die politisch kaum bedeutende Sache einer TV-Satire auf seine Person in Deutschland einmischen zu müssen. Dass er sich in solchen Fragen besser hätte zurückhalten sollen, zeigt dieser Bildvergleich. Der türkische Premier ist schon seit längerem Gegenstand einer ‚Satire‘ gänzlich anderen Ausmaßes.

Sein Double ist jener Terrorist des „Islamischen Staates“ (IS bzw. ISIS), der kürzlich erst in Brüssel festgenommen wurde. Er wird als Drahtzieher der Anschläge vom 13.11.2015 in Paris bezeichnet. Ausgerechnet er selbst verzichtete aber im letzten Moment darauf, seine Sprengstoff-Weste zu zünden. Wochenlang soll er dann den Ermittlern entkommen sein.

Die Vorgeschichte ist dabei noch etwas skurriler. Abdeslam besuchte vor den Attentaten belgische Schwulenbars:

Suchte er an den – aus IS-Sicht – Orten der «Unzucht» und «Perversion» neue Opfer? Oder besuchte Salah Abdeslam (26) die Schwulenbars aus einem anderen Grund?

Ende Oktober sei Abdeslam in vier bis fünf dieser Lokale in Belgien gesehen worden.

Hinzu kommt, dass Abdeslam als Geschäftsführer der Bar seines Bruders fungiert haben soll, die als „Drogentreffpunkt“ galt.

Auch Homosexualität spielt bei der okkulten Codierung von Terrorismus eine Rolle (wie von mir im 9/11-Buch beschrieben). Im Hinblick auf den Okkultismus von Geheimoperationen dürfte es hier jedoch die satanistische Deutbarkeit des Namens von Salah (= Satan) Abdeslam sein, mit der wir zu rechnen haben. Und neben dem Spiel mit Namen (eine kabbalistische Technik) ist es die physiognomische Analogie, in der offensichtlich eine Signaltechnik vorliegt.

Wer veranstaltet nun ein solches Spiel mit der Auswahl von Attentätern? Ich habe es für diesen Fall schon in einem früheren Beitrag diskutiert.

Ich gehe also eher von einer Ironie westlich orientierter Geheimdienste im Rahmen einer false flag operation aus. Es wäre u. a. eine Ironie auf den Teufels- und Dämonenglauben, dem wir im Islam begegnen – und der in der rationalistischen Moderne in unseren Kulturen weit zurückgedrängt wurde.

Tobias Nünlist hat dazu 2015 sein Grundlagenwerk „Dämonenglaube im Islam“ vorgelegt. Demnach gibt es zwar theologische Strömungen im Islam, die derlei als Vielgötterei zurückweisen, doch handelt es sich zugleich um „in breiten Kreisen der Bevölkerung bis heute zu beobachtende Auffassungen“ (S. 5). Der Koran erwähnt die „ğinn“ genannten Dämonen in Sure 72. Nünlist des weiteren auf S. 3:

Die Auseinandersetzung mit islamischer Dämonologie gestaltet sich letztlich auch komplex, da sich im Koran neben den ğinn mit den šayāṭīn (sg. šayṭān) und den Engeln (malā’ika, sg. mal’ak) zwei weitere Kategorien von Geistwesen nachweisen lassen und sich diese drei Gruppen nicht klar voneinander abgrenzen lassen.

Es ist ein verworrenes Denken, dem man hier begegnet. Und so komplex die Vorstellungen im Laufe der Jahrhunderte wurden, so wenig beruhen sie auf irgendeiner überprüfbaren Erkenntnis. Auch muslimische Theologen führten diesen Dämonenglauben schon auf Wahnvorstellungen von Wüstenwanderern zurück (vgl. Nünlist 2015, S. 38f.).

Die wenigsten werden hingegen bestreiten, dass wir in islamistischen Terroristen zwar keinen „Geistwesen“, aber Manifestationen des Bösen begegnen: dummen Menschen, die wahllos und massenhaft Zivilisten in den Tod reißen und damit das Gegenteil von dem erreichen, was man ihnen wohl verspricht. Wenn sich der Islam weiter ausbreitet, dann aus anderen Gründen: durch hohe Geburtenraten und eine wohlorganisierte Verpflanzung großer Bevölkerungsgruppen aus dem Nahen Osten nach Westeuropa. Demnach ist der IS-Terror ein für den Islam selbst widersinniges blutiges Theater, das die offene und verdeckte Kriegsführung beider Seiten in laufenden Konflikten begleitet.

Recep Tayyip Erdoğan spielt in diesem Ablauf eine durchaus zwielichtige Rolle. Zwar streitet er offiziell Verbindungen zum IS ab, die die russische Regierung ihm vorwirft. Der Sohn des Premiers, Bilal Erdoğan, verschafft aber dem IS offensichtlich durch Öl-Geschäfte Geld, während die Tochter Sümeyye für IS-Kämpfer ein Militärhospital betreibt.

Über die Positionierung einer Spielfigur wie Erdoğan auf dem „eurasischen Schachbrett“ (Zbigniew Brzezinski) müsste man sich noch einmal ausführlicher Gedanken machen. Erdoğans früherem Mentor Fethullah Gülen werden ja CIA-Verbindungen nachgesagt. Erdoğan wirft Gülen mittlerweile vor, im Auftrag Israels eine Verschwörung gegen ihn zu betreiben.

Wann werden Männer wie Erdoğan endlich begreifen, dass es Teil der immergleichen westlichen Geheimpolitik seit ca. 100 Jahren ist, Tyrannen zu fördern, um sie für die eigenen geostrategischen Zwecke einzusetzen und schließlich – meist durch ihr eigenes vorzeitiges Ableben – wieder von der Bühne verschwinden zu lassen? In Deutschland haben wir mit dem Fall Adolf Hitler schon dieselbe Erfahrung gemacht. Dass Erdoğan in dieselbe Reihe gefährlicher Individuen gehört, deutet sich in seinen Drohungen gegenüber der Gülen-Bewegung jedenfalls an:

„Wir werden herunterkommen in eure Höhlen und euch in Stücke reißen.“

Für Deutschland hat die gesamte Operation den unangenehmen Nebeneffekt, dass die durch Kriege herumgejagten Menschenmassen nun Gegenstand einer Schacherei der Bundesregierung mit der Türkei um die Rücknahme von Flüchtlingen werden. Zu Recht kann man befürchten, dass die damit erkaufte Visums-Freiheit für Türken eine erhöhte Zuwanderung der dort ausgegrenzten und bekämpften Kurden nach Deutschland zur Folge haben wird. Ein FAZ-Bericht vom 20.10.2010 dürfte ebenfalls nicht inaktuell geworden sein, der von der Türkei besagt:

Der Südosten ist reich an Kindern, aber arm an Bildung. Von dort stammen viele, die es nach Deutschland zieht.

All dies sind also auch in der Mainstream-Presse klar benannte Faktoren: Herrschsucht Erdoğans, sein Verschwörungsverdacht gegen Israel via Gülen, seine Schlüsselfunktion für Migration als geopolitische Waffe (zur Destabilisierung der EU und Deutschlands, zugunsten der unter Schulden und Kriegen ächzenden USA und ihrer globalistischen Schulden-Industrie der Wall Street, aus der EZB-Chef Mario Draghi stammt). Und, sehr geehrter Herr Erdoğan: Wenn diese Schulden-Industrie jemanden wie Sie mit Krediten vollstopft, ist dies ebenfalls kein Liebesbeweis. Es ist eher ein Indiz dafür, auf der mittelfristigen Abschussliste zu stehen.

Dass man in der Medien-Öffentlichkeit genau diesem Erdoğan noch das Double eines irren Terroristen zur Seite stellt, der ihn somit indirekt über den Namen Salah/Satan mit dem Teufel assoziiert, ist aufgrund solcher weitläufiger ganz realer und offensichtlicher Hintergründe nur noch symbolistisch konsequent. Es dient seiner okkultistischen Positionierung als Widersacher. Wie in vielen anderen hier in Blog und Büchern besprochenen Fällen ist es immer wieder der muslimische Gegner, dem diese Position des Antichristen zugewiesen wird – eine Rolle, die Terroristen aus armen Verhältnissen, oft mit Drogen vorbehandelt und gründlich desorientiert, dann in fanatisierter Begeisterung übernehmen.

Man kann auf diese visuellen Anzeichen von Geheimpolitik nur kontinuierlich hinweisen, auf dass bei dem einen oder anderen, der für die Strategie der Spannung benutzt wird, doch noch der Groschen falle.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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