#Meer-Gründe für Betroffenheit: #Plastikmüll

Katastrophen der plötzlichen Art wecken das kollektive Bewusstsein auf ihre Art. Betroffenheit ist fast unausweichlich im Angesicht jäh vergehender Schicksale. Eine Betroffenheit zweiten Grades entsteht, wenn man auf andere Weise bedrohliche und furchtbare Entwicklungen vor Augen geführt bekommt. Dazu gehört im Rahmen der Ökologie ein Thema wie Plastikmüll in den Ozeanen.

Die Dokumentation „Die Plastikbedrohung“ des „Norddeutschen Rundfunks“ (NDR, Autoren: Björn Platz / Güven Purtul) führt von bedrohten Tieren zu den mit bloßem Augen unsichtbaren Gefahren durch den Müll der Zivilisation am Anfang unserer Nahrungskette.

Es soll nach einer solchen Dokumentation einmal einer sagen, es bestünde nicht genug Anlass zu einer schwarzen Anthropologie. Es soll noch einer sagen, Bevölkerungsreduktion mit diversen Mitteln, neben Viren oder Armut, werde nicht zumindest systemisch herbeigeführt.

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

2 Antworten

  1. Mario sagt:

    schon seit ich “plastic planet” gesehen habe, versuche ich auf die vermeidung von plastikmüll zu achten. ist aber soooo schwierig im schnelllebigen alltag. versuche mal im discounter plastikverpackungen zu vermeiden – da bleibt der einkaufskorb fast leer. bei anderen produkten achte ich nun darauf das wenn schon kunststoff verbaut wurde, es trotzdem ein langlebiges produkt ist…

    richtig ärgerlich finde ich es wenn sich der eingesetzte kunststoff ohne weiteres durch papier, pappe oder holz ersetzen lässt… z.b. bei vielen umverpackungen…

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