#Islamisierung als Randthema im #Deutschlandfunk

Bei medienwirksamen deutschen “Intellektuellen” ist sie quasi ein Tabu – die laufende Islamisierung jenes Abendlandes, in dem überhaupt Intellektuelle zu dem werden konnten, was sie heute einmal gewesen sind: Förderer und Forderer, Frager und Kritiker.

Zur propagandistischen Struktur im Dienste des biologischen Aussterbens (fast aller Arten außer dem statistisch evident noch fertilen Teil der Menschheit) gehört, dass eigentlich existenzielle Themen wie diese zwar in der reichweitenstarken Presse noch irgendwo (selten, gerne im Nachtprogramm) einmal besprochen werden, um anschließend behaupten zu können, es werde nicht verschwiegen.

Heute ist es im Deutschlandfunk zwischen 19 und 20 Uhr das Feature “Der Brand in Moria und das Versagen Europas – Lesbos außer Kontrolle” von Martin Gerner. Eine Betroffene in Moria, die gegen die dort herrschenden Zustände demonstriert, kommt zu Wort:

Wir haben die Menschen, die hier ankommen, geschätzt. Wir mögen sie. Wir haben ihnen immer wieder geholfen, als sie ankamen. Ich habe Decken gespendet. Aber dann haben wir erkannt, dass ein Plan dahintersteckt. Es sind viele alleinstehende Männer und junge Kämpfer unter ihnen. Von 100, die ankommen, sind 90 in Wirklichkeit Kämpfer. Sie kommen, um Europa zu islamisieren. Nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa.

Und dann wird natürlich gleich wieder ein “Wissenschaftler” interviewt, der das Ganze als “Narrativ” einordnet.

In Deutschland wird derlei einheimischen nicht-moslemischen Menschen in Städten wie Duisburg, Gelsenkirchen oder Stadtteilen wie Berlin-Neukölln an erster Stelle nicht helfen.

Ein sinnvoller Reformvorschlag wäre sicherlich, Journalisten und Wissenschaftler, die zu solchen Themen arbeiten, etwa eine Residenzpflicht in statistisch besonders betroffenen Städten abzuverlangen. Ansonsten wird das laufende Theater weitergehen: An “Universitäten” besinnungs- wie erbarmungslos ideologisch getrimmte Wohlstandskinder in Metropolen werden eingesetzt, eine Medienillusion zu erzeugen, die fast alles überspielt, was in größeren Teilen der Empfangsgebiete von Radioprogrammen etc. kontinuierlich zunehmender stillschweigender Alltag ist.

Der Anlauftext der Sendungsseite zu Gerners Feature endet mit den Sätzen:

Dass ein neues Lager unter Ägide der EU die Lösung ist, glaubt niemand. Erneute Katastrophen sind jederzeit möglich.

Schon komisch, dass in denselben Medien ansonsten alles “die Lösung” zu sein scheint, was “unter der Ägide der EU” stattfindet. Wer es kritisiert, erhält in übergroßen Mehrheiten der derzeit noch sozial Bessergestellten Antworten im Stil von “Fuck AfD” oder “Nazis raus”. Damit ist dann meist auch schon jede gedankliche und diskursive Beschäftigung abgebrochen, von der ansonsten jeder Programm- und Antragstext salbadert.

Dementsprechend unterbelichtet bleibt der betreffende Alltag: Eine Google-Suche mit “Grundschulen Muslime Anteil Statistik” fördert thematisch relevant einen kleineren Cluster von Artikeln vom Februar 2019 zu Tage, erfahrungsgemäß am deutlichsten aus Springers “Welt” (26.02.2019). Neben spannenden und erhebenden Themen wie Burkini-Kauf für den Schwimmunterricht oder “die Weigerung eines muslimischen Kindes, sich zum Geburtstag ein Lied vorsingen oder gratulieren zu lassen”, wird “der in vielen Schulen hohe Anteil muslimischer Schüler” angesprochen.

Betreffs der Islam-Verbände Ditib und des Zentralrats der Muslime (ZMD) heißt es mit Klaus Spenlens dort besprochener Studie „Schule und Islam – wie sich 90 Alltagskonflikte lösen lassen“:

Ihr Einfluss auf die Schulen sei „desintegrierend und häufig geradezu unselig“, sagt Spenlen im Gespräch mit WELT. Diese Verbände betonten „viel zu stark das Trennende und viel zu wenig das Verbindende zwischen muslimischen und andersgläubigen Schülern“. Oft stifteten sie sogar Schüler zu Konflikten an, die vor allem ein Ziel hätten: Sie sollten „eine gemeinsame Identität aller muslimischen Schüler schaffen durch Abgrenzung von der nichtmuslimischen Umwelt“. Zudem kooperiere der organisierte Mainstream-Islam „im Zweifel eher mit fundamentalistischen Strömungen wie dem Neo-Salafismus als mit liberal-politischen Bewegungen“.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article189399185/Bildungspolitik-Wie-Muslime-die-Schulen-veraendern.html

Aus der deutschen Hauptstadt berichtet Focus Online am 08.02.2019:

In Berlin zeichnet sich insgesamt ein ähnliches Bild ab. Hier sind es 20,1 Prozent der befragten Kinder mit Migrationshintergrund, die nur fehlerhaft Deutsch sprechen. 14 Prozent sprechen es gar nicht bis kaum. Bei der Untersuchung wurden auch die Sprachkenntnisse der Eltern berücksichtigt. So sprechen 53,9 Prozent der Mütter kein Deutsch, bei den Vätern sind es gar 71,1 Prozent.

Noch alarmierender sind allerdings die Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung. So wurden bei fast 28,7 Prozent aller Erstklässler Defizite bei der Körperkoordination festgestellt, 31,3 Prozent taten sich bei feinmotorischen Tätigkeiten schwer und 35 Prozent wiesen Probleme in der kognitiven Entwicklung auf.

Einfache Strichzeichnungen nach Vorlage zu vervollständigen oder Schlussfolgerungen aus einem Bild zu ziehen und Ähnlichkeiten sowie Unterschiede zu erkennen, waren demnach eine massive Herausforderung für sie. Auch wenn es um Fähigkeiten ging, die für den Mathematikunterricht benötigt werden, gab es Probleme. 27,4 Prozent konnten sich Mengenverhältnisse kaum oder gar nicht vorstellen.

https://www.focus.de/familie/lernen/lernstoerungen/berichte-zeigen-deutsch-nur-noch-zweitsprache-in-den-grundschulen_id_10293566.html

Wenn das noch niemand ein Narrativ nennt, wird sich sicherlich bald jemand finden.

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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