#Wissenschaft im #NSU-Phantombild: Tanjev Schultz, Michael Butter

Zu meinen vorigen ausführlichen Revisionen des NSU-Komplexes nach der ersten Urteilsverkündigung über Beate Zschäpe ergänze ich hier noch zwei Personalien, die betr. NSU-Aufklärung und (angebliche) Verschwörungstheorien aufhorchen lassen.

Zunächst ist da Tanjev Schultz, Professor für Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er begleitete die NSU-Ermittlungen, veröffentlicht nun ein Buch („NSU – Der Terror von rechts und das Versagen des Staates“) und gibt die Prozess-Akten heraus.

Im Beitrag „Derrick – Die zweite NSU-Spur“ besprach ich eine Bilderreihe, die von einem Phantombild in der „Derrick“-Folge „Die Kälte des Lebens“ (178, 1989, R: Helmuth Ashley) ausgeht. Neben zwei Beteiligten der NSU-Großaffäre (die auch noch zweifach über Namen triggern) und einem ZDF-Schauspieler kann man dem Phantombild eben jenen Tanjev Schultz vergleichen, der derzeit großflächig als publizistischer Beobachter u. a. der „Süddeutschen Zeitung“ fungiert:

Laut Wikipedia zählen zu Schultz’ Erfahrungen neben jahrelanger journalistischer Arbeit die Teilnahme an

einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Studie über Identitäten türkischer Einwanderer.

Auswahl-Prozeduren, wenn sie denn existieren, müssten für Schultz also lange vor Bekanntwerden des NSU stattgefunden haben. Wenn die Übereinstimmung dieses Personen-Clusters mit dem Phantombild in der 1989er ZDF-Sendung (auch) in Schultz’ Fall kein Zufall sein sollte, könnte das Bild eines in der Serie Gesuchten das uranfängliche Vorbild für Casting-Entscheidungen gewesen sein – Manipulierte und V-Leute im rechten Untergrund und die spätere Figur des „Gus Doppler“ in „Derrick – Mitternachtssolo“ (254, 1995, R: Helmuth Ashley).

Die ‚Botschaft‘ eines solchen Personen-Tableaus hängt davon ab, welchen Realitätsgrad das bisherige Ermittlungsergebnis hat. Dazu muss man abseits der Mainstream-Presse Berichte lesen, die beim „Compact-Magazin“ schon 2013 zu einem Spezial-Heft von Kai Voss führten. Die ohne Impressum auftretende Website „Bayern-Presse“ gibt in einem Beitrag von Thomas Schlawig unter der Überschrift „Viele Merkwürdigkeiten rund um den NSU – Es bleiben Zweifel“ eine interessante Zusammenfassung (im Detail immer nochmal nachzuprüfen):

In dieser Gemengelage aus Tatsachen, Beweisen, Vermutungen wurde der „NSU-Prozess“ über fünf Jahre geführt. Die ersten Spuren mit Hinweis auf „eine Allianz türkischer Nationalisten, Gangster und Geheimdienstler“ wurde überhaupt nicht mehr verfolgt. Aus Rücksicht auf die damals „guten Beziehungen“ zur Türkei? Dabei sprechen zahlreiche Ermittlungsergebnisse der Polizei gegen die „Rechtsextremisten-Theorie“.
Ebenso kommen Zweifel angesichts der nachweislich bis zu 40 (!) Verfassungsschützer auf, die in die „NSU-Story“ involviert sind.

Schon der NSU-Fall, wie Massenmedien ihn derzeit erzählen, ist ein Konglomerat aus Verschwörungs-Praktiken seitens politischer Extremisten und von Geheimdiensten. Ob in die Richtung Organisierter Kriminalität wirklich ausermittelt wurde, stellen unabhängige Kritiker nachhaltig in Frage.

Von der physiognomischen Ähnlichkeit her durchaus aufdringlicher ist ein Double, das der ARD-Spielfilm-Dreiteiler zum NSU (2016) uns präsentiert: der Hauptdarsteller Albrecht Schuch als Uwe Mundlos.

Hier muss man in der Gegenwart an Prof. Michael Butter denken, der derzeit emsigste akademische Leugner der Relevanz und Bedeutung von „Verschwörungstheorien“ im Allgemeinen. Er versucht, dies in zahlreichen Vorträgen, TV- und Rundfunk-Auftritten in schlichten wie des öfteren eindeutig falschen und irreführenden Behauptungen darzulegen, so etwa in einem Beitrag der ARD-Sendung „ttt – titel thesen temperamente“ (13.05.2018):

Verschwörungstheoretiker sind einfach sehr, sehr gut da drin, Gegenargumente entweder zu ignorieren oder umzudeuten sogar in Argumente für ihre Behauptungen – weil sie vom Ergebnis her argumentieren, also, Verschwörungstheoretiker stellen immer die Frage: „Cui bono – wem nützt das Ganze?“ … und identifizieren dadurch im Grunde die Schuldigen. Und dann steht das Narrativ in seinen Grundzügen und dann werden im Grunde Beweise gesucht, um zu zeigen, dass das auch die Schuldigen sind. Das heißt, man fängt hinten an und kehrt dann zum Anfang zurück, aber das Ergebnis steht eigentlich immer schon fest.

Ich demonstriere noch einmal (wie schon hier), wie, von Massenmedien gefördert, ein deutscher Universitäts-Professor mit Aussagen auftritt, die einzig und allein die Bezeichnung pseudowissenschaftlicher Nonsens verdienen. Denn natürlich gibt es Verschwörungstheorien dieser Art. Es gibt jedoch – wie wohl fast jeder außer einem solchen Gelehrten weiß – eine Unzahl historischer Verschwörungen, die öffentlich wurden, nachdem sie stattgefunden hatten – und per definitionem zuvor als verabredetes gemeinsames Handeln mehrerer Personen geheim geblieben waren. Deshalb kann man sie im Nachhinein mit Fug und Recht von anderen Vorgängen als „Verschwörung“ abgrenzen.

Was Butter vor der ARD-Kamera sagt, betrifft schon anhand seiner hier vorgebrachten Aussage an erster Stelle ihn selbst: Er suggeriert permanent, es gebe einen erratischen Block sog. „Verschwörungstheorien“, die, wie Zweifel an einer Mondlandung oder die heimliche Sprengung dreier Hochhäuser an 9/11, definitiv willkürliche Spekulationen ohne nennenswerten Realitätsbezug seien (auch, wenn der Besitzer des dritten Gebäudes, Larry Silverstein, kurz danach öffentlich sagte, man habe es gesprengt – dazu „to pull down a building“ im englischen Wörterbuch). Zeitungen und Rundunk-Sender wiederkäuen völlig unkritisch diesen heterogenen Brei aus Verschwörungstheorie-Themen. Sie fügen noch Beispiele wie „Chemtrails“ oder gar die „Flache Erde“ der neueren YouTube-Kultur hinzu, um alles, was „Verschwörungstheorie“ genannt wird oder werden kann, diesem Stigma auszusetzen.

Letzteres ist eindeutig exakt das, was Butter Verschwörungstheorikern vorwirft: cherry picking beliebiger Argumente. Man sieht weder bei ihm noch bei anderen Autoren, die gerade mit „Sachbüchern“ über „Verschwörungstheorien“ den Markt fluten, jene Beispiele, die unter Interessierten zu Klassikern zählen: Schriften etwa von Erich und Mathilde Ludendorff oder Eugene Mullins. Autoren wie diese gelten zwar als „rechts“ und dürfen deshalb ohnehin beschwiegen werden, doch würden hier Sachfragen auftauchen, von denen in dem von Butter heute weithin Verlautbarten nichts zu bemerken ist. Von Carroll Quigley einmal ganz zu schweigen.

Schon beim ersten Zuhören kann man die Gegenfrage stellen, was denn falsch an einer Frage „Wem nützt es?“ sein soll. Im Umkehrschluss würde dies ja bedeuten, eine solche Frage sei nie zu stellen, oder? Verschwörungen, wie auch Straftaten, die zunächst im Verborgenen geschehen und anschließend rekonstruiert werden müssen, sind zunächst immer Gegenstand von Hypothesen und Spekulationen. Und damit sind wir bei dem Punkt, mit dem ein Wissenschaftler sich eineindeutig lächerlich macht.

Im „öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ wird Zuschauern eingeredet, ein deduktives Verfahren, das von Ergebnissen auf mögliche Ursachen schließt, sei generell fragwürdig oder gar zurückzuweisen. Prof. Butter leugnet hier Grundlagen von Wissenschaftstheorie. Schon eine Nachfrage, was seiner Ansicht nach denn eine Hypothese überhaupt sei, würde eine solche Aussage zum Einsturz bringen. Aber Nachfragen gibt es nicht.

Autor des ttt-Beitrags ist der 2107 mit dem „Bayerischen Fernsehpreis“ ausgezeichnete Lars Friedrich. Saß Butter also im Interview jemand gegenüber, der hier – von der Kamera unbemerkt – physiognomisch wiederum das türkische Thema repräsentierte, um das es im Gespräch mit Butter scheinbar gar nicht ging?

Die Vehemenz, mit der ARD & Co. Butter als Kapazität auf seinem Gebiet etablieren, kann von aufmerksamen Beobachtern kaum anders als eine Form symbolischen Terrors wahrgenommen werden, der nicht nur keine anderen Meinungen, sondern auch beliebig viel hartes Faktenwissen nicht mehr zulässt. Butter und seine Helfer sind gut geölte Rädchen in dieser Orwellschen Maschine.

Insofern macht die Casting-Entscheidung für Albrecht Schuch als Uwe Mundlos in der ARD in Bezug auf Michael Butter einen solchen teils humoristischen Sinn. Die weiteren damit zusammenhängenden Fragen sind im Wortsinn todernst. Es kann bloßes Faktenwissen gewesen sein, das eine Reihe von Beteiligten der NSU-Geschehnisse das Leben kostete – in zumindest verdächtigen gehäuften Todesfällen nach der ursprünglichen Mordserie. In noch mehr Hinsichten als in jener, die wir schon zu kennen glauben (rechter Untergrund), könnten wir es hier mit Verschwörungen zu tun haben, für die es eine nochmals revidierte Theorie braucht, um ihnen auf die Schliche zu kommen.

Ich will damit nicht zwanghaft suggerieren, es habe keine sinnlosen Morde an unschuldigen Migranten gegeben oder könne diese nicht geben. Die Tatsachen könnten ggf. in der Mixtur sowohl mafiöser Kriminalität wie auch rechtsradikaler Morde bestehen – das weiß ich ebensowenig und kann ich hier nicht adäquat herleiten.

Zur Präsenz des NSU-Falls kann man sich im Vergleich noch fragen, wie sich die Morde Organisierter Kriminalität allgemein ausnehmen. In dem BKA-Dokument „Organisierte Kriminalität 2017“ findet man zwar die Suchbegriffe „Mord“ oder „Totschlag“ nicht ein einziges Mal. Aber man sieht, dass von 2016 nach 2017 die finanziellen Schäden durch Gewaltkriminalität der Organisierten von 2,0 auf 7,3 Mio. Euro angestiegen sind:

Wenig in dieser Welt lässt einfache und sichere Schlüsse zu – so der „Tagesspiegel“ (02.05.2017):

Zur Organisierten Kriminalität gehören auch Straftaten, die in der Statistik nur einzeln als Gewalt- und Eigentumsdelikte, als Menschenhandel, Verstöße gegen das Waffengesetz, Rauschgiftdelikte, Geldwäsche oder sehr allgemein als „Wirtschaftskriminalität“ figurieren.

Findet jemand per Google Genaueres? Und was bedeutet das, wenn nicht? Dass man es nicht veröffentlichen will? Dass es niemanden interessiert? Dass zumindest niemand sich die Mühe macht, überhaupt selbst nachzusehen? Aber wer Michael Butter folgt, fragt natürlich nicht, wem das nützt.

Steht mit dem NSU ein deutsches Trio als Mörderbande jahrelang im massenmedialen Fokus, liegt bei Mord und Totschlag der Anteil von ausländischen Tatverdächtigen insgesamt bei 42 % (2017). Die Zahl der Morde in diesem Jahr betrug 402. Als ein letztes Beispiel zur weiteren Einordnung sei aber auch erwähnt, dass politische Gewaltdelikte 2017 mit 905:499 stark mehrheitlich von rechten Tätern (verglichen mit linken) begangen wurden.

Der NSU gibt in jedem Fall Anlass, über all diese Probleme zu sprechen, um jedes unnötige Opfer zu vermeiden. Denkt man hieran wirklich ausreichend? – Es ist eine Motivation des vorliegenden Textes, dass jede Verunsicherung einer nur scheinbaren Gewissheit hilfreich sein könnte.

Das Verweis-Knäuel in den ZDF-Serien 1970ff. zu den realen jüngeren Ereignissen um den NSU wirkt auf mich signfikant genug, um es hier zur Diskussion zu stellen. Es ist noch immer nicht die letzte Beobachtung dieser Art. Es gibt gravierende Anzeichen, dass die symbolische Geschichte des NSU nicht erst mit der Zwickauer Gruppe begann und nicht mit dem angeblichen Tod der beiden Uwes endete.

Und was sagt Harry dazu?

Also, wenn Sie die geringste Ähnlichkeit sehen, dann sagen Sie’s bitte.
(„Derrick – Die Kälte des Lebens“, 33:13 Min.)

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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3 Responses

  1. GM sagt:

    Ihre Ausführungen, Gedankenverbindungen und Assotiationen zu den NSU-Vorgängen lese ich mit Interesse. Es ist für mich nicht zu Bezweifeln, dass auf diesem Wege der Annäherung ganz neue , versteckte und ansonsten unauffindbare Zusammenhänge erkennbar werden können. Allerdings gehört dazu ein breites und von echtem Interesse geleitetes Wissen als Voraussetzung dazu. Daher werden Ihren Ausführungen nur ein begrenzter Personenkreis folgen können. Mir persönlich fehlt hier das fundierte Grundlagenwissen. Teilweise kann ich Ihren Konstruktionen folgen. Selbstverständlich sollte man alle offiziellen Ergebnisse und Verlautbarungen aus den Medien oder von staatlichen Organen mit größter Skepsis begegnen. Warum sollten wir da noch etwas glauben? Sie erwähnen in Ihrem Text auch den Tübinger Verschwörungsexperten Professor Butter. Wenn ich seinen Argumentationen folge bemerke ich ein beachtliches Ausweichen vor technisch-rationalen Umständen. Um die inzwischen von Experten der Baustatik und Ingenieurswissenschaft klar benannten Fakten zum Zusammenbruch der drei Hochhäuser des 9/11 Ereignisses macht Professor Butter einen großen Bogen. Dass dies an der Universität von Tübingen, also in Staatsauftrag, durch ihn durchgeführt wird, zeigt den bereits eingetretenen Grad der Geistesverfinsterung und gesellschaftlichen Umnachtung, in dem wir uns befinden. Vorteilhaft ist Professor Butters Tätigkeit nur für diejenigen, welche dieser abgrundtiefen und ungeheurlichen Skrupellosigkeit der Verantwortlichen von 9/11 noch nicht in das Angesicht sehen wollen. Ich sehe Inzwischen, dass viele Menschen diese unangenehme Wahrheit vorsätzlich nicht wissen wollen und lieber verdrängen. Es stellt ihre bislang bekannte Weltsicht auf den Kopf. Welche Auswirkungen diese Verdrängung hat ist ungewiss.

  2. GM sagt:

    Technisch- wissenschaftliche Nachhilfe für Professor Butter und die Universität Tübingen:
    Bereits Jahre vor 9/11 stellten die Zwillingstürme die Eigentümer vor unlösbare Probleme. Konstruktionsbedingt konnten alle Fenster der beiden Türme des World Trade Centers nicht verändert werden. Die von den Eigentümern gewünschten Neuorganisationen der Raumaufteilung und Veränderung der Fenstergrößen zur besseren Vermietbarkeit waren aus diesem Grund undurchführbar. Die Aussenhülle des World trade Centers bildet ein durchgehendes Stahlgeflecht. Dieses Stahlgeflecht bildet nach der Fertigstellung einen einzigen großen Kubus und ist daher extrem stabil, elastisch und unzerstörbar. Es ist so als eine Art Fahrradkorb oder perforierte Blechdose zu denken. Jeder der einmal eine Blechdose zerdrückt hat weiß wie stabil und tragfähig diese Körper sind. Die Fenster des World trade Centers sind die Freiräume in diesem Stahlgeflecht und können daher aus statischen Gründen nicht mehr verändert werden. ( Dieser stabile und elastische Aussenkubus aus Stahl trägt 40 % der statischen Belastung des Gebäudes. Die übrigen 60 % werden von den massiven Core-Stahl-Säulen im inneren Kern des Gebäudes geschultert. ) Ein weiteres unlösbares Problem der Tower war die beim Bau aufgespritzte Asbestfaserbeschichtung auf allen Stockwerken der Türme. Absolut gesundheitsschädlich. Diese Asbestfaserbeschichtung musste entfernt werden. Praktisch undurchführbar weil zu teuer und aufwendig. Ganz legitim wurde daher zu diesem Zeitpunkt auch der Abbruch der beiden Türme diskutiert. Der Abbruch der beiden Türme des World Trade Centers wäre technisch selbstverständlich durchführbar gewesen. Wie bei jedem Hochhaus so existierten auch bei diesen Gebäuden bereits die Vorraussetzungen und Vorbereitungen für einen legalen Abbruch durch genau platzierte Sprengladungen. Teuer . Absolut nichts Aussergewöhnliches. Zu diesem Zeitpunkt der Überlegungen hat eine Person X1 den Gedanken eines inszenierten Terroranschlages in das Spiel gebracht um die ungeliebten Problemtürme skrupellos zu beseitigen und obendrein noch eine Versicherungssumme für den Neubau zu kassieren. Eine hochkriminelle „Lösung“. Dieser neue kriminelle Gedanke von X1 muss eine Gruppe von „verantwortlichen“ Individuen einleuchtend erschienen sein. Eine weitere Person X2 erstellte ein Drehbuch zu der Inszenierung und dem überzeugenden Ablauf dieses Geschehens. Ein Profi wie wir inzwischen wissen. Er kannte die Popkultur der Film- und Medienwelt in- und auswendig und bewegte sich in diesem Umfeld. Von ihm stammt die Idee die Sprengung mit Flugzeugeinschlägen zu kombinieren und auch das Datum 9/11. X2 kannte die Comichefte und verwendete als abartig böser Clown die Zahl 9/11 auf dem Cover mit den Simpsons. Geht’s noch! Das kann jeder selbst nachprüfen. Erst zu diesem Zeitpunkt tritt eine weitere Person X3 auf den Plan. X3 stellt die Verbindung zu hohen Staatskreisen/ Geheimdiebnsten her. Erst durch diese Verbindung und die Umwandlung eines skrupellosen kriminellen Privatverbrechens der besonderen Art in einen Vorgang, der die ganze Weltkugel miteinbezog, gewann 9/11 erst die besondere Bedeutung bis heute und steht am Beginn eines neuen Zeitalters. Dass es direkte Kontakte und Beziehungen zur damaligen Regierung gab ist nicht wahrscheinlich. Dazu ist Präsident Bush doch zu verdutzt ( „plane must hit steel“…) und Verteidigungsminister Rumsfeld zu verwirrt ( agiert als Krankenträger vor dem Pentagon). Es muss aber der Zeitpunkt der Flugverteidigungsübungen an 9/11 vom Drehbuch des Anschlages beeinflusst sein. Einfach zu wichtig, damit der Ablauf des Drehbuches überhaupt gelingt. Wie wir wissen ist das Drehbuch dann doch nicht ganz richtig abgelaufen und es musste improvisiert werden. Die verfrühte Meldung des Einsturzes von WTC7 , dann der unmögliche Zusammenbruch ohne Flugzeugeinschlag des WTC7, also ohne Grund, sind der Medien- und Drehbuchsupergau. Unvergleichlich. Die Medien haben sich von diesem Desaster bis heute nicht erholt und können darüber nicht berichten. Schockstarre bis heute. Kein Wunder. Inzwischen ist die anhaltende Schockstarre der Medien selbst der Beweis für ihre Verstrickung in das 9/11 Geschehen. Was sollen sie jetzt tun? Darüber plötzlich berichten? Experten zu Wort kommen lassen? Wieso sonst gibt es darüber nichts mehr zu Hören? Und wird jede wissenschaftliche Debatte dazu verhindert? Diese Verhinderung selbst ist inzwischen auch ein Beweis der ungeheueren Lügen, welche uns die öffentlichen Medien und die Regierungen auftischen. Eine absolute Weltkrise zu Anfang des 21. Jahrhunderts.
    Aber noch kurz zum “ Einsturz“ der Twins. Uns wurde vorgespielt, dass die Türme durch das Versagen der Tragstrukturen in sich selbst zusammengestürzt sind. Lachhaft. Etwa so wie ein altersschwacher mittelalterlicher Stadtturm in Siena. Sozusagen so, dass das marode 600 Jahre alte Bruchsteinmauerwerk und der mürbe mittelalterliche Mörtel den Belastungen des eigenen Gewichtes nicht mehr standhalten konnten. Doch die Twins waren keine mittelalterlichen Türme ( denn so sind sie vor den Augen des Globus zusammengebrochen) sondern hochelastische und absolut hochstabile Stahlkäfige mit einem elastischen massiven Stahlkernen im Inneren, die jeder Belastung und Durchlöcherung unbeeindruckt trotzen können. Die ganze Welt wurde und wird an der Nase herumgeführt. Hochschulen wie die Universität von Tübingen, die derartige staatliche Lügengeschichten durch Professor Butter als Wahrheit verteidigen, verlieren absolut jede Glaubwürdigkeit.

    • Wie ich’s im Buch herleite (ich muss das einfach immer dazu erwähnen: Info), sind die Zahlen 9/11 zumal in einer Datums-Symbolik schon vorher okkult-relevant (https://de.wikipedia.org/wiki/9._November, https://de.wikipedia.org/wiki/11._September). Pfeiler- und Säulenformen können immer freimaurerisch instrumentiert werden (oder auch mal nicht, es müssen immer mehrere Indizien zusammenkommen). Das ab 1965 entstandene World Trade Center scheint sich mir als ein wesentlicher Ort herauszustellen, für den kommende Katastrophen angenommen wurden – vermutlich in der Denkweise inszenierter Anschläge, wie zu Pearl Harbour etc. zuvor immer wieder gefragt. Das beflügelt in jedem Fall auch reine Fantasieproduktion. So kann es zu Übereinstimmungen solcher Filme und späterer Realitäten kommen, die ggf. auf geheimpolitischer Ebene genauso gedacht wurden. Ich nenne etliche Beispiele, wo eine Verbindung von Filmemachern zu Militär und Geheimdiensten den funktionalen Anschluss nachweist. Und auch hier mögen nur andere, entsprechend gelagerte Fälle eine solche Vorausahnung begründet haben, die damit durchaus eine rationale Hypothese war. Offiziell wird Ähnliches nur für die bekannten Attentäter angenommen, die im gängigen Narrativ natürlich ihre eigene Symbolpolitik betreiben. Die Nähe zu einem Hollywood-Action-Film dürfte ihnen nicht ganz entgangen sein. Die offizielle Variante sagt auch mindestens schon, dass die USA von ihren eigenen kinematografischen Alpträumen heimgesucht wurden.

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