Diskussion über #Numerologie der #Attentate in #Paris

Ich dokumentiere hier einmal einen kurzen Austausch zum letzten Artikel über die Attentate im Pariser Bataclan und anderswo am 13.11.2015. Es werden dabei ein paar der wichtigen Aspekte des Zweifelns oder Bestätigens von Verschwörungstheorie zu okkultistischen Aspekten der Ereignisse angesprochen.

Leser Olli Garch schrieb als Kommentar:

Lol(kopfschüttelnd), man nennt mich ja auch einen Verschwörungstheoretiker manchmal, meist bis die Theorie öffentliche Realität wird.
Dann gibt es da so Leute die mit ihrem Quatsch es denen leicht machen, die alle „Verschwörungstheoretiker“ als Spinner dastehen lassen wollen, z.B. mit so eine Stuss wie dem Artikel da oben.
Es gibt genügend andere Aspekte am neuen Paris-Fall, die jemanden aufhorchen lassen sollten, wie z.B. die zwei Drills, die liefen(keine Angst, nur Zufall), und die natürlich auf den Fuss folgende gestiegene Überwachung in Europa. Oder das natürlich, wie ja sonst auch immer, wieder sofort rauskam, das einer der Täter den „Sicherheitsbehörden“ lange bekannt war, alles Zufälle.
Wenn aber an diesem Zahlenstuss etwas dran sein soll, oder an den „Illuminati“-Filmsequenzenkram, dann bitte zum Beweis VOR dem nächsten Anschlag die Beweise auf den Tisch legen, die man sich nachher immer zusammenreimt, zusammenrechnet, zusammenklaubt! Dann könnte man der Sache tatsächlich Glauben schenken, zumindest Aufmerksamkeit!
Sonst macht man kritische, selbstdenkende Menschen in den Augen vieler zu spinnenenden Verschwörungsirren, die sie sich einen Reim auf geschichtliche, gesellschaftliche, geopolitische Aspekte machen können, der allerdings abseits vom Mainstream liegt, wenn sie mit solchen „Illuminati“-Movie-Sequences und Zahlenverdreherverstörten in einen Topf geworfen werden.

War vielleicht der letzte Film einer zuviel?
Naja, nix für Ungut, hab mich ja köstlich amüsiert, auch wenn ich mich darüber ärgern sollte das mit solchem Stuss der Blick von der Realität abgelenkt wird, die „Illuminati“ genug ist!

Meine Antwort darauf:

Der Auftritt dieser Band mit ihrem Symbol-Vorrat ist hier ja einfach ein zentraler Bestandteil des Falles selbst, keine Verbindung zwischen Realität und Fiktion (wie in einzelnen der anderen angesprochenen Fälle).
Über Paris als Anschlagsort habe ich schon vor Jahren gesprochen. Die Île de la Cité hatte ich damals als einen Ort vermutet. Ansonsten hat Paris dann aber so viele neuralgische Punkte, dass die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Hypothese (und deren anschließende Vermeidung durch Ausführende, wenn es bekannter werden würde) relativ gering wäre. Die Wiederkehr der 3, 11 und 13 in genannten spektakulären letzten Fällen ist erstmal auffällig. Dass der Laden an 9/11 dieses Jahres verkauft wurde, setzt dem die Krone auf. Die Wahrscheinlichkeit von Zufällen reduziert sich in solchen Kombinationen schon signifikant – wenn auch nicht zu einer juristischen Beweishaftigkeit in irgendeinem Sinne. Man muss die Sinne wachhalten, um solche Reihenbildungen über lange Zeiträume im Blick zu behalten.
9/11 als neuerliches Datum hätte sonst eine platte Vermutung abgegeben. Aber der Termin war hier ja noch anderweitig ‚belegt‘, wie wir gesehen haben. Dass ein Ereignis dieser Art für Globalisten-Pläne neben allen aktuellen Anlässen einmal wieder ‚anstand‘, wird ja von Thomas P. M. Barnett zitiert:

„We shall trigger a new 9/11“ Thomas Barnett, Strategiedenker des Pentagons in seinem Buch „The Pentagons new Map“, 2005
siehe Kapitel 6: The American way of War
Zit. n. http://derstandard.at/2000002846212/Unternehmen-dominieren-Freihandels-Lobbying (Kommentarbereich)

Im Rahmen einer numerologischen Spekulation würden in diesem Monat noch 19.11., 22.11. (2×11), 23.11., 26.11. (2×13) auffällig sein, vielleicht noch 01.12. (1 + Quersumme 3) oder der 03.12. (Es müsste dann ein bedeutendes weiteres Einzelereignis sein, sonst wird es freilich sehr willkürlich – was numerologische Spielerei aber selbst in gewissem Maße ist, nicht primär ihre Entschlüsselung. Die Frage ist, ob es für Beteiligte eine Kategorie ist. Und dafür spricht Einiges.) Weitere Ereignisse im Nachgang der Attentate wird es ja in jedem Fall früher oder später geben. Voraussichtlich werden die geflüchteten Täter bei ihrer Verhaftung erschossen (oder richten sich den offiziellen Angaben nach selbst).

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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