Das #Internet spart seine Kinder kaputt – drei Beispiele

Es ist vielleicht ein quasi naturwüchsiger Rhythmus, dass nach Hype und Aufstieg der neuen Medienwelt im Internet – der Gegenöffentlichkeit, der Wahrheitsbewegung – nach einigen Jahren auch die Grenzen der neuen Freiheiten deutlicher werden. Diese sind – neben Trägheit und Desinteresse viel zu vieler Menschen – am sichtbarsten ökonomischer Art.

Diskussionen darüber werden vorerst im luftleeren Raum verbleiben – denn Geldgeber sind fast nirgendwo in Sicht. Geld ausgegeben wird v. a. für das, was abermals im gebühren- und werbevorfinanzierten Fernsehen auftaucht und marketingtechnisch als aufklärerische Sensation getüncht wird. Der Blick auf betreffende, meist nicht einmal kostengünstige Produkte enttäuscht meist – aber dann ist der Euro schon ausgegeben und für nichts anderes mehr da.

Hier anschließend drei Statements von Oliver Zumann („Trolls of Vienna“), vom „Dudeweblog“ und von „Antipaganda“.

Wenn Sie, die auf dem Geld sitzen, nicht schnell mehr in Bewegung kommen, werden wir nach und nach dasselbe tun müssen wie Sie. Das mag hier nicht sonderlich diplomatisch klingen, aber begeisternd ist das Verhalten derer, die angeblich ebenso große Sorgen über laufende End-Wicklungen haben, leider auch nicht … Wir haben schon geliefert. Und Sie? (Im Zweifelsfall haben sich Einzelne, die es sich finanziell schon leisten können, eher noch selbst öffentlich produziert, obwohl sie es offensichtlich nicht können. So ist es leider.)

Dabei sind natürlich eine Menge der Leser und Zuschauer, die vom Mainstream aus Gründen Abschied genommen haben, nicht gerade wohlhabend und hier nur bedingt angesprochen. Auch ist bei weitem nicht alles Gold, was in der Blogosphäre und auf YouTube in die Öffentlichkeit drängt. Da gilt es stets zu differenzieren. Am besten schaut man aber, wo Unterstützung notwendig ist und auch Sinn macht. Wo sie erwiesenermaßen kaum oder gar keinen Sinn macht, sehen wir ja allzu oft – auch, wie dort die Förderkosten immer weiter ansteigen, ohne dass es Verteilungsgerechtigkeit, Transparenz, Qualitätskontrolle und freien Wettbewerb gäbe (d. h. nicht – neben fragwürdigen, teils kaum erkannten Ideologien und doppelbödigem social engineering – wesentlich Herkunft, Gedanken- und Gewissenlosigkeit über zukünftigen Erfolg entscheiden).

Wir sehen uns das weiter an und entscheiden nach Sachlage, was noch getan werden kann – oder was unterbleibt, weil niemand sich verantwortlich fühlt oder einfach nicht mehr die Kraft hat, tätig zu werden. Auch das sind bereits vorläufige Effekte der Durchsetzung einer Neuen Weltordnung, die die allermeisten noch kaum begriffen haben dürften.


Trolls of Vienna wird weiterhin bestehen und ist nun in der Hand der Redakteure, für welche ich die Hand ins Feuer legen würde und somit auch tue, in dem ich weiterhin als juristisch haftbare Person hinter unserer FB Seite fungiere. Denn ich möchte keineswegs zerstören was wir uns hier zusammen aufgebaut haben. Alle meine Videos dürfen hiermit offiziell gespiegelt werden und stehen zur freien Verfügung, bitte ladet euch die Videos, die ihr für wichtig erachtet auf die Festplatte, falls der Kanal komplett gelöscht werden sollte.

Am Ende habe ich auf die schmerzhafte Art lernen müssen, wo meine Grenzen liegen. Da ich sowohl gesundheitlich als auch finanziell nicht mehr in der Lage bin, so weiter zu leben. Ich habe in den letzten zwei Jahren, alles getan was ich konnte, um nur irgendwie gegen das bittere Ende der, einst freien, Deutschen Völker anzukämpfen.

Ich bin überzeugt, dass die Meisten erst viel später verstehen werden, was ich eigentlich bewirken, oder besser gesagt verhindern, wollte! Bzw. auch, warum mich die permanenten Angriffe auf meine Person wirklich gekränkt haben. Ich bin eben kein aalglatter Profijournalist der euch mit der Rhetorik eines arabischen Teppichhändlers ein Gewebe aus Lügen verkauft, sondern jemand der einfach nur für die freie Gesellschaft und den freien Markt möchte, obwohl ich selbst an der Armutsgrenze lebe!

Manchmal muss sich einer in den Stacheldraht werfen, damit die anderen darüber hinweg laufen können, bzw: „könnten“, denn die meisten Menschen werden stehen bleiben und über denjenigen der es tut lachen!

http://trollsofvienna.blogspot.de/2017/10/warum-ich-aufhore.html

Vorabbemerkung Februar 2018: Wie bereits angekündigt, haue ich hier noch die meisten bestehenden Enwürfe unbearbeitet raus, bevor endgültig Ende Gelände ist, solang niemand bereit ist, mich für meine journalistische und aufklärerische Arbeit adäquat zu bezahlen. Von wem die Zitate sind, auf die ich konkret eingehe im Folgenden, weiss ich nicht mehr, aber das ist auch absolut irrelevant, denn es geht um die Sache an sich. Tags sind nur marginal und schlampig, wie auch schon angesagt.

https://dudeweblog.wordpress.com/2018/02/02/einige-eventuell-zu-bewegung-animierende-einwuerfe-aus-dem-irrsinn-des-blutgeldmolochs/

In eigener Sache – und noch was zum Hof-Projekt

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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