„Was‘ das, Digger?“ – „So ist das Business.“

Dieser Trailer des neuen Films „Nur Gott kann mich richten“ von Regisseur Özgür Yildirim wird bei der nächsten Rede von Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen, evangelisch) im Hintergrund in Dauerschleife gezeigt. Für die, die sich für die Dialoge interessieren, hier das Werk in Reinform.

Man muss schon sagen, das ist formal eine druckvolle Action-Ästhetik. Die Tonlagen stimmen. Der Rest betrifft all die Kriminal-, Mafia- und Action-Geschichten, wie sie im stilbildenden Hollywood produziert werden, und hier im Besonderen dann noch einen Teil dessen, was wir Multikultur nennen. Über Vorbild-Funktionen und ihre realen Folgen wird in Medienwissenschaften seit Jahrzehnten relativ ergebnisoffen diskutiert.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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8 Responses

  1. l2012ucas sagt:

    Ich hatte schon auf einige versteckte Symboliken im Sendeformat „Tatort“ hingewiesen und möchte diesmal auf den vorletzten Tatort aus Wien hinweisen. Dort wird am Rande der Story, ganz nebenbei, von CIA-gesteuerten „Bürgerrechtsbewegungen“ und Revolutionen gesprochen, die dem westlichen uninformierten Zuschauer anfangs oft als Aufstand des Volkes für mehr Freiheit und Menschenrechte verkauft werden, obwohl es um knallharte Interessenpolitik auf globaler Ebene geht, siehe Ukraine etc.. Auch die geheimdienstliche teils kriminelle Verfahrensweise unter Duldung der österreichischen Justiz werden benannt. Themen, die in einschlägigen Informationsmedien stark unterrepräsentiert sind. Diese werden entweder nur zu fernsehprogrammlichen Unzeiten behandelt oder tauchen in Form von angeblicher Fiktion in Filmen und Serien auf.

    http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/die-faust-100.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Farbrevolutionen

  2. l2012ucas sagt:

    Der Film ist alles andere als Pflichtprogramm. Das Drehbuch wirkt unausgereift, die Geschichte etwas konstruiert und die Charaktere können sich im Laufe der Handlung leider nicht entwickeln. Vielleicht wäre ein Mehrteiler oder sogar eine Serie besser gewesen, um den Figuren mehr Zeit und Raum zu geben, was aber natürlich auch ein anderes Budget etc. erfordert. Schauspielerisch sind die Leistungen von solide bis meistens ziemlich gut, wobei Moritz Bleibtreu wieder herausragt.Die Gewaltdarstellungen sind explizit, aber für das Genre nicht untypisch. Interessante Themen werden leider nur angeschnitten. Erhebliche Sprachbarrieren innerhalb polizeilicher Ermittlungen, gerade in von Migranten geprägten Milieus (wie viele deutsche Polizisten haben wohl Sprachkenntnisse in Arabisch oder Türkisch? Sind Polizisten mit Migrationshintergrund die Lösung oder möglicherweise später Teil des Problems?), illegaler Organhandel, Frankfurt als Stadt der Extreme von Kriminalität und Armut einerseits und der Konzentration von immensen Reichtum als Finanzmetropole andererseits. Frankfurt ist auch die erste deutsche Stadt, in der mehr Ausländischstämmige als Deutsche leben und somit Vorbild für manches deutsches Stadtbild in der Zukunft. Okkultsymboliken konnte ich direkt nicht entdecken, doch wird immerhin seltsamerweise die Insel Malta erwähnt und ein Hauptprotagonist trägt den biblischen Namen Raffael. Alles in allem nimmt das Thema Religion, trotz des Titels, eher nur beiläufig Raum ein.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-erstmals-ueber-50-prozent-mit-auslaendischen-wurzeln-15078140.html
    https://www.focus.de/politik/deutschland/bundeshauptstadt-ex-polizeidirektor-verstrickung-arabischer-clans-mit-berliner-polizei-lange-bekannt_id_7801042.html
    http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Kultur/Weltweit/Filmkritik-Nur-Gott-kann-mich-richten-von-Oezguer-Yildirim

    https://www.vorname.com/name,Raffael.html

    https://en.wikipedia.org/wiki/Sovereign_Military_Order_of_Malta

  3. l2012ucas sagt:

    Ich habe nochmal kurz recherchiert und weitere Auffälligkeiten entdeckt. Erstens das Filmplakat, das in violett bzw. purpur gehalten ist und möglicherweise eine Ein-Augen-Symbolik aufweist. Der Film war auch Teilnehmer beim Züricher Film Festival, das auch ein Augen Logo trägt. Zweitens eine weitere Werbung, im bedrohlichen rot gehalten, mit Saturn Sigil auf dem Boden?

    http://de.web.img3.acsta.net/pictures/17/12/01/10/41/2463171.jpg
    http://www4.pictures.zimbio.com/gi/Moritz+Bleibtreu+Nur+Gott+Kann+Mich+Richten+6FHzjjLZBKKl.jpg
    https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/M/MV5BMjBiNjJhMWEtYTlmZC00M2VjLTllYTgtMjJlMDFjNWE5NTY5XkEyXkFqcGdeQXVyMjY1NTc2ODY@._V1_UY1200_CR109,0,630,1200_AL_.jpg

    Purpur ist die königliche Farbe schlechthin und ein Hinweis auf die Verehrung Saturns, der ja bekanntlich im Pantheon die Stelle des obersten Richters usw. einnimmt.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Tyrian_purple
    http://saturndeathcult.com/the-sturn-death-cult-part-1/a-timeless-age-in-a-purple-haze/

    Dieser Youtube-Channel ist eine kleine Entdeckung:
    https://www.youtube.com/watch?v=iKy4RHgCh4c

  4. l2012ucas sagt:

    Ich sah heute Abend den Film „The Darkest Hour“ im Kino und mir fiel wieder etwas auf. In einem Dialog fragt Churchill einen Bürger, was er denn von Beruf sei und dieser antwortet: „Ich bin Maurer (Freimaurer?)“, und Churchill entgegnet: „Die werden in Zukunft gute Geschäfte machen.“ Darüberhinaus wird im Film immer wieder sein Ring eingeblendet, dessen Signatur man leider nicht voll erkennen konnte. Hauptdarsteller ist Gary Oldman. (old Man – Saturn), der seine Sache wirklich gut macht. Auf die okkulte Bedeutung des Victory – Zeichens und möglicherweise auch von Churchills Hut möchte ich auch hinweisen. Grundsätzlich wird Churchill im Film doch gefährlich idealisiert dargestellt.

    https://www.bibliotecapleyades.net/sociopolitica/codex_magica/codex_magica25.htm

    https://www.google.de/search?biw=1366&bih=637&tbm=isch&sa=1&ei=kSV-WqnzG4GgUv7LiZgP&q=Old+Man+Saturn+&oq=Old+Man+Saturn+&gs_l=psy-ab.3…176526.179601.0.179750.17.15.1.0.0.0.181.1493.2j9.11.0….0…1c.1.64.psy-ab..5.10.1231…0j0i67k1j0i10k1j0i30k1j0i19k1j0i30i19k1j0i8i10i30i19k1.0.bq4FsMl9e8Y

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_dunkelste_Stunde

    http://www.xfdrmag.net/wp-content/uploads/2017/12/img_5a30551dc579b.png

    http://freebeacon.com/wp-content/uploads/2014/03/Winston-Churchill.png

    https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/the-darkest-hour-kinofilm-the-darkest-hour-churchills-dunkle-seiten-werden-ausgeblendet_id_8321477.html

  5. l2012ucas sagt:

    Des Weiteren wird Oswald Mosley im Film negativ erwähnt, der, bei aller gebotenen Vorsicht, schon damals hörenswerte Reden über Themen hielt, die uns heute mehr denn je beschäftigen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Mosley
    https://www.youtube.com/watch?v=8vMypCinkRk

    Freimaurer Ringe: https://www.freimaurer.online/2016/08/freimaurer-ring/

  6. l2012ucas sagt:

    Im Film „Alles Geld der Welt“ von Ridley Scott, der zuletzt durch das Herausschneiden von Kevin Spacey Schlagzeile machte, übernimmt jetzt Christopher Plummer die Rolle des Öl-Tycoons J. Paul Getty. Mir viel sofort die optische Ähnlichkeit der Hauptfigur zu Jacob Rothschild auf. Darüber hinaus existieren wohl enge Verbindungen zwischen Getty und den Rothschilds. Im Film wird Getty als angeblich reichster Mann der Welt bezeichnet, als Symbol, nicht als Person usw. Auch sieht Getty sich im Film als eine Art Nachfolger des römischen Kaisers Hadrian. Wenn man bedenkt, welche Macht und welchen Einfluss seine Klasse im globalen Kapitalismus hat, ist das nicht völlig abwegig.

    http://www.zeit.de/kultur/film/2017-11/alles-geld-der-welt-kevin-spacey
    https://en.wikipedia.org/wiki/J._Paul_Getty
    http://news.getty.edu/lord-rothschild-getty-medal-2014.htm
    http://news.getty.edu/inaugural-getty-rothschild-fellowship.htm
    https://rothschildfoundation.org.uk/2017/07/27/getty-rothschild-fellowship/
    http://www.nytimes.com/2010/12/26/arts/design/26getty.html

    http://cdns.yournewswire.com/wp-content/uploads/2016/08/jacob-rothschild-678×381.jpg
    https://bilder.t-online.de/b/83/19/50/64/id_83195064/tid_da/exklusiver-trailer-zu-alles-geld-der-welt-screenshot-s-l-mediaworx-.jpg

  7. l2012ucas sagt:

    Der letzte Tatort, mit dem Titel „Meta“, fiel mir wieder „positiv“ auf. Es werden immerhin Themen wie Prostitution von Minderjährigen an hohe Staatsbeamte wie Kirchenvertreter und das daraus resultierende erhebliche Erpressungspotenzial, verdeckt weiter agierende Geheimdienste früherer Tage, hier die Organisation Gehlen, und letztlich auch versteckte Botschaften in Filmen und wiederkehrende Referenzen zur Hollywoodästhetik überhaupt, behandelt, und das zur besten Sendezeit. Das ist und bleibt natürlich keine wirkliche Aufklärung, könnte aber den Einen oder Anderen zum nachdenken anregen.

    http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/meta-100.html
    https://www.stern.de/kultur/tv/tatort/-tatort–aus-berlin–haben-sie-alle-anspielungen-verstanden–7869070.html
    http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Tatort-Kritik-Meta-ueberzeugt-mit-raffinierter-Story-und-suggestiven-Bildern-id44242341.html

    Wenn wir schon beim Thema sind, möchte ich an dieser Stelle noch den Horror-Mystery-Thriller „Get Out“ vom letzten Jahr empfehlen, der mit allerlei Symbolik und Hinweisen aufwartet und auch die US-amerikanische Rassenproblematik behandelt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Get_Out
    http://www.vh1.com/news/303784/get-out-movie-symbolism/
    https://www.buzzfeed.com/erinchack/things-you-may-have-missed-in-get-out?utm_term=.es9GeV9mm#.fqwbRWg11

    https://illuminatiwatcher.com/get-out-illuminati-symbolism-of-the-baphomet-mkultra-and-helter-skelter/

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