9/11 – Fragen, Lügen, Flüge 1

„Kino Okkult. Eine geheime Weltgeschichte im Zeitalter des Films 1 – 11. September 2001“ heißt dein neues Buch. Wie war es denn nun wirklich? Hat Hollywood schon 70 Jahre vor 9/11 gewusst, dass auf das World Trade Center ein Anschlag verübt werden würde?

Auf eine Weise ganz bestimmt: Die Verschwörungstheorie des inside job, der konspirativen Lüge als Mittel der Politik, die Idee des Flugzeugeinschlags in ein Gebäude, der Explosion an einem solchen Tower und der Anblick seiner Trümmer schwirren schon so lange herum. Der Trick scheint mir zu sein, dass ein solcher Ablauf zunächst in Einzelepisoden, in visuellen Analogien und Metaphern auftaucht. 1945 flog dann ein Bomber der US-Luftwaffe in das Empire State Building, was eine erste reale Vorstufe zu 9/11 darstellt.

Meinst du das ernst? Das war doch ein Unfall.

Ein Unfall bei Nebel, ja. Ich stelle keine Behauptungen auf, die ich nicht beweisen kann. Ich sammle erst einmal tausend Merkwürdigkeiten aus Kino und Realität und setze sie zueinander in Beziehung. Wenige Monate vor dem Unfall wurde in Hollywood ein Film gedreht, der erst nach dem Unfall in die Kinos kam: „Weekend im Waldorf“. Der endet mit einem Bild, das wie die Momentaufnahmen vor dem Einschlag von Flug 175 im WTC-Südturm wirkt.

Weekend im Waldorf (1945), Metro-Goldwyn-Mayer/Loew’s /
ABC, 11.09.2001

Aber das ist doch sehr weit hergeholt. Ein Hochhaus, ein Flugzeug, die Flugrichtung im Bild, okay – aber hier kommt es doch gar nicht zur Kollision. Ist das nicht deine Projektion?

Man kann meiner Argumentation nicht folgen, wenn man nur Einzelheiten herausgreift und sofort in Frage stellt, bevor man das ganze Argument gehört hat. Das Bild aus „Weekend im Waldorf“ wird dann erst interessant, wenn man es in einen historischen und einen architektonischen Kontext stellt. Wir befinden uns da an einem realen Ort, den es heute noch gibt. Das Luxushotel Waldorf-Astoria wurde 1931 mit der Bauform der Twin Towers versehen.

Weekend im Waldorf (1945), Metro-Goldwyn-Mayer/Loew’s /
CBS, 11.09.2001

Dieser Neubau wurde notwendig, weil das Hotel an einer anderen Stelle abgerissen worden war – damit man dort das Empire State Building errichten konnte, in das 14 Jahre später ein Bomber flog. Das ist der Beginn eines Spiels von Doppelungen und Stellvertreter-Beziehungen: In das Empire State flog ein Bomber, während das neu gebaute Waldorf unbeschadet blieb. Aber wir sahen, dass Hollywood in „Weekend im Waldorf“ rein bildlich einen Beinahe-Crash inszenierte – wenige Monate vor dem wirklichen Ereignis am Empire State. Das nächste berühmte Wahrzeichen der Stadt, das Twin Towers haben sollte, das World Trade Center, wurde, wie wir wissen, 2001 zum Schauplatz eines Flugzeugunglücks. Beteiligt an den Bauten ist im Fall des Waldorf eine der reichsten Familien des 19. Jahrhunderts, die Astors; im Fall des WTC sind es die Rockefellers, die im 20. Jahrhundert in diese Liga aufstiegen. 2001 geriet die Flugzeugkatastrophe an den WTC-Türmen verheerender, und die Gebäude stürzten ein. Seitdem fragt man sich, ob Kreise um die US-Regierung an der Durchführung der Attentate im Modus eines inside job beteiligt waren.

Dann wäre die New Yorker Architektur Schauplatz eines ästhetischen Spiels, das wie eine Allegorie macht- und geopolitische Schachzüge veranschaulicht?

Hier würde ein Spiel mit vertauschten Positionen, mit Stellvertretern sichtbar. Was die terroristische false flag operation als Instrumentalisierung von Gegnern für die eigenen Zwecke besagt, wurde im Stadtbild sozusagen einmal an Gebäuden symbolisch vorweggenommen: ‚Du trittst an meine Stelle und wirst statt meiner vom Flugzeug getroffen.‘ Für 9/11 hätte dies dann geheißen: ‚Du fliegst in ein Hochhaus und weißt nicht, dass du an meiner statt handelst.‘ Astor-Waldorf, Waldorf / Empire State, Rockefeller-WTC, Empire State / WTC, vielleicht noch CIA / Al Qaida – da wechseln nur die Kategorien im selben logischen System: Bauherren, Bauwerk, Bauform, Geheimbünde, Flugzeugeinschläge; Superreiche, Doppeltürme, Verschwörung, Katastrophen. Und die Bauform der Twin Towers verkörpert selbst eine Doppelung, die für ein solches Prinzip grundlegend ist. Das eine muss für das andere austauschbar sein, sonst funktionieren die Logik und/oder die Täuschung nicht. Und es ist eine makabre Ironie, dass ein weiteres Bauwerk dieses Umfelds, Rockefellers Citigroup Center in New York, wegen seiner fragilen Stelzen zeitweise einsturzgefährdet war. In der Architekturtheorie von Le Corbusier, der in den 1940ern zum Rockefeller-Umfeld zählte, heißen diese Pfeiler im Parterre „Pilotis“. Architekt des Citigroup Center war Hugh Stubbins jun., der auch die Berliner Kongresshalle entwarf. 1980 stürzte sie teilweise ein. Ein Wirtschaftsredakteur des Senders Freies Berlin kam zu Tode. Die größte Arbeit des WTC-Architekten Minoru Yamasaki, die Pruitt-Igoe-Siedlung in St. Louis, wurde ab 1972, kurz vor Fertigstellung des WTC, wegen Verwahrlosung kontrolliert gesprengt. In dieser Tradition wird also permanent megalomanisch aufgebaut, wieder eingerissen, neu gebaut und symbolträchtig argumentiert.

 

Du unterstellst also den Rockefellers eine Mittäterschaft am Terrorakt von 9/11?

Das wäre eine Verleumdung, und ich bin weder ein Jurist noch ein investigativer politischer Journalist. Ich diskutiere, welche Anzeichen es für eine symbolische Politik gibt, die in diesen Bauten, Ereignissen und Filmen erst einmal zum Faktum geworden ist. Vor allem David Rockefeller ist seit langem Zielscheibe von Verschwörungstheorien, etwa in Gary Allens „Die Rockefeller Papiere“ von 1976. Im Internet nimmt die Aufmerksamkeit für seine Tätigkeiten im „Council on Foreign Relations“, in der „Trilateralen Kommission“ und bei den „Bilderbergern“ seit einigen Jahren wieder zu. Mainstream-Medien berichten wenig bis gar nicht darüber, was auf Dauer fragwürdig sein muss. Rockefeller ist eine graue Eminenz mit mehr Einfluss, als viele Berufspolitiker je hatten. Dazu gehört auch seine jahrzehntelange Tätigkeit für die Rockefeller-Hausbank „Chase Manhattan“. Hier und in den genannten halb- bis nicht-öffentlichen Organisationen ohne demokratische Legitimation werden Leitlinien vorgegeben, von denen gewählte Politiker oft nicht mehr abweichen können. Die Verschwörungstheorie karikiert Letztere deshalb als willenlose Illuminati Puppets.

Kommen wir noch einmal zu den Bildern des Kinos. Du sprachst von Analogien und Metaphern. Was ist damit genau gemeint?

Es gibt noch eine subtilere Argumentationslinie in „Kino Okkult“. Dabei geht es um ein ganzes Set von Motiven, in denen immer wieder die Form der Twin Towers, der Einschlag eines Projektils und die Explosionswolke aufscheinen, die sich uns bis heute wie ein mystisches Mantra ins Gedächtnis prägen. Nehmen wir mal ein Bild aus der Pierre-Richard-Komödie „Der Regenschirmmörder“ von 1980. Da steht die skurrile Hauptfigur zwischen zwei Säulen, und ihr Regenschirm, der in Wirklichkeit eine Mordwaffe mit giftiger Spitze ist, ‚bohrt‘ sich innerhalb der Bildfläche in einen dieser ‚Türme‘.

Der Regenschirmmörder (1980), Gaumont

Und wieder muss ich fragen …

Einen Moment! Auch hier braucht man ein paar Buchseiten, um zu zeigen, dass solch ein Motiv nicht im luftleeren Raum schwebt. Filmemacher, die überdauern, kennen ihre Vor-Bilder, und Bedeutung entsteht wesentlich aus der Tradition. Das ist bei jedem Wort so, das wir hier sprechen. Sonst wären es leere Zeichen, die auf nichts verweisen. – Ich sagte schon, dass der Regenschirm von Pierre Richard ein Mordinstrument ist. Und wo bringt er es unbeabsichtigt zum Einsatz? In einem Flugzeug! Auch hierbei eine visuelle Metapher des ‚Einschlags‘ in einen ‚Tower‘: Die Spitze sticht in das aufrechte Bein eines Killers. Das geschieht unabsichtlich, und der Held denkt ohnehin, er solle in einem Film den Killer spielen, nicht selbst einer sein. So denkt die oppositionelle Verschwörungstheorie über 9/11-Attentäter: dass sie instrumentalisiert worden seien für einen Zweck, der ihnen nicht bekannt war. Der Plot von „Der Regenschirmmörder“ geht übrigens auf einen realen politischen Mord unter Beteiligung des sowjetischen KGB zurück.

Der Regenschirmmörder (1980), Gaumont /
Michael Hezarkhani, CNN

Wenn wir uns dazu noch zwei Beispiele mit Regenschirmen in Spielfilmen ansehen, wiederholen sich dieselben Gesten, und es kommen noch andere bedeutsame Aspekte hinzu: In „The Divorce of Lady X“ von 1938 schwingt Ralph Richardson die Spitze seines Schirms so hoch, dass er auf eine Stelle neben einer kassettierten Tür zeigt. Die Doppelreihe der Holzkassetten in der Tür ist hier in der Höhe dreigeteilt wie die Türme des späteren World Trade Center durch ihre zwei sky lobbies, an denen Fahrstuhlschächte endeten oder anfingen und die an der Fassade deutlich sichtbar waren. Richardson zeigt mit seinem Schirm auf die Höhe des ersten Flugzeugeinschlags, wie man ihn in dem einzigen Video, aufgenommen von Jules Naudet, sieht.

The Divorce of Lady X (1938), www.archive.org /
9/11 (2002), Columbia/Goldfish/Reveille/Silverstar

Gut, wieder so eine Doppeldeutigkeit, die kein Beweis ist.

Richtig, kein Beweis. Aber auch hier sind wir noch nicht fertig mit der Interpretation und dem Kontext. „The Divorce of Lady X“ ist ein britischer Film, Regie Tim Whelan, Produktion Alexander Korda. Ein Jahr später, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, drehten sie „Q Planes“. Wieder spielt Richardson eine Hauptrolle. Wieder fuchtelt er mit einem Schirm herum. Wie der Titel es schon sagt, geht es nun wirklich um Flugzeuge. Und mehr noch: Was du mit deinen Nachfragen hartnäckig anzweifelst, nämlich die Interpretation von Formentsprechung durch Projektion, wird hier in einer Filmhandlung explizit thematisiert, die es bezüglich 9/11 in sich hat: Richardson spielt einen Geheimagenten, der ein Rätsel durch eine Formanalogie löst. Flugzeuge mit geheimer militärischer Technik verschwinden über dem Meer, und keiner weiß, wo sie abgeblieben sind. Richardson spießt beim Nachdenken an einem Marktstand mit seinem Schirm eine Rübe auf. Dann hat er die rettende Eingebung: Die Rübe ist in diesem Moment für ihn das Flugzeug, und der Regenschirm – ist ein unsichtbarer Strahl, der dieses Flugzeug fernsteuert. Exakt jene Vorstellung, die in Verschwörungstheorien zu 9/11 eines der häufigsten Argumente bildet, taucht hier auf: die Fernsteuerung von Flugzeugen, ob mit machtlosen Piloten am Steuer oder als unbemannte Drohne, von der wir dieser Tage aus dem Afghanistan-Krieg hören. – Auch in der Szene in „Q Planes“ ‚fliegt‘ die Rübe auf der Schirmspitze wieder vor Tower-Formen in der Architektur her bzw. ‚in diese hinein‘.

Q Planes (1939), www.archive.org / ABC, 11.09.2001

Das ist schon etwas näher an den Ereignissen von 9/11 dran, stimmt. Und ich muss wieder fragen: Glaubst du, die Filmemacher gehören zu irgendeiner Geheimloge, in der man 1938 als false flag operation Attentate auf Wolkenkratzer geplant hat, die erst ab 1966 gebaut wurden?

Dazu braucht man natürlich Informationen über die beteiligten Personen. Über den Regisseur Tim Whelan ist aus öffentlichen Quellen fast nichts zu erfahren. Der Produzent Alexander Korda ist dafür sehr bekannt: ein ungarischer Jude, nach England emigriert, auch in den USA tätig. Seine Büros wurden zum Teil vom britischen Geheimdienst mitbenutzt. Seine Arbeiten der 40er und 50er, ob „Der Dieb von Bagdad“, „Gefahr am Doro-Paß“ oder „Sturm über dem Nil“, bespielen viele der heutigen Krisenherde im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika. Der erste Korda-Film, den ich bespreche, ist „The Squall“ von 1929, in den USA inszeniert und produziert. Schon hier gibt es Tower-Formen in Serie, für 9/11 metaphorische Handlungen und, wie stets bei Korda, Freimaurer-Symbole.

Das Argument zur Freimaurerei, ihren zwei Tempelsäulen und den Zwillingstürmen kommt in der Video-Montage „9/11 Mega Ritual entschlüsselt“ von 2008 vor. Hast du etwas damit zu tun?

Nein. Die zweite Hälfte dieses Films war für mich ein Anlass, meine eigenen Beobachtungen in dieser Hinsicht zu systematisieren und nach mehr Beispielen zu suchen. Ich gebe ihn im Buch als Quelle an. Wer der Video-Autor „The Hardbitten Heretic“ ist, weiß ich nicht genau. Er möchte anonym bleiben. Robert Stein von „NuoViso“ präsentiert bei einem Vortrag auf „YouTube“ die Thesen von Hardbitten Heretic, als wären es die seinen. Meines Wissens nach ist er nicht diese Person. Aber das Material ist public domain, abrufbar auf www.archive.org.

„9/11 Mega Ritual entschlüsselt“ vertritt in der ersten Hälfte vehement die „No planes“-These. Wie stehst du dazu?

Die öffentlich bekannten Videofilmer, von denen die Bilder des Einschlags in den WTC-Türmen stammen, sind in größerer Zahl Profis, tätig in der Filmproduktion oder sogar bekanntermaßen mit 3-D-Simulationen beschäftigt. Deren Geschäft besteht bisweilen darin, was Clark Gable 1938 im US-Film „Abenteuer in China“ betreibt: massenmediale Fälschung eines Luftangriffs, indem das Ereignis tricktechnisch nachgestellt wird, heute mit digitalen Mitteln. Der Journalist Don Dahler, der in der Nähe von Flugplätzen aufgewachsen ist, beschrieb am 11.09.2001 im Live-Interview auf ABC den zweiten Einschlag vom Klang her als den einer Rakete, nicht eines Flugzeugs. Es gibt Zeugen, die die Flugzeuge gesehen haben wollen, es gibt solche, die in der Nähe waren und sie nicht bemerkten. Eine Reihe der angeblichen Augenzeugen, die „9/11 Mega Ritual entschlüsselt“ zusammenstellt und kommentiert, wirken in der Tat verdächtig. Für die Kenntnis des Tathergangs von abschließenden Gewissheiten zu sprechen, wirkt auf mich unsachlich. Das scheint aber die Sprachregelung in den corporate media zu sein.

Teil 2 des Selbstgesprächs:
Von anarchistischen Studenten, dem schwarzen Ritter „Batman“, 9/11 im Jahr 1978 und der fragwürdigen Mystik des rituellen Opfers.

Infos und Videos zum Buch:  www.kino-okkult.de


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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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7 Responses

  1. DePalma74 sagt:

    Wie sieht es damit aus? Das kann doch alles kein Zufall sein:
    http://www.dailymotion.com/video/x3m9fz3

    • RR sagt:

      Das Drehbuch zum Ablauf von 9/11 wurde von einem intimen Kenner der amerikanischen Popkultur und der Kreativszene festgelegt. Er bediente sich aus seiner genauen Kenntnis der Filme und Comic Hefte. Das Datum von 9/11 wurde ebenfalls von dieser Person festgelegt und orientiert sich an den Werken der Popkultur. Es ist direkt aus der Popkultur entnommen. Beim Ablauf von 9/11 ist dann Einiges nicht nach dem Drehbuch gelaufen und es musste improvisiert werden. Mit den bekannten Folgen: Verfrühte Meldung des Zusammenbruches von WTC7 in den Medien und dann grundloser Zusammenbruch von WTC7. Ein organisatorischer und medialer Supergau. Folgerichtig können die Medien bis heute darüber nicht berichten.

  2. otB4 sagt:

    Nebenbei: es gibt eine Arbeit von Joseph Beuys mit dem Titel „Cosmos und Damian“ von 1974. Dargestellt sind die Zwillingstürme des World Trade Centers. Auf jeden Turm hat Beuys einen Namen geschrieben. Einmal Cosmos und einmal Damian. Es handelt sich um ein Wortspiel, denn eigentlich sind es Kosmas und Damian. Kosmas und Damian sind zwei Heilige im Christentum, die als Ärzte bekannt wurden. Sie behandelten unentgeldlich Kranke etc. Bei Wikipedia (!) kann man Einiges dazu lesen. Empfehlenswert auch die zugehörige Bauernregel bei Wikipedia (!). Auch sonst sind Vita und Wirken der beiden Heiligen im Netz zu finden. Joseph Beuys Hinweis auf die Zwillingstürme (1974) des World Trade Centers interpretiere ich als traumwandlerisches Vorwissen. Seine Arbeit „Cosmos und Damian“ ist ein Hinweis, daß von diesem Ort des World Trade Centers eine Reinigung, Genesung und Heilung ausgeht. Die Verdrehung des Wortes „Kosmas“ zu „Cosmos“ ist ein weiterer zu interpretierender Umstand. Leben und Vita der zwei Heiligen geben Hinweise zur Interpretation der Vorgänge.

  3. Markus Rüppel sagt:

    Keine Ahnung ob’s was zu bedeuten hat. Aber: In der Tagesschau vom 26. Februar 1993 (http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1267854.html) wird ab Minute 03:27 über den damaligen Anschlag auf das WTC berichtet. Dargestellt ist das WTC in schwarz-weiß. Warum? Eine Möglichkeit wäre, dass hiermit auf den bevorstehenden „Tod“ der beiden Türme hingewiesen wird wie ja auch Verstorbene in Medien häufig mit einem schwarz-weißen Portrait gezeigt werden. So viel der Spekulation.

  4. mark2323 sagt:

    Bezüglich Vorwissen von Hollywood über die 9/11-Anschläge schon vor langer langer Zeit kann ich nur eine Folge der Krimi-Komödien-Serie „Get Smart“ von Mel Brooks empfehlen.
    „Smart Fit the Battle of Jericho“ von 1967:
    http://www.imdb.com/title/tt0587562/

    Gab es auch eine Zeit lang auf youtube zu sehen, momentan leider nicht.
    Jeder, der dran kommt, sollte nicht versäumen sie zu schauen und wird sich einige male verwirrt den Kopf kratzen, ob das alles Zufall sein kann….)

  5. HR sagt:

    „Die öffentlich bekannten Videofilmer, von denen die Bilder des Einschlags in den WTC-Türmen stammen, sind in größerer Zahl Profis, tätig in der Filmproduktion oder sogar bekanntermaßen mit 3-D-Simulationen beschäftigt.“

    Ein bis jetzt wenig beachteter Aspekt:

    Zum Fälschungsrepertoire bzw. zur kognitiven Illusion der öffentlich bekannten Videofilmer gehört die gezielte Verwendung von Farbfiltern. Menschen reagieren auf eine gegebene Licht- und Farbmixtur in einer bestimmten Weise, da Farbe niemals neutral ist.

    Der Reiz-Aussender (= Nachrichtensender) steuert die Wahrnehmung des Reiz-Empfängers (= Zuschauer) von außen und beeinflusst Gefühle und Denkvorgänge, die zu einer größeren „Kaufbereitschaft“ der anvisierten Zielgruppe führen.

    Wer meint, gegen derartige Manipulationen immun zu sein, sollte sich diesen Vortrag zu Gemüte führen: http://www.ted.com/talks/dan_ariely_asks_are_we_in_control_of_our_own_decisions

  1. 3. September 2011

    Die Verschwörungstheorien rund um die Anschläge auf das WTC am 11. Sep. 2001…

    Wenn man sich die Ereignisse am 11. Sep. 2001 objektiv anschaut, wird man feststellen, dass man den Verlauf der Weltpolitik in vor dem 11. Sep. 2001 und danach einteilen kann. Erstaunlich ist, dass selbst 10 Jahre nach dem Ereignis, immer noch nur Vers…

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