RUBIKON: Im Gespräch: „Der #Corona-Rebell“ (Wolfgang #Wodarg und Jens Lehrich)

Zur Ergänzung der Beiträge zu Wolfgang Wodarg hier das wohl aktuellste Interview nachgereicht:

In der “Süddeutschen Zeitung” zieht Christina Berndt zu den Corona-Skeptikern folgendes Zwischenresümee:

Insofern haben Kritiker der Maßnahmen gegen Sars-CoV-2 wie Ioannidis, Wodarg oder der Mainzer Mikrobiologie-Emeritus Sucharit Bhakdi in einem Punkt zweifelsohne recht: Es ist noch nicht viel über das Virus bekannt. […] Trotzdem seien zwei Dinge klar.

Erstens: Die Zahl schwerer Fälle wächst beängstigend in jedem Land, in dem sich Covid-19 ungezügelt ausbreitet. Zweitens: Ohne Kontrollmaßnahmen wird sie entsetzliche Ausmaße annehmen.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-internet-fake-news-1.4854880

Nur merkwürdigerweise kümmert sich kein solcher journalistischer Beitrag aus dem Mainstream (nach den zuvor zitierten Artikeln von Stephanie Lahrtz, NZZ, und Julia Merlot, “Spiegel”), den ich bisher gelesen habe, um eine naheliegende Frage, die ich hier schon in den früheren Beiträgen aufwarf: Warum isoliert man nicht die Hochrisikofälle, statt ganze Volkswirtschaften lahmzulegen wegen einer Erkrankung, die etwa in Italien fast ausschließlich diese betrifft? Zu dieser einfachen logischen Umkehrung einer gesundheitspolitischen Abwägung scheint niemand, der hierzulande Reichweite und politischen Einfluss besitzt, fähig zu sein, oder? Welche Faktoren sind denn noch im Spiel, die diese umgekehrte Strategie als nicht wirkungsvoll erscheinen lassen? Ich sehe derzeit keine.

Deshalb müsste (abgesehen von fehlender Entscheidungskompetenz) sonst die Entscheidung zum Shutdown andere Gründe haben, die im Mainstream erst recht nicht besprochen werden (wie hier zuvor schon andiskutiert).

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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