Wirrnisse der #Klimawandel-Debatte mit FMD und Stefan Rahmstorf

Man könnte eine Fülle von aktuellen journalistischen Beiträgen zu allerlei Themen genauso ausführlich durchgehen und eine ähnlich hohe Dichte von fragwürdigen und manipulativen Aussagestrukturen daran thematisieren. So macht es hier FMD zu einem Video-Interview der „Zeit“ mit Stefan Rahmstorf vom „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK): „Rahmstorf (PIK) über Klimaskeptiker“ (28.08.2018).

Viele der allgemeinen Einschätzungen zur Unabgeschlossenheit der Klima-Debatte kann ich mittlerweile nachvollziehen – anhand unabhängiger Quellen im Internet bzw. eigener Fragen an die offiziellen Darstellungen. Vor diesem Hintergrund fühlt man sich als aktiver Zuhörer solcher Aussagen völlig übergangen.

FMD wählt nach meinem Eindruck nicht die stärksten Argumente der „Klima-Skeptiker“ als Gegenbeispiele. Da wären an erster Stelle wohl zu nennen sehr lange Zeitreihen über 100.000e und Millionen von Jahren. Oder die Skepsis gegenüber Messmethoden, die verwirrende Vermischung von Daten unterschiedlichen Umfangs über die historischen Zeiten, aus unterschiedlichen Quellen bis zu Bohrkernen, die an unterschiedlichen Stellen in unterschiedlicher Form unterschiedliche Ergebnisse liefern.

All das gehört dazu, was in einer strukturierten Berichterstattung dazu durchgearbeitet werden müsste – auch wenn es in einzelnen Aspekten durchaus immer wieder mal auftaucht. FMD hat aber natürlich Recht, wenn er das von ihm analysierte Video als ein Beispiel für den absolut massenmwirksamen Diskurs kommentiert. Bei den meisten, die sich als Laien dazu äußern, ist fast allein diese Version – und zumal als eine „wissenschaftlich beglaubigte“ oder gar „erwiesene“ – angekommen.

Ich will damit selbst nicht ausschließen, dass ich als naturwissenschaftlicher Laie schlussendlich irgendeinen direkten Zusammenhang von CO2 und Temperaturen einzusehen hätte. Aber der Umgang mit dem Thema, wie von der „Zeit“ hier geübt, kontrastiert zu stark mit leicht zugänglichen und nicht immer erkennbar selbst mangelhaften Gegenmeinungen. Und schon FMDs Hinweis darauf, dass es keine halbwegs einheitlich Lehrmeinung gibt, ist definitiv richtig.

Das „EIKE Institut“ ist unter den Klima-Skeptikern eine der am besten findbaren Quellen und immer wieder aufschlussreich zu lesen. Ausgerechnet zwei Referenzen, die FMD hier anbringt, sind jedoch abermals mit Fallstricken versehen. Eine vorläufige Recherche dazu ergibt jedenfalls Klärungsbedarf. Die Referenz Gerlich und Tscheuschner führt zu einem erneuten debunking the debunkers (RL-Rational, 11.04.2010). Der erwähnte Nasif S. Nahle wird von anderen Quellen ebenso in Zweifel gezogen (Walter Hannah: „Shaky Math“, 04.12.2015). Auch die bestätigende frühere Schilderung beim EIKE (22.07.2011) muss ich eher mit Vorsicht genießen:

An den Biology Cabinet Laboratories konnte Professor Nahle nun Woods erstaunliche Ergebnis bestätigen: Dieser hatte die ganze Zeit recht! Nach der wissenschaftlichen Begutachtung bestätigen die Ergebnisse, dass der sog. „Treibhauseffekt“ allein durch die Blockierung des konvektiven Wärmetransfers innerhalb der Umgebung, in der er sich abspielt, verursacht wird. In diesem Fall war das ein Laborkasten aus Karton. Mit einem Deckel aus unterschiedlichen lichtdurchlässigen Materialien. Aber undurchlässig bzw. durchlässig für Infrarot. Sie sind in jedem Zubehörhandel zu bekommen.

Ähem … Kämpft man sich da durch Hunderte von Diagrammen und Simulationen, in denen versucht wird, korrekt komplexe klimatische Vorgänge und Verhaltensweisen von Gasen zu visualisieren, die sich jedem einzelnen Menschen in der Sicht entziehen, stofflich wie räumlich – um dann alles treffsicher in einem „Karton“ simuliert zu sehen?

Wer nicht immer neue Vernebelungs-Verbalität aufstarten will, muss sich auf die lapidare Bemerkung zurückziehen, dass derlei Fallen für oberflächliche Leser sein können. In der Sachklärung muss ich hier jedoch auch erstmal stoppen – bitte gerade nicht aus das noch, Klima im Karton.

Wenn man komplexen Problemen gegenübersteht, hilft es oft, sich einen einzelnen, aber erkennbar wesentlichen Punkt herauszugreifen, um ihn zu verstehen und ggf. Widersprüche zu einer anderen Version aufzuspüren. Das können z. B. Berechnungsweisen am Anfang der wissenschaftlichen Herleitung sein. Hierzu wird Rahmstorf in etlichen Quellen vorgeworfen, einen schlichten Rechenfehler von Svante Arrhenius von vor über 100 Jahren unkritisch zu übernehmen. Dazu „klimaskeptiker.info“:

Um sich die Rechenarbeit zu erleichtern (was man lange vor der Erfindung leistungsfähiger Rechenmaschinen verstehen kann), zog er nicht aus einzelnen Temperaturwerten die 4. Wurzel, um dann die Ergebnisse zu mitteln, sondern verfuhr umgekehrt: zuerst berechnete er eine „Durchschnittstemperatur”, um dann aus dieser die vierte Wurzel zu ziehen. Noch heute operieren die Verfechter der Treibhaushypothese mit dem Konstrukt der globalen Durchschnittstemperatur, haben sich also vom Ur-Fehler in der Ur-Hypothese des Svante Arrhenius immer noch nicht gelöst.
Die Richtigkeit seiner CO2-Hypothese wurde von Stefan Rahmstorf (mehr hier) mit dem Hinweis auf den Nobelpreis verteidigt. Der Nobelpreis (der obendrein für eine ganz andere Leistung an Svante Arrhenius verliehen wurde) erscheint als Beweis für Unfehlbarkeit als etwas dünn.

Das PIK erklärt es in einer illustrierten Broschüre („Ein heißer Fall“, 2017) scheinbar auch dem Kinde:

Drei Wissenschaftler trugen besonders zur Entdeckung und Erklärung des Treibhauseffekts bei: Joseph Fourier, John Tyndall und Svante Arrhenius.

Es hört sich etwas genauer an, was dem Chris Frey auf „easy-wetter.de“ (27.11.2017) entgegenhält:

Arrhenius verwendete zur Ermittlung des CO2-Absorptionsspektrums die rechnerischen Methoden die ihm vor der Entdeckung der Quantenphysik zu Gebote standen – im Wesentlichen also das Stefan-Boltzmannsche Strahlungsgesetz. Dass er bei seinen Berechnungen unzulässige geometrische Annahmen und mathematische Vereinfachungen benutzte, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Verdünnte Gase – und Spurengase sind stark verdünnte Gase – weisen jedoch diskrete Quanten- und Schwingungszustände auf, welche zu Absorptionsspektren führen, die sich mit den Methoden der klassischen Physik nicht ermitteln lassen. Kohlendioxid z.B. absorbiert lediglich in zwei engen Bereichen des Infrarotspektrums, nämlich bei 4,3 μm (asymetrische Valenzschwingung) und 15 μm Wellenlänge (Deformationsschwingung). (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Molekülschwingung) Arrhenius ermittelte mit seiner konventionellen Berechnung hingegen fälschlicherweise ein breitbandiges Absorptionsspektrum im Bereich von 1 bis 14 μm, was ihn dazu veranlasste, für eine Verdoppelung der CO2-Konzentration eine Erhöhung der mittleren atmosphärischen Temperatur um 4°C. anzunehmen. Obwohl erwiesenermaßen falsch, wird diese Zahl bis heute als Beleg für die Klimasensitivität des Kohlendioxids kolportiert… Was Arrhenius nicht wissen konnte: Die Infrarot-Absorption von Kohlendioxid ist bei der gegenwärtigen Konzentration von 400 ppmv bereits weitestgehend gesättigt: Auf den schmalen Bändern seines Absorptionsspektrums hält das CO2 bereits etwa 97% der infraroten Strahlung zurück. Eine Verdoppelung der atmosphärischen Konzentration auf 800 ppmv würde 98,5% zu rückhalten – ein Unterschied von gerade einmal 1,5% – die Klimasensitivität von Kohlendioxid ist also praktisch gleich Null.

Ich habe in wiederholten Anläufen keine Stellungnahme von Rahmstorf dazu finden können. Auf einer seiner eigenen Websites nur diese Fußnote zum

Vergleich der gemessenen Erwärmung mit der aus dem Strahlungsantrieb zu erwartenden Erwärmung (die man auch ohne Modellrechnung abschätzen kann, Arrhenius hat dies bereits 1896 vorgemacht)

Und in dem gemeinsamen Buch mit Hans Joachim Schellnhuber, „Der Klimawandel. Diagnose, Prognose, Therapie“ (2007), dann noch (S. 29):

Schon 1824 beschrieb Jean-Baptiste Fourier, wie Spurengase in der Atmosphäre das Klima erwärmen.32 1860 zeigte der Physiker John TyndalI, dass dies vor allem Wasserdampf und CO2 sind. Im Jahr 1896 rechnete der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius erstmals aus, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um 4 bis 6°C führen würde. In den 1930er Jahren wurde in der Fachliteratur ein Zusammenhang der damals beobachteten Klimaerwärmung mit dem Anstieg des CO2 durch die Industrialisierung diskutiert; er war seinerzeit mangels Daten jedoch nicht zu belegen. Erst seit den 1950er Jahren wird die Gefahr einer anthropogenen (also vom Menschen verursachten) Erwärmung weithin ernst genommen. Im Rahmen des internationalen geophysikalischen Jahres (IGY) 1957/58 gelang der Nachweis, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre tatsächlich ansteigt; Isotopenanalysen zeigten zudem, dass der Anstieg durch Kohlenstoff aus der Nutzung fossiler Brennstoffe verursacht wurde – also vom Menschen.

Hätte es eine ausführliche Stellungnahme zu einer grundsätzlichen Berechnungsmethode nicht längst geben müssen bzw. übersehe ich diese wie andere, die dies an Rahmstorf kritisieren? – Wer hier im Blog dagegenhalten möchte, kann dies natürlich gern in einem Kommentar tun. Ich weiß nicht, wie die, die nicht so wirken, als hätten sie eine solche Frage – wie viele anderen – schon einmal durchgearbeitet, mit einer solchen Selbstgewissheit sprechen können.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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9 Responses

  1. Der Video-Autor FMD hat auf meinen Kommentar auf YouTube nochmal ausführlich geantwortet:
    https://www.youtube.com/watch?v=eskUAszpSKY&lc=Ugw9wv96sKx20y4yHuh4AaABAg.8kVwPARHGsB8kX7uGoCdi7
    Natürlich werden diese Quellen in Zweifel gezogen – von der Gegenseite. Vielleicht lesen Sie auch den Bericht von Prof. Nahles Experiment, und auch die Falsifizierung von Prof. Dr. Gerlich und Dr. Tscheuschner. Die Quellen finden Sie in der Infobox. In diesem Zusammenhang noch ein paar aufschlussreiche Zitate: „Das Strahlungsspektrum des Erdbodens ist ein Kontinuum. Einzelne Linien spielen keine Rolle. CO2 absorbiert und strahlt zwar in bestimmten Banden. Diese Tatsache spielt nur eine untergeordnete Rolle, für die Wärmeflüsse in der Atmosphäre überhaupt keine. Eine lokale Temperatur ist – anders als die Energie – ein lokale thermodynamische Zustandsgröße, die im Fall eines lokalen thermodynamischen Gleichgewichts […] lokal wohldefiniert ist. Durch thermische Strahlung kann nicht Wärme von kalt nach warm ohne Anwendung äußerer Arbeit transportiert werden. Die Wärmeübergänge durch Leitung, Konvektion, Phasenübergänge und die schwache Konzentration von CO2 führen dazu, dass es keine Auswirkungen einer CO2-Konzentrationserhöhung auf irgendwelche messbaren Größen gibt. […] Übrigens: Atmosphärisches CO2 kühlt eher durch seine Abstrahlung, aber im bodennahen Bereich unmessbar. […] Vielmehr befinden wir uns im Regime der Magnetohydrodynamik der Atmosphäre, in deren Grundgleichungen keine Terme für Wärmequellen zu finden sind, die proportional zur Konzentration des Spurengases CO2 sind.“ Dr. Ralf D. Tscheuschner (Physiker) „Es lässt sich zwar spektroskopisch im Labor ein Effekt von +1,1 Grad Celsius bei Verdoppelung der CO2-Konzentration nachweisen, aber das beweist noch nicht, dass der CO2-Anteil von nur 0,04% in der Atmosphäre (!) eine Auswirkung auf die Temperatur der Atmosphäre oder gar der Erdoberfläche hat. Auch wenn CO2 einen geringen wärmenden Einfluss auf die (ruhende) Atmosphäre hätte, wird diese Wärme weitgehend wieder in den Weltraum abgestrahlt, unterstützt durch die starken horizontalen und vertikalen Windströmungen (die in der Theorie nicht dargestellt und daher nicht berücksichtigt werden können).“ Dr. Dietrich E. Koelle (Klimaexperte) „Insbesondere die CO2-Moleküle mit ihren besonderen stoffspezifischen Absorptionsbanden bei 2,8 m, bei 4,5 m und bei 15 m, die so unabänderlich und charakteristisch sind wie ein menschlicher „Fingerabdruck“, haben auf den täglichen Temperaturgang keinen Einfluss, weil sie das „offene Strahlungsfenster“ zwischen 7 und 13 m nicht schließen können. Dies gälte auch dann, wenn die Erde von einer reinen CO2-Atmosphäre umgeben wäre. Es kann also aus rein physikalischen Axiomen heraus keinen wie auch immer gearteten „Wärmestau“ unter dem fiktiven „Glasdach“ in 6 km Höhe geben. Der „Treibhauseffekt“ ist eine pure Erfindung. Selbst wenn man die Atmosphäre wegdenken und wie weiland Svante Arrhenius bei seiner „Eiszeithypothese“ 1896 rein modelltheoretisch annehmen würde, dass der gesamte CO2-Gehalt der Atmosphäre wie ein „Schwarzer Körper“ in 6 km Höhe die Erde umhülle, selbst dann kann es keinen „Treibhauseffekt“ geben, denn die -18 °C kalte „Kohlendioxidschicht“ würde mit einer Leistung von 240 W/m2 die Erde „anstrahlen“, während die +15 °C warme Erde permanent Energie in der Größenordnung von 390 W/m2 abstrahlen würde. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik lässt prinzipiell nicht zu, dass freiwillig „Wärme“ von kalt nach warm fließt. Das gasförmige CO2 als „Treibhausgas“ zu bezeichnen, das wie ein „Glasdach“ in einem Gewächshaus die Wärmestrahlung „reflektiert“ und am Entweichen in den Weltraum hindert, ist physikalisch unhaltbar. […] Es ist physikalisch unmöglich, dass ein „Schwarzer Körper“, der kontinuierlich über ein breites Wellenlängenspektrum Energie abstrahlt, von einer atmosphärischen Gashülle, die nur selektiv und diskret Strahlung absorbiert, an seiner Abkühlung gehindert werden könnte. Wäre dies nicht so, dann hätte sich die Erde im Laufe ihrer Geschichte mit einem „anfänglichen“ CO2-Gehalt von 30 % und mehr nicht auf ein „Temperaturmilieu“ abkühlen können, das Leben gestattet. Der stets variable CO2-Gehalt der Atmosphäre ist Folge der bewegten Klimageschichte und keinesfalls Ursache.“ Dr. Wolfgang Thüne (Meteorologe, Physiker)

  2. Maria Regina Göler von Ravensburg sagt:

    Off-Topic

    Mutmaßlicher Chemnitz-Täter kündigte auf Facebook an: „ich werde euch töten.“
    Dazu noch ein Bild mit 666-Freimaurer-Handzeichen…

    https://i.imgur.com/Fb1JSTA.png

    War das Ganze eine Inszenierung? Warum haben die angeblich belästigenden Frauen sich noch nicht geäußert?

  3. heureka47 sagt:

    Der „physikalische“ Klimawandel ist bei genauerem Hinsehen sekundär.
    Primär – weil akut wachsend bedrohlich – ist der Wandel in einem anderen Bereich: beim menschlichen / gesellschaftlichen Klima.

    Die Ursache ist die „kollektive Neurose“ der „Zivilisation“ / „zivilisierten Gesellschaft“. Ich verwende seit 1992 den Begriff „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN).

    Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

    (Individuelle) Neurose verstehe ich hauptsächlich als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender Heilung. In diesem Zustand befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches Lebewesen sehe – in einer Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“, wodurch weniger ihres Leistungs-Spektrums für den materiellen Aspekt des Menschen verfügbar ist.

    Das Leistungs-Spektrum / -Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

    1. ENERGIE (Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
    und
    2. INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

    Bei Mangel an einer dieser Komponenten (oder sogar beiden) kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden.

    Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / -Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben.

    Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.
    DAS wäre wahrer Fortschritt.

  4. heureka47 sagt:

    „Emotionale Pest“ und „Kollektive Zivilisations-Neurose“ halte auch ich für das Gleiche. Das andere kann ich nicht beurteilen.
    Dein Name sagt mir nichts. Aber mich kennen ja viele – aus meinen Aktivitäten vor allem zwischen 1994 und 2013 für BPE / LPE.
    🙂

  5. heureka47 sagt:

    Yep. So ist es. Danke für die Bestätigung meiner Sicht. Man könnte sich ja evtl. irren…
    Aber ein Streifzug quer durch alle Kategorien von Literatur und Gespräche mit Menschen veschiedenster Bildung / Herkunft besagen imGrunde dasselbe. Selbst die nordamerikan. Indianer halten uns lt.Aussage vonC.G.Jung für „verrückt“ und australische Ureinwohner halten die „Weißen“ für „Veränderte“. Letzteres deckt sich mit der Aussage der Bibel in der Story über Adam und Lilith und deren „Veränderung“ und „Veschwinden“…

    • Maria Regina Göler von Ravensburg sagt:

      Ja, die Saharasia-These von James DeMeo spielt auch auf die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies an:

      https://www.youtube.com/watch?v=TuGQd3A9IBg

      • heureka47 sagt:

        Das halte ich für einen Fehlschluß. Äußere Umstände können einem ganzen, heilen, wahren, Menschen bzw. einer wahren (heilen) Kultur nichts anhaben. Der – „erst einmal“ – ganz gewordene Mensch BLEIBT es – unter allen Umständen (!).

        Eine kollektive Neurose kann NUR einer Gruppe von KINDERN widerfahren, die ohne Eltern (oder anderen Personen, denen bedingungslos vertraut wird) keine Heilung ihrer Traumatisierungen erlangen können.

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