Volksverhetzung durch angebliche #Rassismus-Kritik?

Wir leben in einer Zeit, die dem Orwellschen 1984 immer ähnlicher wird – so mittlerweile eine Binsenweisheit der Gegenöffentlichkeit. Es ist allerdings immer aufs Neue beängstigend, auf welch sture und ignorante Weise das Programm einer sprachlichen Umbenennung und sachlichen Umkehrung Realität wird. Aus dem Mainstream selbst heraus erfährt es, so darf man wohl sagen, keinerlei Widerspruch mehr. Dabei wäre dagegen wohl sogar strafrechtlich vorzugehen – wenn Gesetze nicht willkürlich, sondern ihrem Wortsinn nach angewendet würden.

Die aktuellste Debatte dazu betrifft den AfD-Politiker Björn Höcke. Der „Tagesspiegel“ (14.12.2015) zitiert ihn folgendermaßen:

Höcke hatte Ende November in einem Vortrag zur Asylpolitik erklärt, der „lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp“ treffe in Europa auf den „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“.

„Lebensbejahend“ dürfte wohl kaum als Diffamierung aufgefasst werden. Es geht also um einen demografischen „Ausbreitungstyp“, der spezifisch für afrikanische Staaten ist. Was sagt uns dazu die Bevölkerungsstatistik?

Sie besagt, dass es in afrikanischen Ländern südlich der Sahara global die höchsten Geburtenraten gibt. Hier befindet sich die höchsten Zahl von Staaten mit durchschnittlichen Kinderzahlen von 6 und mehr Kindern pro Frau. Außerhalb des afrikanischen Kontinents gibt es dies nur noch in Afghanistan, 5 Kinder nur noch im Jemen. 4 und mehr Kinder finden sich noch in einigen anderen Staaten auf dem Erdball. So jedenfalls stellt es die UNO fest, deren Zahlen das „Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ in einer Karte darstellt:

berlin-institut-geburtenraten-global

Es existiert also nicht der geringste Zweifel, dass Höckes Aussage einzig und allein eines ist: sachlich zutreffend. Es liegt eindeutig ein spezifisch „afrikanischer Ausbreitungstyp“ vor, der in der starken Mehrzahl afrikanischer Staaten dominiert und in dieser Dichte mit Abstand nirgendwo sonst auf dem Planeten.

Was wird daraus in einer angeblich um Objektivität bemühten freien Presse im heutigen Deutschland? Antwort: Recht unisono wird Björn Höcke zum „Rassisten“ erklärt. Die „tagesschau“ zitiert Höcke weitergehend:

Außerdem sagte Höcke, dass Afrika eine andere „Reproduktionsstrategie“ als Europa verfolge. In Afrika herrsche die „r-Strategie“ im Gegensatz zu Europa, wo die „K-Strategie“ überwiege. Mit diesen Begriffen bezeichnen Biologen normalerweise Unterschiede bei der Fortpflanzungsstrategie von Lebewesen. Als „r-Strategen“ gelten Arten, die möglichst viele Nachkommen zeugen, damit wenigstens einige überleben. Im Gegensatz dazu sprechen Biologen bei Säugetieren, insbesondere bei Menschen, von der „K-Strategie“, bei der wenige Jungen zur Welt gebracht werden, um die sich die Eltern dann aber intensiv kümmern.

Björn Höcke übertrage diese biologische Theorie nahtlos auf den Menschen und unterteile so Afrikaner und Europäer, sagt Robert Lüdecke von der Amadeu-Antonio-Stiftung dem NDR. Er wirft Höcke „blanken Rassismus“ vor – „auf einer Linie mit der Rassentheorie des Nationalsozialismus“. Das erinnere „an die Theorie einer Herrenrasse“, da der Europäer als ein besserer Mensch und der Afrikaner als Invasor dargestellt werde. Seine Stiftung prüfe, ob diese Äußerungen strafrechtlich relevant seien.

Woraus leitet aber Robert Lüdecke eine solche Einschätzung ab? Man muss erst seine eigenen Worte mit einer darin nicht enthaltenen Begründung versehen, um ihren Widersinn zu erkennen: Er sanktioniert die Feststellung, dass in Afrika stark überdurchschnittlich viele Kinder (teilweise 4 mehr als zur natürlichen Reproduktion erforderlich) geboren werden, als „rassistisch“. Akzeptiert er die Einordnung der bloßen Tatsachen als eine auf mehr Kinder bei hoher Kindersterblichkeit ausgerichtete „Reproduktionsstrategie“ nicht – wie wäre die betreffende Realität denn dann zu beschreiben? – Eine solche Beschreibung würde wohl in etwa lauten: ‚Afrikaner bekommen im Unterschied zu fast allen anderen Erdenbürgern teilweise 4, teilweise 6 und mehr Kinder. Die Benennung einer solchen Differenz ist aber rassistisch. Dieser ideologisch-sprachlichen Vorgabe zu Folge unterscheiden sich Afrikaner in diesem Reproduktionsverhalten nicht von anderen. Es müsste andere Faktoren geben, die zu den überhöhten Geburtenzahlen (und deren Folgen) führen.‘

Was könnten solche Faktoren sein? Afrika-Korrespondent Christian Putsch befindet am 18.07.2012 in der „Welt“:

Gründe sind fehlende Verhütungsmittel, aber auch der Einfluss der Kirche.

Eine solche Aussage müsste man erst einmal überprüfen – an Daten vor der Zeit der Kolonialisierung. (Das könnte aufgrund fehlender Aufzeichnungen schwierig werden.) Und wäre dann nicht der erste Vorwurf an den Vatikan zu richten, dessen Ablehung von Verhütungsmitteln sich auf das Reproduktionsverhalten von Afrikanern so ungünstig auswirkt, dass sie deswegen anschließend von Rassisten wie Höcke ungerechtfertigterweise kritisiert werden? Wo finden sich nennenswerte Stellungnahmen dazu von denselben Journalisten, die in der AfD Rassismus vorzufinden glauben?

Robert Birnbaum („Tagesspiegel“, 21.12.2015) glaubt, dass Höcke

bei seinen pseudogelehrten Betrachtungen über angebliche Unterschiede im Fortpflanzungsverhalten von Europäern und Afrikanern nicht nur Unsinn verzapft, sondern blanken rassistischen Unsinn.

Der Vorwurf des Rassismus impliziert den Vorwurf der „Volksverhetzung“ (§ 130 StGB). Da aber Höcke offensichtlich nicht laut Absatz 1 „zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert“, ginge es demnach um Absatz 2, demzufolge ein Volksverhetzer

Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet […].

Ein Rassist verleumdet schließlich Angehörige bestimmter Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer solchen Gruppe. Und eine Verleumdung ist eine sachliche Falschbehauptung.

Wo aber liegt die Falschbehauptung Höckes? Ich kann sie leider in seinen Worten nicht erkennen. Er spricht lediglich etwas aus, was nachweislich die UNO und jede andere seriöse Forschungs-Institution im Falle der Demografie Afrikas genauso sieht. Selbst wenn die eigentliche Ursache für zuviele Geburten katholische Predigten sein sollten – werden sie nicht von Afrikanern selbst gehalten? Liegt der Zuspruch für katholische Heilslehre in Afrika in der Verantwortlichkeit nicht-katholischer Deutscher und anderer?

Höcke kommt noch zu einer weiterführenden Einschätzung (noch einmal die tagesschau):

„Solange wir bereit sind, diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern“, so Höcke. Die Länder Afrikas bräuchten die europäische Grenze, „um zu einer ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik zu finden“.

Es wird seitens der deutschen Regierungsparteien derzeit ja laufend festgestellt, dass es „Obergrenzen“ für die Aufnahme von Asylbewerbern nicht geben solle. Also sind wir tatsächlich prinzipiell „bereit […], diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen“. Dass 4, 6 oder mehr Kinder pro Frau „ökologisch nachhaltig“ wären, würde wohl kein Öko-Bewusster sagen wollen. Was erwachsene Journalisten ihren Lesern mittlerweile offensichtlich auszureden versuchen, ist zugleich Unterrichtsstoff in den Schulen. So zählten zu den „Problemketten“ in Entwicklungsländern mit „hohen Geburtenraten“:

5. Armutsflüchtlinge, Umweltflüchtlinge, Bürgerkriegsflüchtlinge, Asylsuchende Spannungen und Konflikte
6. Ethnische und interkulturelle Spannungen und Konflikte
7. Konfliktverlagerung nach außen und Kriegsgefahr
8. Grenzüberschreitende Umweltprobleme

Die Worte des im bürgerlichen Beruf als Lehrer tätigen (und als solcher von der Presse nicht selten verspotteten und in Frage gestellten) Höcke entsprechen also lediglich solchen allgemeinen Informationen aus dem offiziell akzeptierten Lehrstoff: Eine „Bevölkerungspolitik“ wie jene in der Mehrzahl der afrikanischen Staaten ist das Gegenteil von „ökologisch nachhaltig“. Durch eine „Konfliktverlagerung nach außen“ kann es auch durch Zuwanderung zu einem erhöhten Konfliktpotenzial kommen.

Konkrete Informationen über Integration und Bildungserfolg speziell afrikanischer Zuwanderer (geschweige denn jenen aus diversen afrikanischen Staaten) sind nicht so einfach zu finden. Die meisten Veröffentlichungen beziehen sich auf Zuwanderer generell und erwähnen dann nur gelegentlich verschiedene Volksgruppen. Von Martin Herceg („Badische Zeitung“, 07.11.2015) wird ein Mann aus Gambia interviewt, der zu den „meisten der jungen Männer, die jetzt hier in Deutschland in Containern leben“ berichtet:

Bis auf wenige Ausnahmen sind es Männer, die nie einen Beruf gelernt haben, einfache Bauern, die mit Steinzeitwerkzeugen Landwirtschaft betrieben haben und über ein extrem niedriges Bildungsniveau verfügen. […]
Die meisten Menschen in Gambia haben ein komplett falsches Bild von Europa. In Gambia geht man davon aus, dass es sich in Europa und speziell in Deutschland stressfrei leben lässt. An Geld kommt man ganz einfach und Jobs gibt es auch an jeder Ecke. Viele meiner Landsmänner glauben, dass sie in nur einem Jahr in Deutschland ein ganzes Vermögen machen können, ohne dafür viel tun zu müssen. Als reiche Männer können sie dann wieder zurückkehren.

Schon für gebürtige Deutsche besteht weder auf schulischen noch beruflichen Erfolg eine Garantie. Man kann von solchen Angaben vorerst darauf schließen, dass deutsche Zustände durch starke Zuwanderung aus Armutsregionen nicht zwingend ökonomisch verbessert werden. Es bleibt dann die Frage, ob staatliche Gemeinschaften in Europa hierbei ihre Interessen wahren dürfen oder die Absage an Obergrenzen für Zuwanderung beibehalten.

Dass an Höckes Äußerungen irgendetwas „rassistisch“ wäre, lässt sich aus den hier aufgeführten Gründen jedoch nicht ableiten. Das Gegenteil ist der Fall. Und deshalb trifft der Tatbestand der Volksverhetzung, der einen Rassismus im Sinne einer unsachlichen und vorurteilsbehafteten Abwertung einschließt, in diesem Diskursspiel wohl viel eher auf jene zu, die Höcke einen Rassisten nennen. Ein Robert Birnbaum etwa sieht ja, wie zitiert, bei Höcke „pseudogelehrte Betrachtungen über angebliche Unterschiede im Fortpflanzungsverhalten von Europäern und Afrikanern“ und deshalb „blanken rassistischen Unsinn“. Was sich nicht findet lässt, ist ein einziges sachliches Argument für eine solche Bewertung. Birnbaum und viele andere deutsche Journalisten agieren gegenüber Höcke und den von ihm vertretenen Auffassungen so, wie der Volksverhetzungs-Paragraph es definiert – indem er ihn ohne erkennbare sachliche Begründungen „böswillig verächtlich macht oder verleumdet“.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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17 Responses

  1. Ingo sagt:

    Interessant auch, was an der Universität Chemnitz rund um den Intelligenzforscher Heiner Rindermann geschehen ist:

    http://a2e.de/ius/15/12/00rindermann/

  2. Ingo sagt:

    Ach, sieh an, auch Volker Zastrow in der FAZ weiß das, was ich selbst gerade geschrieben habe!!!!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/neue-rechte-hoeckes-rassentheorie-13975575-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Natürlich, sein Kollege Frank Schirrmacher hätte das ähnlich gewusst. Den Zastrow muss man sich auch merken.

  3. Ingo sagt:

    Andreas Vonderach hat auch mit dem recht, was er ebenfalls schon vor drei Tagen schrieb und was mir, da er eben Fachmann ist, wichtig ist:

    „Noch mal: Nachdem das Spiel böser Lucke nicht so recht fruchtete, kam man auf das Spiel guter Lucke böse Petry. Ziel schien erreicht, Partei gespalten. Allerdings nicht mit dem erwünschten Erfolg. Probiert man neue Variante, gute Petry, böser Höcke.
    Vielleicht klappts ja nochmal mit einer Spaltung, oder zumindest mit der Selbstzerlegung.
    Was ich nur irritierend finde, ist mit welcher Inbrunst die Partei selbst daran mitwirkt.“

    Auch schrieb er zu der Frage eines anderen:

    „Mal angenommen, der Staat wuerde sich offen zu den biologischen Tatsachen bekennen: Was waere dann los? Die Situation wuerde in Windeseile eskalieren, da die meisten Menschen eben wenig differenziert denken koennen. So stehen die Regierenden vor der Wahl zwischen Entweder und Oder und man hat sich offensichtlich fuer die beschwichtigende Luege entschieden.“

    Andreas darauf:

    „Das hieße, unsere Politiker wüßten um die biologischen Tatsachen.
    Ich fürchte nur, die glauben wirklich an die universale Gleichheit aller Menschen und dass alle Unterschiede nur kulturell seien. Deren Berater sind alles Sozialwissenschaftler und Politikwissenschaftler, die das deutsche Bildungssystem durchlaufen haben.
    Wer sollte da unsere Politiker denn aufgeklärt haben? Merkel glaubt wahrscheinlich wirklich, dass etwas arabische Blutauffrischung unserem Geburtendefizit auf die Beine hilft.“

    http://www.sezession.de/52631/bjoern-hoecke-notizen-zum-kontext-der-kontroverse.html/print/

    Übrigens wird auf der verlinkten Seite von „Sezession“ in der allertypischsten Weise dort wieder einmal alles zerredet. Zum Beispiel spricht da eine Kommentatorin von

    „Das ist das große Ziel der Eliten.“

    Darauf macht der Autor des Artikels Martin Lichtmesz einen auf „dummblöd“ und schreibt:

    „Was bitte ist ‚das große Ziel der Eliten‘? Je ne comprends pas.“

    Ich glaube nicht an die Ehrlichkeit der meisten der geisteswissenschaftlichen Autoren, die da bei Sezession schreiben und agieren. Sie sind alle von Götz Kubitschek ausgewählt ….

  4. Ingo sagt:

    Das Witzigste an der ganzen Geschichte ist doch, dass DER Fachmann, der Höcke weltanschaulich, politisch und auch Netzwerk-mäßig am nächsten steht, schon 2006 davon ABgeraten hat, dieses Argument in politischen Debatten zu benutzen. Und zwar in der Zeitschrift jenes Götz Kubitschek, der auch als Politikberater von Björn Höcke gilt!!! Vonderach schrieb da:

    „Wer im Zusammenhang gesellschaftlicher Fragen auch genetische Sachverhalte berücksichtigen will, ist besser beraten, die differentielle K-Theorie beiseite zu lassen, will er nicht in die Lage kommen, mit der Hodengröße argumentieren zu müssen.“

    http://www.sezession.de/6199/tabubruch-und-zukunftsszenario.html

    Und ganz richtig schrieb Vonderach schon vor drei Tagen:

    „Hätte Höcke sich mal an meine Warnung gehalten.“

    http://www.sezession.de/52631/bjoern-hoecke-notizen-zum-kontext-der-kontroverse.html/print/

    Die Hauptfrage ist doch: Warum tut das der Höcke nicht? Was läuft da schief? Warum wird Andreas Vonderach nicht ein enger Politikberater der AfD? Und SAGT denen, wie sie argumentieren sollen? Und wie nicht. Andreas wäre dafür hervorragend geeignet, weil ich als jemanden kenne, der auch in emotional hoch angespannten Debatten ein sachlicher Gesprächs- und Diskussionspartner bleibt und zumeist das passendste Argument sofort weiß.

    Ich denke, man sollte in diesen Dingen unter anderem einmal an den Philosophen und wissenschaftlichen Mitarbeiter von Peter Sloterdijk, den AfD-Politiker Marc Jongen herantreten. Schließlich spricht auch Peter Sloterdijk seit Jahrzehnten von der Bedeutung der Bewahrung auch des genetischen und biologischen Erbes. (Leider allerdings zumeist noch zu diffus und zu wenig entlang des aktuellen, konkreten wissenschaftlichen Forschungsstandes.)

    So zuerst in „Regeln für den Menschenpark“ (1999)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Regeln_f%C3%BCr_den_Menschenpark

    Und so zuletzt in „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“:
    http://studgenpol.blogspot.de/2015/10/lasst-sie-nicht-abreien-die-kulturelle.html

    Den letzteren Beitrag verfasste ich nach einem bislang unveröffentlichten Interview, das Daniel mit mir führte über Peter Sloterdijk. Ich möchte ihn doch bitten, dieses Interview mal irgendwann auch zu veröffentlichen.

  5. Ingo sagt:

    Ich möchte Dieter recht geben: Typus heisst so etwas wie „angeboren“. Kulturell können Afrikaner aber zu dem gleichen Reproduktionsverhalten umerzogen werden wie alle anderen Menschen auf dieser Erde. Umgekehrt müssten die deutschsprachigen Hutterer in Kanada, die die höchste Geburtenrate pro Erwachsenen haben (11 Kinder pro Mann oder Frau) ja auch afrikanischen „Typs“ sein. Sie leben aber einfach eine andere „Bevölkerungsweise“ wie Gerhard Mackenroth das nannte, ein anderes „demographisches Regime“ nach angloamerikanischer Ausdrucksweise.

  6. Andre sagt:

    Solche Herrenmenschen-Typen ergötzen sich daran wenn sich Frauen und Kinder z.B. in gefährlichen Bergwerken zu Tode schuften müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Davon könne die nicht genug kriegen, daher haben die auch kein Interesse daran etwas an dem Umstand zu ändern. Aber Hauptsache man kann sich als „Menschenfreund“ aufplustern. Buuhhaaa das ist wirklich abstoßend. 🙁

  7. Andre sagt:

    Rassistisch und menschenverachtend ist dieses Faktum zu ignorieren und daraus ohne die geringsten Skrupel Profit zu schlagen. So werden die Probleme in den Heimatländern dieser Menschen nicht gelöst, sondern massiv verschlimmert.

  8. Ladiner sagt:

    Die Zionistin Merkel meinte jüngst die Deutschen wären dank der Gastarbeiter (der Gäste die nicht mehr heimgehen) lockerer geworden.
    Welch eine Farce, welch ein Spott und Hohn. Damit unterstellt die vormals Stasi-Begünstigte uns Deutschen generell verspannter zu sein (als wer wohl). Ist das Rassismus?
    Ist Merkel neuester Ausfluss die pauschale Abwertung einer Gruppe wegen eines tatsächlichen oder zugeschriebenen Merkmals?
    Den Rassismus der Besatzer mitsamt Büttel ala Merkel kennen wir geschichtsbewussten Deutschen zur Genüge.

    • jan sagt:

      Immer dieser Schwachsinn.Wenn Merkel Zionistin wäre würde sie kein Geld an Terroristen zahlen!Selbst auf Fatah(die angeblichen moderaten) Kundgebungen wird zum Mord an allen Juden aufgerufen.
      Abbas bezeichnete die Messerangriffe auf Zivilisten/Kinder in der letzten Zeit als Heldenhaft.Noch fragen?

      Merkel wurde in der DDR indoktriniert-und die DDR war ein Gegner Israels-bildete auch Terroristen diverser Islamischer Staaten aus!

  9. Dieter sagt:

    Nicht die Bescheibung der Tatsache dass gewisse Teile der Bevölkerung Afrikas ein andereres Reproduktionsverhalten haben, ist das Problem sondern der biologistische Versuch einen s.g. Typus zu attestieren.
    Die Vermehrung korreliert und das zeigt sich eindeutig in allen Studien mit dem Wohlstandslevel. Gesellschaften, in denen die Altersvorsorge durch Kapitalbildung möglich ist oder durch ein umlagefinanziertes Rentensystem, haben die niedrigsten Fertilitätsraten. Desweiteren spielen Kinder natürlich eine große Rolle in agrarisch geprägten Volkswirtschaften als Arbeitskräfte. Somit entscheidet nicht die Biologie oder Rasse über die Fortplanzung sondern der Wohlstandslevel. Nur bei äüßerst wohlhabenden Haushalten kehrt sich da System um und die Anzahlt der Kinder steigt wieder.
    Somit ist Höckes These am Ende rein sachlich unrichtig und wissenschaftlich nicht haltbar. Er hätte richtig gelegen zu behaupten, dass Massai von der Körperphysik besser zum Langstreckenlaufen geeignet sind als Europäer. Die Rasse ist in diesem Fall determinierend ohne dass das Rassismus wäre.
    Also für die AfD und Höcke wäre es besser sich vorher zu informieren und dann loszureden.

  10. saumakos sagt:

    Verträge wurden von arroganten Mächten wie Rom oder USA regelmäßig gebrochen

    Ein Friedensvertrag benötigt für die Schaffung eines wahren Friedens wahrhaft Friedfertige, so wie es zwischen Regan und Gorbatschow gewesen ist. Leider konnten die Zwietragtförderer und Allmachtspsychopathen diesen Frieden wieder sehr schnell in Sprengstoff verwandeln, da die russische Seite damals „zu gut“, leider naiv und unterwanderbar waren und den korrupten Teilen in ihren Reihen keinen Riegel vorschoben!

  11. Hartmut Lau sagt:

    Enkel bist Du!
    Sieger und Sorgen gestern Gewesener
    dankst Du Dein Dasein.
    Haelst als Ahnherr Segen und Fluch,
    fernster Geschlechter huetend in Haenden.

    aus der Edda ( die „Bibel“ der Germanen)

    Jeder Tierzuechter ist bemueht, Rassezucht zu praktizieren. Denn Rasse ist Klasse! Schau einmal in die Pferdezucht. Niemals wuerde ein Zuechter die Rassevermischung von einem Trakener mit einem Araber zulassen, der Charakter der Rasse wird zerbrochen!

    Die Rassevermischung bei den Tieren ist in der Anwendung, um die oekonomischen Ergebnisse zu verbessern.
    Basis dieser Zucht – Arbeiten sind im wesentlichen die Vererbungslehren.

    Die natuerlichen Vererbungsgesetze sind beim Menschen nicht anders als bei den Tieren!
    Somit ist das ganze dumme Gerede vom Rassismus politisch motiviert, Machtpolitisch gefoerdert und in der Rechtspflege missbraucht.

    Rasse ist Klasse, ein Naturgesetz.
    die Missachtung vor den goettlichen Naturgesetzen hat immer die Degenerierung zur Folge.

    Dauert nur einige Generationen!

  12. Elisabeth Jenders sagt:

    Auch Angela Merkel hat im April 2012 auf dem Domplatz in Münster von dem hohen afrikanischen Bevölkerungszuwachs als Problem gesprochen – keiner warf ihr Rassismus vor. Quod licet jovi non licet bovi – was Jupiter (Gott) darf, darf der Ochse noch lange nicht!

  13. Eine hohe Geburtenrate belegt keineswegs die r/K-Theorie (die im Übrigen nur von wenigen Evolutionsbiologen in Bezug auf menschliche Rassen vertreten wird). Eine Korrelation belegt niemals eine Kausalbeziehung. Dies gilt selbstverständlich auch für die Korrelation zwischen Geburtenrate und „Rasse“. Dieser Zusammenhang könnte auch durch einen dritten Faktor gestiftet worden sein.

    Richtig ist allerdings, dass Höckes diesbezügliche Aussage ihn nicht zum Rassisten stempelt, denn Rassismus ist die pauschale Abwertung einer Gruppe wegen eines tatsächlichen oder zugeschriebenen Merkmals (z. B. Hautfarbe). Viele Kinder zu haben, ist aber kein Makel. Wer also Höcke einen Rassisten nennt, weil er gesagt hat, Schwarze hätten viele Kinder, der sollte sich fragen, ob er nicht selbst sozialrassistische Vorurteile gegenüber kinderreichen Familien hat.

    Vorzuwerfen ist Höcke allerdings die falsche Schlussfolgerung aus einer fragwürdigen Theorie. Keineswegs ist es erforderlich, dass sich Europa abschottet, um sich vor dem angeblich biologisch bedingten afrikanischen Kindersegen zu schützen. Vielmehr geht es darum, die afrikanische Fertilität zu reduzieren. Diese vermindert sich von ganz allein, wenn afrikanische Familien den Zusammenhang zwischen persönlichem Wohlstand und einer geringeren Kinderzahl selbst erfahren.

    Um diesen Effekt zu erzielen, muss der wirtschaftliche Expansionismus der entwickelten kapitalistischen Staaten zurückgefahren werden, damit sich die afrikanischen Volkswirtschaften entwickeln können. Wenn dies durch eine entsprechende Familienpolitik flankiert wird, sollte sich der Erfolg auch einstellen. Lässt man allerdings alles so weiterlaufen wie bisher, dann helfen auch die besten Grenzsicherungsanlagen nichts. Dann wird der Massenansturm nicht mehr zu bremsen sein.

    • Wie wäre es, einmal einfach das Hirn zu benutzen? Statt Voreingenommenheiten zu palavern.

      Afrikanische Eheleute haben sieben bis neun Kinder, um wenigstens drei oder zwei durchzubringen. Für die Altersversorgung der Eltern! [Außerdem lieben sie es nicht, mit Gummistiefeln zu schwimmen.]

      Dagegen verleitet unser Rentensystem dazu, als Doppelverdiener im Alter auf Kosten der Kinder von anderen Leuten das Leben zu genießen. Während des Berufslebens haben sie nur für den Unterhalt der Elterngeneration „eingezahlt“. Nicht zu vergessen die Invalidenversicherung.

      • Dann ist es sicher richtig, unser offensichtlich schon dekadentes Rentensystem auch auf Menschen anzuwenden, die gar nicht selbst dorthin eingezahlt haben? Nur, dass ich das richtig verstehe.
        Zu klären wäre auch, warum die afrikanische Fertilität ein Problem anderer Volks- und Soldargemeinschaften sein soll (indem Menschen dort zu Auswanderern werden). Es wird sicherlich pauschal schnell darauf hingewiesen, es habe Kolonialismus (von Deutschland aus am wenigsten) gegeben, es seien Grenzen willkürlich gezogen worden (richtig) und es werde heute noch reiflich ausgebeutet (zum Vorteil von Industrienationen, aber Deutschland wohl kaum an erster Stelle). Würde man auch noch Klimawandel erwähnen, begäbe man sich sicher mit einigen anderen in eine schwierige Diskussion. All das wäre im Detail zu besprechen, wenn man dazu urteilen wollte. (Wo geschah dies bereits?) Und wer genau erwirbt durch welche Art der Ausbeutung durch die Industrienationen welche Art von Ansprüchen?
        Wo besteht bei all dem aber der Zusammenhang damit, dass hier „Doppelverdiener im Alter auf Kosten der Kinder von anderen Leuten das Leben […] genießen“? Wir wissen alle, was etwa Jean Ziegler sagt. Wer Wohlstand hier in Frage stellt, sollte allerdings wohl bei denen beginnen, die über alle Maßen zuviel besitzen. Auch an Zieglers Schicksal (Pleite durch merkwürdige Prozesse) kann man wohl erkennen, dass hier erstmal eine breite gesellschaftliche Front aufgebaut werden müsste. Und woran scheitert dies?
        Auch einfache Forderungen sind manchmal sehr voraussetzungsreich, wenn man genau hinschaut.

  14. Wir sollten uns jetzt um Frieden in dieser Realität kümmern.
    Hier eine mögliche Anleitung ……

    „Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt,
    erst dann wird die Welt wissen, was Frieden ist.“
    Jimi Hendrix

    Wir wissen jetzt, was auf dem Spiele steht: nicht das deutsche
    Schicksal allein, sondern das Schicksal dar gesamten Zivilisation.
    Es ist die entscheidende Frage nicht nur für Deutschland, sondern
    für die Welt, und sie muß in Deutschland für die Welt gelöst werden:
    Soll in Zukunft der Handel den Staat oder der Staat den Handel regieren ?
    Quelle: Oswald Spengler:

    Nur durch einen Friedensvertrag können wir uns von der Besetzung befreien
    und der Welt den Frieden bringen ! Wir entscheiden im jetzt !
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    http://www.gemeinde-neuhaus.de

    http://www.nestag.de

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