Rosamunde #Pilcher mit Harald Schmidt: Soft-#Islamisierung – #ZDF

In dem ZDF-Film „Herzkino – Rosamunde Pilcher: Ein Doktor & drei Frauen“ (24.04.2016, R: Stefan Bartmann) ist nicht nur ein Mem zur Vorbereitung der Islamisierung eingebaut. Die Geschichte wehrt zwar vordergründig Lebensweisen des Islam ab. Er stellt dessen Vertreter aber als kulturell ad hoc vollkommen Integrierbare dar, die sich zudem durch überraschende Wendungen problemlos dem einheimischen Modell anpassen.

Ein Arzt (angeblich Inder, aber nicht wirklich vom Äußeren her …

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… sieht eher aus wie der bayerische Comedian Michael Mittermaier) kommt in die englische Provinz, nach „St. Mark“. Die ihn begleitende Frau wird für seine Gattin gehalten, ist in Wirklichkeit aber – so hört man zunächst – seine Schwester.

Die Frau, die ihn anhimmelt, weiß es schon, darf es aber nicht weitersagen. Ihre blonde Freundin frotzelt, sie könne dann ja wohl zu der ersten Ehefrau in den Harem aufgenommen worden. Wenn sie es sich recht überlege, sei das sogar praktisch: geteilte Arbeit im Haushalt und Kinder-Erziehung, und immer eine Freundin zum Quatschen da. – Ein Quentchen Wahrheit in einer Lebensrealität von Single-Haushalten, in denen jedoch nicht Hausfrau oder -mann, sondern jeder allein die Arbeit tun darf, die geteilt werden könnte.

Es taucht dann noch eine zweite Frau des Arztes auf. Beim Besuch von dessen Vater wird deutlich: Der Arzt ist mit beiden Frauen verheiratet, die ihn anhimmelnde junge Bürgermeisterin ist geschockt. Die jüngere Ehefrau verkündet jedoch am Essenstisch, sie lasse sich scheiden und sei lesbisch.

Die beiden Frauen des Arztes beruhigen auch die Bürgermeisterin, sie ließen sich scheiden und der Mann sei dann frei. Das sei auch Koran-konform – wie sie mit einem großen Buch im Arm bekräftigen. In einer Sure sei festgelegt, dass die Frau die Ehe aufheben könne, wenn sie auf die „Brautkappe“ verzichte.

Es mischt sich noch Lord Hurrleton (Harald Schmidt) als Adeliger ein, der des Arztes ältere Frau heiraten will – und das am Ende tut, ebenso wie die Bürgermeisterin den Arzt heiratet.

Vorher hat sie noch gesagt, die „Vielweiberei“ sei doch nichts für sie. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass der Arzt die ältere Frau nur zum Schein als die seine dargestellt hat, weil er eine Bleiberechtsfrage für ein kleines Mädchen klären wollte.

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Die lesbische geschiedene Muslima liebäugelt bei der Trauung schon mit einer Trauzeugin.

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Am Ende gesteht noch der christliche Pfarrer, dass er ein Schreiben der Ausländerbehörde hat verschwinden lassen, da er auf den Arzt eifersüchtig war (auch er wollte die junge Bürgermeisterin heiraten). Der Pfarrer sagt, er wolle sich nun selbst anzeigen wegen dieser Verfehlung.

Die Konstruktion dieses Plots ist also eine perfide Abfolge von Wendungen und Gegensätzlichkeiten. Psychopolitisch am bedeutsamsten dürfte sein, dass bei der in konservativer Hinsicht vorhandenen Skepsis etwa gegenüber Vielehe alle Beteiligten doch gleichberechtigt und letztlich füreinander unproblematisch agieren. (Co-Autor Martin Wilke ist Diplom-Psychologe.) Es werden im Grunde Varianten erfolgreicher Anpassung von Zuwanderern vorgeführt. Wo in der Realität der Islam demografisch weit überlegen sein dürfte, scheint er sich hier mir nichts, dir nichts in Luft aufzulösen. Statt Gedanken des Ehrenmords an einer lesbischen Tochter tritt der boulevardeske Ohnesorg-Modus.

Parallel zum laufenden Programm einer Umvolkung wird eine angeblich funktionierende Multikultur der Neuen Weltordnung schonend vorbereitet – nicht ohne auch der dabei auf ihre unnachahmliche Weise mitorganisierenden Freimaurer-Loge mit miniaturisierten Tempelsäulen in den Händen des Butlers (Alexander Klaus Stecher) und einer Zirkel-Form als Halsschmuck, ins Bild gehalten vom Lord mit Siegelring, die Referenz zu erweisen.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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