Kulturwunder Aydan Özoğuz und ihre Brüder im rechten Geiste

Mit großer Genugtuung nahmen wir kürzlich zur Kenntnis, dass für die Integrations­beauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), „[e]ine spezifisch deutsche Kultur […] jenseits der Sprache[] schlicht nicht identifizierbar“ ist.

Nun habe ich hier im Blog schon mehrfach den weiteren Werdegang des zugewanderten Weltgeistes an Beispielen der Rap-Musik bestaunt. Was sich unter Özoğuz’ eigenen Volks- und Glaubensgenossen äußert, weiß sich gottgefällig in einer nahezu ausschließlichen Melange des Auto-Koks-Nutten-Programms. Wir werden von der aufmerksamen, verantwortungsbewussten und selbstkritischen SPD-Frau dazu sicherlich noch einmal etwas hören.

Bis dahin aber dürfen wir der Leistungsschau derer beiwohnen, die sie offensichtlich für mindestens ebenso geeignet wie andere hält, überhaupt eine hiesige Leitkultur zu gestalten. Immer wieder fällt ihnen etwas Tolles ein, was Journalisten tatsächlich für berichtenswert halten müssen.

So trafen sich heuer Leistungsträger der echten Özoğuz-Kultur in Oer-Erkenschwick, um ihrem immensen Beitrag zur Kultur- und Sprachentwicklung Taten folgen zu lassen. Den Künstlernamen „Hamad 45“ wird man sich merken müssen, wenn man in Sachen Rap-Musik, aber auch des Straßenfestes neuer Art, in Zukunft noch mitreden will. So erklärt es „derwesten.de“ (14.06.2017):

In sozialen Netzwerken heißt es, der Essener Rapper „Hamad 45“ stehe hinter der Attacke auf Ali M.. Hamad 45 und Arafat Abou-Chaker sind seit längerem in einem heftigen Streit. Erst vor wenigen Tagen hatte Hamad 45 Arafat in einem Facebook-Post schwer beleidigt und angegriffen – und ihm sogar gedroht.

So schrieb Hamad 45 in dem Post unter anderem: „Ich bring dein Ende du Hund“ und – brisant: „Schick mir nicht dein Cousin aus RE der ist nämlich uninteressant für mich.“

Da kann für uns doch nur die Schlussfolgerung lauten: der SPD für ihre bedachte Personalauswahl auch bei der nächsten Wahl Zustimmung signalisieren. Aydan Özoğuz muss weiter die Gelegenheit gegeben werden, Deutschland Leben einzuhauchen – mit noch ein wenig mehr zartem Blutgeruch von Rapperhand, der unser Land doch erst zur rechten kulturellen Blüte bringen wird. Blühen wir im Glanze dieses Glückes.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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