Dr. Mark Benecke: #Insektensterben

Ich packe das einfach nochmal in einen Blog-Eintrag. Wenn all das stimmt, ist doch das meiste andere Chichi, oder? – Ich höre bei Mark Benecke hier nichts über eine wirkliche Risiko-Abschätzung. Es müsste doch relativ einfach sein, zu sagen, dass ein noch rapideres Aussterben von Insekten und anschließend Vögeln zu weiteren Folgen in der Nahrungskette führt.

Aber es ist auch nicht sein erstes Video zum Thema.

Beim „Südwestrundfunk“ (SWR, 17.07.2017) klingt dies so – auch wieder im offensichtlichen Bemühen eines letzten Absatzes an Journalistenschulen vermittelter Dramaturgien, bloß nicht zu sagen, dass eigentlich nichts mehr geht:

Da die Folgen auch heute schon dramatisch sind, wird von vielen Forschern ein Umdenken in der Politik gefordert: „Es kann nicht sein, dass wir weiterhin eine Agrarindustrie finanzieren, die zu so einer starken Verarmung unserer Landschaft führt“, sagt Krogmann. Sterben die Insekten, dann hat das enorme Folgen für unser gesamtes Ökosystem und damit auch für uns.

Ich erinnere mich noch an die Gespräche über Bienensterben vor Jahren, in denen ich als Alarmist geziehen wurde, der sich auf unsichere Ergebnisse berufe. Und ich erinnere mich an das letzte „Fleiß und Mut“-Symposium, auf dem die in Talkshows und Volkshochschulen gut präsente Journalistin Ursula Weidenfeld auf dem Podium so ganz nebenbei mutmaßte, beim „Insektensterben“ handele es sich doch wohl auch schon wieder um eine dieser Verschwörungstheorien.

Weiterempfehlen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • XING
  • Google Bookmarks
  • Y!GG
  • MisterWong
  • del.icio.us
  • Digg
  • Reddit
  • Technorati

Verwandte Artikel

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

ANZEIGE
                        
Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.

1 Response

  1. GM sagt:

    Wer morgens in einer Stadt an der Ampel steht und die Härte der Gesichter der Menschen in den großen Autos wahrnimmt muss erkennen , dass diese Wesen sehr gut ohne Tausendfüssler und Regenwürmer existieren. Das Leben der kleinen Wesen, die Teil unsere kleinen Kameraden in den Erdentagen sind, spielt in der großen Maschine dieser Menschen nicht die geringste Rolle. Es ist illusorisch von unserer westlichen Civilisation eine Wahrnehmung, geschweige denn Zuwendung, zu den kleinen Wesen noch jemals zu erwarten. Umso erfreulicher sind die jungen Menschen die sich für die Existenz der überraschenden, tausendfach verschiedenen und immer neu merkwürdig faszinierenden Wesenheiten der Insekten interessieren und uns ihre Faszination vor Augen führen. Sie sind die Vorboten eines neuen und ganz anderen Zeitalters in dem der Wert der kleinen Wesen einmal ganz neu gesehen werden wird und die Aufgabe der Bewahrung dieses Schildwalls des Lebens einen anderen , tieferen Stellenwert haben wird. Darauf freue ich mich schon sehr. Danke für Ihren Hinweis auf Dr. Mark Benecke und die Videos.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. (Näheres zum Datenschutz auf filmdenken.de.) Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen