Diagnose #Wahnsinn für Angela #Merkel

Ein genaues und treffendes Video über ein Publikumsgespräch mit Angela Merkel über Flüchtlinge und Islamisierung von und mit Ezra Levant („therebel.media“, eingedeutsch von NuoViso): „Erzwungene Nationale Psychotherapie? – Merkels Kommentar aus kanadischer Sicht“.

Es mehren sich solche Stimmen im Verlauf der Flüchtlings-Krise. Die Krise ist einfach physisch präsent und wirft praktische Fragen für das Leben der Menschen auf. In Finanzkrisen bleiben das zunächst noch Sorgen der Sparer, die mit ‚Maßnahmen‘ und Zahlen überspielt werden können.

Ich habe zuletzt etwa auf die Psychopathologie der britischen Elite hingewiesen und mich nach einer Denkstörung bei Gregor Gysi gefragt. Was in England als als Sex-Skandal gleich im Tabloid-Format vorkommt, muss man an den Äußerungen von deutschen Politikern wie Gysi und Merkel (oder wahlweise auch des Publizisten Jakob Augstein) etwas subtiler herleiten.

Aber, wie auch Levant es an Merkel zeigt: Hier funktioniert zunehmend Kommunikation nicht mehr, die Brüche in den Denkstrukturen sind zu offensichtlich. Islamisierung mit der Empfehlung zu beantworten, sich stärker über das Christentum zu informieren, ist ein einprägsames Beispiel für eine beängstigend abseitige Reaktionsweise der Kanzlerin, die weit wegführt von politischen Notwendigkeiten. Was sich in den Aberrationen der Genannten offenbart, ist de facto eine Aushöhlung politischer Kultur, eine Beleidigung von Erfahrung und Wissen, wohl auch eine Art von Verschwörung, die auf einem ebenso irrwitzigen Programm im Hintergrund basiert.

Hätten wir damit ein realistisches Abbild für die Denk- und Handlungsweise Merkels, wäre es schlichtweg nur bestürzend und ein sehr realistischer Grund für Rücktrittsforderungen. Sie äußern sich derzeit auch in Petitionen wie „Bundeskanzlerin Angela Merkel soll abdanken“ oder „Strafermittlungen gegen Angela Merkel starten“.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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5 Responses

  1. Peter Hallonen sagt:

    Nun war die Frage der Teilnehmerin an diesem Publikumsgespräch aber auch so gestellt, dass Merkel darauf so antworten konnte, wie sie es getan hat. Islamisierung ist erstmal tatsächlich eine abstrakte Angst, insofern eine wachsende Anzahl von Muslimen in Deutschland nicht zwangsläufig Auswirkungen auf Nicht-Muslime haben muss.

    Meiner Meinung gibt es durchaus Fragen zur Flüchtlingskrise im Rahmen einer solchen Diskussionsveranstaltung mit Politikern, die diese nicht so ohne Weiteres beantworten könnten. Eine solche wäre, wie es eigentlich mit Humanität gegenüber (Bürger)Kriegsflüchtlingen zu vereinbaren ist, dass gerade die unkontrollierte Zuwanderung es unwahrscheinlich macht, dass diesen Menschen auch geholfen werden kann oder sich ihr Elend hier nicht vielmehr in hoffnungslos überfüllten Unterkünften fortsetzt. Oder auch die einfache Frage, welche Vorkehrungen es eigentlich für den Fall gibt, dass Deutschland die Grenze seiner Belastungsfähigkeit erreicht hat, die ja selbst von hochrangigen Politikern gesehen werden.

    „Können Sie hundertprozentig ausschließen, dass nächstes Jahr fünf Millionen Menschen oder wenigstens eine uns überfordernde Anzahl nach Deutschland zuwandern werden, und wenn nein, welche Vorkehrungen haben Sie für diesen Fall getroffen, wenn zugleich die Errichtung von Grenzzäunen und eine Einschränkung des Grundrechts auf Asyl nicht in Frage kommt?“

    Eine solch präzise Frage wird unserer Bundeskanzlerin aber nie gestellt werden, weshalb sie noch lange darum herum kommen wird, das Scheitern ihrer Politik eingestehen zu müssen.

    • Ich halte es nicht für unwesentlich, wenn innerhalb weniger Jahre Millionen von Zuwanderern kommen, die mehrheitlich dem Islam angehören. Nach allem, was ich bisher sehen kann, ist die Religiosität von Muslimen a) sehr stabil gegenüber äußeren Ablenkungen und b) neigt sie dazu, teilweise ins Politische und Missionarische überzugehen. Bevor wir nicht erste Dokumentationen und Diskussionen sehen, in denen umfangreichere Einblicke in das Milieu der Muslime geboten werden und in denen deutlich wird, welche Haltung sie eigentlich zum Rest der Gesellschaft haben, sehe ich allen Grund zur Vorsicht. Insofern sehe ich auch nach wie vor ein schweres Fehlverhalten Merkels. Es ist ist für mich keine adäquate Antwort – und setzt hier einer kulturellen Überlebensfrage allen Ernstes als Lösung eine Kenntnis der Bedeutung von Pfingsten entgegen, was wiederum für fast niemanden, den ich kenne, eine echte Relevanz besitzt, selbst wenn er noch Mitglied der christlichen Kirchen ist. Religionen stehen leider einem Zusammenleben insgesamt eher im Wege, wenn ein Multikulturalismus relativ unausweichlich ist. Und das Christentum macht gegenüber einem lebendigeren Islam aus meiner Sicht auch noch effektiv unterlegen. Jede Naitivität gegenüber den Überlegenheitsgesten der anderen Weltreligionen ist für mich nicht akzeptabel. Das wird ausgenutzt.

      • Peter Hallonen sagt:

        Nein, es ist bestimmt keine adäquate Antwort. Das letzte, was ich zum Thema gelebte Radikalität des Islam aufgenommen habe, ist ein Erfahrungsbericht von einer Iran-Reise (https://www.youtube.com/watch?v=UsB6s8sRHio), der für sich genommen zumindest für die schiitische Seite des Islam eher in Richtung einer staatlichen Aufgezwungenheit dieser Religion anstatt einer internalisierten Radikalität tendiert. Ganz im Gegensatz zu dem Eindruck Knechtels für den Iran, dass etwa das Tragen eines Kopftuchs zumeist nur unter öffentlichem (nicht privaten bzw. innerhalb des Haushalts liegenden) Druck erfolgt, erleben wir aber bei einem signifikanten Anteil der angestammten wie neuen muslimischen Zuwanderer in Deutschland ein freiwilliges Tragen des Kopftuchs, jedenfalls freiwillig gegenüber dem Staat.

        Es gibt vielleicht eine theoretische Erwägung, aus der heraus man von einer insgesamt nicht so ausgeprägten religiösen Radikalität der Zuwanderer aus dem aktuellen Flüchtlingsstrom ausgehen könnte. Die Zuwanderung oder Flucht speziell nach Deutschland erfolgt schließlich erwiesener- bzw. oft von den Betroffenen selbst zugestandermaßen massenhaft aus ökonomischen Gründen, während religiöser Radikalismus dazu führen könnte, sich mit einem materiell unbefriedigenderen Zustand zufrieden zu geben und ggf. trotzdem im Heimatland zu bleiben oder wenigstens in einem weniger reichen Nachbarland. Die wirklich radikalen Muslime müssten sich schließlich aus Achtung und Folgsamkeit gegenüber dem Propheten aktiv dem Dschihad anschließen und somit in Syrien und dem Irak dem IS oder einer anderen radikalislamischen Terrorgruppe anschließen, anstatt ein materiell besseres Leben in Deutschland zu suchen. Es sei denn natürlich, die islamische Eroberung/Unterwanderung Europas wäre ausdrückliche Ursache für und Ziel der Migration. Letzteres ist wohl als Intention des einzelnen Zuwanderers nur in den seltensten Fällen anzunehmen, aber natürlich nicht als übergeordnetes Ziel von Führungspersönlichkeiten des Islams auszuschließen.

        Ich frage mich ernsthaft, was wir mehr fürchten oder vielmehr erwarten müssen: Die Religiosität oder den (materiellen) Egoismus der muslimischen Zuwanderer. Der Egoismus kann bis zu einem gewissen Punkt wohl das für unsere Gesellschaft entstehende Problem entschärfen, bestärkt er doch für sich genommen den Integrationswillen, insoweit es tatsächlich um den Willen zur Arbeitsaufnahme hier in Deutschland geht und nicht um Einkommen durch Kriminalität. Gerade der Egoismus kann aber im Falle der fortgesetzten materiellen Entbehrungen, jedenfalls insoweit das Leben in überfüllten Flüchtlingsunterkünften und mit den derzeit gezahlten Asylbewerberleistungen als unzureichend erachtet wird, zu Frustration und Gewaltbereitschaft in einem Ausmaß führen, das alleine durch religiöse Radikalität nicht entstehen würde.

        Ein Text von Götz Eisenberg aus dem Jahr 2011 lässt sich auch auf die Flüchtlingskrise anwenden (http://www.nachdenkseiten.de/?p=10602): „Was charakteristisch für die revoltierenden jungen Leute ist: Sie haben nichts, sie besitzen nichts. Es gibt nichts, was sie an diese Gesellschaft bindet: weder Arbeit, noch Eigentum, noch die Liebe, die dem schweifenden Trieb Dauer und Form verleiht, indem sie ihn an ein Objekt bindet. Sie sind abstrakt, ohne Wurzeln, ohne so etwas wie Heimat, ohne emotionale Bindungen. Libidinöse Beziehungen zu und emotionale Bindungen an Menschen und Dinge sind aber das einzig wirksame Antidot gegen die Gewalt.“ Für die große Anzahl junger Männer unter den Flüchtlingen trifft allein das schon zu, sodass nicht mal die – dazu entgegenwirkend potenziell eine Heimat bietende – Religion dazukommen muss, um hier für die Zukunft eine Gewaltexplosion erahnen zu können. In der Realität sehen wir vermutlich eine explosive Mischung beider Aspekte, wie natürlich materielle und libidinöse Not religiösen Extremismus befördern kann und somit das Problem nur verschiebt.

        Ansonsten finde ich es bemerkenswert, wie schnell in der Flüchtlingskrise ein „Kippen der Stimmung“ im Volk diagnostiziert wird. Wenn dies eine Entsprechung in der Geschwindigkeit der Veränderung der Realität hat, wie soll diese dann erst in ein paar Monaten aussehen? Wer Deutschland aus Sicht einer Führungselite in einen wenn auch auf prekärem Niveau funktionierenden Multi-Kulti-Staat umbauen und ganz allgemein die einzelnen Ethnien vermischen will, könnte m.E. ganz anders handeln. „Deutschland schafft sich ab“ galt ja schon vor der Flüchtlingskrise und würde auf inkrementellem Wege womöglich besser funktionieren. Die durch ungeregelte Zuwanderung entstehenden Probleme haben sich über viele Jahrzehnte angehäuft, sodass man die Bevölkerung langsam daran gewöhnen konnte. Jetzt aber geraten sie im Zeitraffer außer Kontrolle, was natürlich erstmals eine Gegenreaktion aus der Gesellschaft hervorrufen könnte. Außer Chaos und Zerstörung ist ein langfristiges gesellschaftstransformatorisches Ziel dieser Krise zur Zeit nur schwer auszumachen.

        • Wir müssen notgedrungen wohl auch abwarten, wer tatsächlich bleiben will; es gibt derzeit auch solche Meldungen, die, wie vieles andere, mit Vorsicht zu genießen sind:
          https://mopo24.de/#!nachrichten/umfrage-syrische-fluechtlinge-wollen-deutschland-verlassen-17941
          Die Flucht von Syrern vor Kriegsgewalt ist zunächst keine unglaubwürdige Erklärung. Man fragt sich schon, warum dann nicht Frauen und Kinder zuerst kommen? Lässt man diese in lebensgefährlichen Situationen zurück, weil eine Flucht noch lebensgefährlicher ist, und will diese dann nachholen? Nochmal die „Morgenpost“ geht davon mit Manuela Schwesig (SPD) ja aus:
          https://mopo24.de/nachrichten/ministerin-schwesig-spd-rechnet-mit-massivem-nachzug-von-fluechtlingsfamilien-17509
          Über den Drang von Islamisten nach einem weltweiten oder zumindest international ausgedehnten Kalifatstaat einschätzen zu können, müssten kompetente Forscher und Journalisten hierzulande zu Aussagen gedrängt werden (wobei von ihnen leider meistens eher diplomatische Rücksichten zu erwarten sind, als dass sie ihren eigenen Mitbürgern gegenüber aufrichtig wären). Das ist ein frommer Wunsch, aber die einzige Konsequenz, die man ziehen kann, wenn man ein überall behauptetes Modell der Mitbestimmung ernstnähme.
          Einstweilen bleiben die erwartbaren Gewalt-Nachrichten aus Flüchtlings-Unterkünften besorgniserregend und sollten alle zum Verstummen bringen, die damit flapsig und scherzhaft umgehen.

          • Peter Hallonen sagt:

            Besonders spannend und einstweilen noch in den Medien unterrepräsentiert finde ich die Frage, inwieweit sich ein Selbstregulationseffekt der Flüchtlingsströme ergeben könnte. Wenn Deutschland „voll“ ist, d.h. keine menschenwürdigen Unterkünfte für die Flüchtlinge mehr zur Verfügung stehen, müssten diese aus reinem Selbstinteresse auch mit anderen noch nicht überfüllten Ländern – wenigstens Österreich – Vorlieb nehmen. Für die Frage, ob wir gegen unseren Staat und unsere Gesellschaft gerichtete Gewaltausbrüche der Zuwanderer zu erwarten haben, ist wohl auch die Frage entscheidend, welchen Ruf Deutschland bei ihnen hat. Aus Äußerungen insbesondere von Syrern geht hervor, dass dieser einstweilen gut ist. Eigentlich ist die Idee ja gar nicht abwegig, als Kollektiv ein Land durch die schiere Anzahl an Flüchtlingen überrennen und ihm damit schaden zu wollen, dem man eine Mitschuld an den Problemen im Heimatland gibt. Das wäre aber bei den meisten Menschen im Nahen Osten nicht Deutschland, sondern die angelsächsischen Länder. Wie es bei den Afghanen angesichts der deutschen Beteiligung an der NATO-Mission aussieht, weiß ich nicht.

            Dass sich die Gewalt der Flüchtlinge einzelner Nationen auch derselben Religionszugehörigkeit momentan weitgehend untereinander abspielt, spricht erstmal dagegen, dass eine (religiös oder sonstwie motivierte) uniform gegen Deutschland gerichtete Gewalt droht, wie es Bürgerkriegsszenarien eines kommenden Kampfs zwischen Deutschen und den muslimischen Einwanderern aus der ersten Generation bis heute unterstellen. Aber auch das kann Makulatur werden, sobald es einem Großteil der Flüchtlinge dämmert, dass sie auf absehbare Zeit nicht den Lebensstandard erreichen werden, den sie sich von Deutschland erhofft haben. Dann droht der gute Ruf dieses Landes in seiner Wirkung auf das Verhalten der Flüchtlinge in sein Gegenteil umzuschlagen. Welche Folgen dann noch eine innerhalb der nächsten beiden Jahre durchaus mögliche schwere Wirtschaftkrise in Europa hätte, ist kaum auszumalen. Sosehr sie auch mittelfristig ein Abebben der Flüchtlingsströme bewirken könnte, könnte sie die hier bereits lebenden Flüchtlinge in ihrem aus Religiosität und (materiell bedingter) Frustration resultierenden Verhalten radikalisieren.

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