Die Mekka-Ecke mit Jakob #Augstein – #TagderDeutschenEinheit

Der heutige Feiertag zur Deutschen Einheit gab den Anlass eines morgendlichen Interviews des Deutschlandfunks mit Jakob Augstein, Chefredakteur des „Freitag“. Als Erstes notierte ich dazu Augsteins Selbstbeschreibung: „Ich als sozusagen Linker …“ – Durch die Worte schimmert erneut das Rollenspiel, das Augstein etwa mit Nikolaus Blome als Fernseh-Duo veranstaltet.

Dass er nicht nur sozusagen, sondern Linker ist, bekräftigt Augstein durchaus in diesem Interview. Ich protokolliere dazu im Wesentlichen einen Aspekt, der sich ganz wesentlich zur herrschenden Ideologie verfestigt hat: Mit keinem Wort wird darauf eingegangen (und auch von Interviewer Michael Köhler nicht gefragt), dass in Deutschland Geburtenmangel herrscht – ein Vorgang, der wohl nur in Wohlstandsgesellschaften auftritt und die Vernunft der biologischen Selbstbeherrschung in die Selbstzerstörung umkippen lässt.

In einem Gespräch wie diesem scheint dies einfach gesetzt zu sein. Es wird nur am Rande die Angleichung von Geburtenzahlen in Ost- und Westdeutschland nach der Wende gestreift. Ansonsten gilt Augstein das Aussterben offensichtlich als unumgänglicher Status quo. Während in den Aufnahmestellen für Flüchtlinge die Konflikte deutlicher werden und schon in diesem ersten Jahr, in dem eine für Deutschland angeblich notwendige sehr hohe Zahl von Zuwanderern eintrifft, die staatlichen Systeme überfordert sind, gibt Augstein den Hohepriester des Multikulturalismus.

Nicht nur Zuwanderer müssten sich integrieren, sondern auch Deutsche müssten sich in ihrem eigenen Land innerhalb einer sich globalisierenden Welt zu integrieren lernen. Das Beisammensein mit den integrationsskeptischen ostdeutschen Teilen der Bevölkerung sieht er als notwendiges Übel; man könne diese „ja nicht in der Ostsee versenken.“ Sie müssten vielmehr auf diesem Weg mitgenommen und eines Besseren belehrt werden.

Auch bei Augstein lohnt sich ein Blick darauf, was in seinem eigenen Umfeld geschieht. Wie ich es schon zur derzeitigen Redaktion der Gründung von Augsteins Stiefvater Rudolf, des „Spiegels“, anmerkte und gerade noch einmal für den Parteivorstand der „Linken“ feststellte: Diejenigen, die am Lautesten von Integration tönen, haben in ihrem eigenen Arbeitsbereich davon so gut wie nichts erfahren bzw. in die Realität umgesetzt. Das Impressum des „Freitag“ lässt in den Namen der Mitarbeiter nicht einmal eine süd- oder osteuropäische Herkunft erahnen. Es dürfte sich fast durchweg um Kinder von geburtsdeutschen Journalisten, Anwälten, Ärzten, Lehrern oder Unternehmern handeln. (Wer dies liest und es besser weiß, kann es ja kommentieren.)

Weil er selbst offensichtlich trotz emsiger Suche keinen Moslem gefunden hat, den er in seine Redaktion integrieren kann, muss Jakob Augstein aber die Deutschen („wir“) permanent darüber belehren, ihr Wohlstand sei nur durch Zuwanderung aufrechtzuerhalten. Dass dabei einmal Statistiken einbezogen und realistisch bewertet würden – für Journalisten von Gnaden der Neuen Weltordnung eine Zumutung. Wohlstand durch Zuwanderung ist für Augstein offensichtlich so sicher wie die Dividende aus einem Festgeld-Vertrag von vor 20 Jahren. Alternativen zu einem explosiven Gebräu aus verschiedensten Kulturen, die sich außerhalb Deutschlands spinnefeind sind, gibt es in dieser Realitätsversion nicht.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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3 Responses

  1. mistkaeferchen sagt:

    DANKE FÜR DIE ANTWORT VON IHNEN. DENKE DA SOLLTE MAN NOCH MAL RICHTIG DRAUF RUM REITEN, IN EINEM GRÖSSEREN KOMMENTAR. DIESEM SAU-BEREN HERRN SUSPEKTI, RICHTIG WAS AUF DIE MÜTZE, VON IHNEN. IHREN ANHANG HABE ICH GELESEN.

  2. mistkaeferchen sagt:

    AUF DEM KOMMENTARBILD MACHT DIESER SUSPEKTI DAS SATANSZEICHEN MIT DER HAND.

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