Buzz Aldrin versucht #Mondlandung in Kindersprache

Man müsste wenig mehr tun, um Missverständnisse zu vermeiden. Vielleicht hat man sich auch nur vertan. Das kommt schon vor, dass sprachlicher Ausdruck so schwammig wird wie hier bei Buzz Aldrin, dem NASA-Weltraum-Veteran der ersten Mondlandung („zweiter Mann auf dem Mond“). Bei 7:10 Min. kommt er ins Lavieren bei der Frage eines Mädchens, warum „wir“ so lange nicht auf dem Mond gewesen seien.

Der Kommentar von Angie Colaianni weist schon darauf hin, dass Aldrin früher im Video das Hin und Her zum Mond bestätigt:

He says we never went there, meaning went BACK to the moon. Not that we never went there period lol. In the beginning, he talks about being successful going to the moon and back. Im typing this for all the people who watched the edited videos where ppl claim he says we never went there (to the moon at all)

Bei diesem delikaten Thema ist es aber dennoch aufschlussreich, wie Aldrin mit der Frage umgeht, die er zunächst als „nicht die eines 8jährigen Mädchens“ hervorhebt. Er antwortet also auf die Frage, warum man so lange nicht mehr auf dem Mond war. Wir seien [so lange] nicht [mehr] dort gewesen, weil … „we didn’t go there.“ Das ist, für sich genommen, eine maximal aussagelose tautologische Antwort. Entweder, er will tatsächlich eine Anspielung machen, oder es ist eine Ungeschicklichkeit, wie er mehrfach etwas zu abstrakt und umständlich gegenüber einer 8jährigen spricht.

Es ist so gesprochen, dass man an dieser Antwort für sich genommen außer der Information, dass man eine längere Zeit nicht dort gewesen sei, weil man nicht dorthin gegangen sei, nichts sonst zwingend ableiten kann (aber ein Verdacht bleibt, es könnte von Aldrin selbst ein Hoax gemeint sein, eben auch nur in einer Andeutung). Es folgt dann die Präzisierung, die wieder der offiziellen Version entspricht: „something stopped in the past“, aber es könnte ja [wieder] dazu kommen.

Etwas mehr in Richtung Hoax geht es noch, dass er sagt, es hätten ja vielmehr Wissenschaftler die Mondmission gefeiert, als dass sie als Mondfahrer das selbst getan hätten. Sie seien herumgereist und dafür bewundert worden – und hätten sich gefreut, dass soviele Menschen an dem bewunderten Ereignis Teil hatten, obwohl sie es nicht selbst waren (oder Vertreter ihrer Länder), die auf der Mission waren. Das kann, so gesehen, wie ein indirektes Werben um Verständnis wirken, dass man den Hoax aus friedenspolitischen Absichten inszeniert habe.

Abschließend noch YouTube-Seher J.V. Decker dazu:

He’s REALLY sweet with her.. hope he isn’t one of THEM.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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