Aufgabe von Schutz und Sicherheit: „#Flüchtlinge mitnehmen“

Es macht einfach nur noch fassungslos, was unter Beteiligung staatlicher Stellen und der Kirchen derzeit geschieht.

Dazu gehört die Initiative „Flüchtlinge mitnehmen“, zu deren Initiatoren mehrheitlich AStAs von Universitäten, aber auch ausdrücklich das Rektorat der Evangelischen Fachhochschule Bochum und der Nahverkehrsbetrieb Bogestra sowie die youngcaritas gehören.

Ich muss kaum noch einmal erklären, dass die auf chaotische Weise eingereisten sog. Flüchtlinge, so sie denn diejenigen sind, für die sie sich ausgeben, auch bei formeller Schutzbedürftigkeit aus fernen Kulturen stammen, die im Vergleich zu den bisherigen Verhältnissen in Deutschland durchweg ein höheres Gewaltniveau auszeichnet. Hinzu kommen vielfältige Formen sexueller Traditionen, die in Deutschland als Missbrauch und Gewalt gelten. Wer Realitäten kennt, wird wissen, dass dies – vielleicht sogar bei Mehrheiten aktuell Zugewanderter – kaum zu einer ‚Umerziehung‘ im Zeitraum von Jahrzehnten führen wird (wenn überhaupt, bei deren Kindern, die aber selbst wieder familiär geprägt werden). Hinzu kommen Tendenzen der Verächtlichmachung ‚Ungläubiger‘ durch radikale Religionen, gerade auch auf der Ebene sexueller Demütigung des Anderen (siehe gerade dieses neueste Beispiel im Blog).

Jung und naiv dürfen Studentenvertreter sein – aber institutionalisiert werden sollte dies natürlich nicht. Hier gehen die organisierten und mit irgendwelchen Geldern in die Öffentlichkeit geschwemmten falschen Empfehlungen dabei über die Grenzen irgendeiner menschlichen Vernunft und der Verpflichtung zum Schutz der einem Zugehörigen. Was in Deutschland zunehmend gut organisiert und finanziert wird, ist nicht selten so irregeleitet wie dies. Wir haben es mit einer sich ausbreitenden und mit allen Mitteln geförderten Form selbstgefährdenden Verhaltens zu tun, für das nicht zuletzt eine deutsche Kanzlerin grünes Licht gegeben hat, deren An- und Absichten hierdurch ins Zwielicht geraten sind.

Zu einem ‚normalen‘ Ablauf würden bei den aus autoritären Gesellschaften Kommenden an erster Stelle deutliche und eben sehr strenge Ansagen gehören, wie sie sich in ihrer angestrebten neuen Heimat zu verhalten haben. Alles andere – so lautet jeder authentische Bericht – wird lediglich als Schwäche ausgelegt, die zu Grenzüberschreitungen einlädt und geradezu auffordert. – Dass hier eine junge Frau als Werbeträger im Bild ausgewählt wurde, ist vor dem Hintergrund bereits geschehener Gräueltaten (ob von diesen oder jenen Tätern, bei Flüchtlingen mehrheitlich untereinander) kaum anders als widerlich und gefährlich zu nennen. Wenn überhaupt, sollte eine solche Aktion nur von männlichen Vertretern der Hiesigen durchgeführt werden. Aber sie hat ohnehin keine Notwendigkeit gegenüber anderen denkbaren Formen von „Integration“, die eben ganz anders ansetzen müsste – entgegen allerlei Flausen, die sich in den Köpfen entwickelt haben.

Praktisch für die Betroffenen unnötig ist die Aktion auch deshalb: Wird ein Flüchtling beim Schwarzfahren erwischt und tatsächlich ein Bußgeld-Verfahren eingeleitet, landet die Rechnung schließlich nicht beim mittellosen Asylbewerber, sondern bei den zuständigen staatlichen Stellen. So lernt man „Deutsch“.

Es wäre zu hoffen, dass Angehörige und Umfeld von in dieser Weise Hilfsbereiten hiervor warnen. Es steht aber zu befürchten, dass es dennoch Opfer geben wird, die selbst aus so entstehenden Kurzfrist-Beziehungen lebenslange Traumatisierungen unterschiedlicher Härte davontragen. Das wird gerade jene treffen, in deren Umfeld selbst keine ausreichende Fürsorge geübt wird – oder es wird Kinder auch besser Gestellter und Gebildeter treffen, deren Weltsicht in einer Bacardi-TV-Werbung der 1980er Jahre hängen geblieben ist. Hier im „Extended Cocktail Mix“:

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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