Total-Vernichtung am Beispiel #Insekten – #Umwelt

Es scheint mir keine überbordende Berichterstattung zum Thema Insektensterben gegeben zu haben, wie mir anhand dieser Suchergebnisse scheint. Große Nachrichtenquellen sind zwar über die ersten Ergebnisseite in einer ganzen Bandbreite zu finden. Doch halte ich einmal meinen subjektiven Eindruck fest, dass mir die konkreten Hinweise in diesem Zeitraum entgangen sind, obwohl ich diverse Portale fast täglich durchsehe. Die Nachricht wird einem also nicht gerade aufgedrängt – im Gegensatz zu weitgehenden Unwichtigkeiten wie der Affäre um Comedian Jan Böhmermann, von der noch der Letzte in Deutschland mittlerweile Kenntnis haben dürfte.

Das ist keine Trivialität, sondern dürfte eine Ursache für solche Entwicklungen sein – deren Gefahr existenziell zu nennen ist. Wer am Beginn der Nahrungskette herumpfuscht, braucht sich irgendwann um CO2-Quoten nicht mehr zu kümmern.

Die Berichterstattung ging mehrfach aus von Pressemeldungen des NABU. Das „Deutsche Bienen Journal“ klagt über „Wenig Aufmerksamkeit fürs Insektensterben“ (20.04.2016). Im Januar 2016 gab immerhin auch der Deutsche Bundestag dazu laut.

„Radio eins“ bemerkt am 23.04.2016, dass „sich viele Leute über wenigen Insekten auf der Windschutzscheibe freuen“. Das zeigt auch, dass in diesem Fall zwar ein systematisches Monitoring fehlt, ausnahmsweise aber mal keine Zweifel am Problem bestehen können, weil diese oder jene Untersuchung und Interpretation Spielraum lassen. Die Windschutzscheiben von Millionen Pkws sind eine eindeutige allgemeine Messmethode für die Selbstzerstörung eines natürlichen Wesens namens Mensch.

Mit Dank für den Hinweis an J. R.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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