Salatschüssel erklärt #Himmel für die #FlacheErde

Es ist der Moment gekommen, in dem das Drama um die Flache Erde eine Peripetie erfahren könnte. Könnte! – Eine Antwort kündigt sich zumindest an auf jene Fragen, die ich in meinem früheren Beitrag „Flache Erde“ ohne vollständige Erklärung des Sternenhimmels aufwarf.

Man muss dann erst einen genaueren Blick werfen auf ein Video von p-brane: „Anti Crepuscular Sun Rays are KEY to Southern Star Rotation FLAT EARTH perspective“.

Bevor ich Unverständnis für eines der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte zeige, muss ich mich absichern, das vorerst nicht umfassend nachvollziehen zu können, wie sich hier die Sternenbewegungen, das Auf- und Absinken von Sonne und Mond plausibel von diversen Orten einer angeblich Flachen Erde nach welchen physikalischen Gesetzen und aufgrund welcher Ursachen vollziehen sollen.

Man müsste das aber z. B. abgleichen mit der Art von realistischer Anschauung, wie sie dieses Video von Vincent Brady von US-amerikanischen Standorten aus zeigt: „Planetary Panoramas – 360 Degree Night-Sky Time-Lapse“.

Die Aufnahmen sollen keine Simulationen oder Bildmontagen sein, sehen aber teilweise sehr künstlich aus. Brady erklärt dazu innerhalb der ausführlicheren Beschreibung auf YouTube:

Since the Earth is rotating at a steady 1,040 mph I created a custom rig of 4 cameras with fisheye lenses to capture the entire night-sky in motion. Thus the images show the stars rotating around the north star, rising in the east, setting in the west, as well as the effect of the southern pole. The 4 lenses are wide enough to capture the entire night sky and a 360 degree panorama of the scene on Earth.

Scheinbar hat er bei seiner Filmerei des Sternenhimmels keine Zweifel an der Kugelerde bekommen.

Ich fand das Video indirekt über den Suchbegriff „equator“. Dort müsste sich am Himmel ja eigentlich ein so spezifisches Muster im Übergang von nördlicher zu südlicher Hemisphäre ergeben, dass der Himmel über einer Kugel- nicht mit einer Flachen Erde verwechselt werden kann. Es sei denn, das, was die Astronomie uns als Effekt in einem räumlichen Ensemble von Planeten und Sternen erklärt, würde aufgrund dann gänzlich neuer Gesetzmäßigkeiten über den Köpfen der menschlichen Betrachter angeordnet. Von welcher Kraft auch immer.

Foto findet man jedenfalls per Google diese, auch mit Suchergebnissen von Flacherdlern:

Von weiteren Erklärungen wird in Videos wie dem zuerst gezeigten im Übrigen abgesehen, wie den Abermillionen von Beobachtungsereignissen der Astronomie mit ihren Methoden der Bestimmung physikalischer Vorgänge durch Lichtfrequenzen u. v. m. anders zu erklären wären als mit dem Weltmodell, das die Wissenschaft heute lehrt.

Als vorläufige Materialsammlung zum Thema ergänze ich noch zwei Funde, die Sternenbeobachtungen am Äquator betreffen.

Angela Covey: Navigating the Night Sky Equator

Brock University Physics: ASTR 1P01, CLIP 25: Daily Motions of Stars as Observed from Earth’s Equator

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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