#NASA geschockt – #ISS beweist Mondwandlung

Die Raumfahrt, zumal die bemannte, ist ein Himmelfahrtserlebnis im wörtlichen Sinn. Nachdem sicher der eine oder andere zu Silvester in die Umlaufbahn schwebte, gibt es hier ein Dokument von unerbittlicher Glaubhaftigkeit. Zur Besatzung der internationalen Raumstation ISS gehört nun auch ein filmdenken-Autor.

Das visuelle Ereignis Weltraum treibt über die Jahre immer skurrilere Blüten und nimmt an Umfang der Berichterstattung zu. Es sind keine vereinzelten Aufnahmen und die üblichen Start-Bilder allein, die das Ereignis an Millionen übermitteln. Es sind ganze Rundgänge durch die Raumstation, bei denen verschiedenste Einzelheiten die Aufmerksamkeit wecken. Kabelgewirre wehen zeitlupig im Raum. (Praktischerweise haben die männlichen Astronauten oft Glatze, sodass nicht auch noch ihre Haare im Fön herumwehen?) Gegenstände werden angehoben und bleiben in der sog. Luft stehen.

Frauen stehen apart die Haare zu Berge. Es scheint kein hygienisches Problem mit herumfliegenden Haaren zu geben? Hm.

Auf dem YouTube-Channel „noicon“ gibt es eine Menge interessanter Beobachtungen zu den Merkwürdigkeiten der Astronauten-Welt. Dieses Beispiel hier zeigt etwa in Videos Gebilde auf, die an Luftbläschen unter Wasser erinnern – eher nicht an den luftleeren Raum, den wir zu sehen glauben.

Aber das Wasser-Bassin als Spielort der Weltraum-Fantasie hat ja zumindest seine Realität in der Übungssituation bei der NASA:

Das Experiment mit der Rückprojektion macht auch „NetX.tv“ in einem ansonsten soziopolitischen Reflexionsvideo, hier gleich zu Anfang:

Die Filme aus der Raumstation haben also mittlerweile ein eigenes Genre ausgebildet mit Schema und Wiederholung. Alltägliche Winzigkeiten werden zum eigentlichen Ereignis. Wie sieht das aus in der Schwerelosigkeit? Das meiste könnte man auch mit sehr naheliegenden Mitteln am Rechner simulieren. Bei manchen Einzel- und Gruppen-Auftritten würde ein einfacher Greenscreen ausreichen, um eine solche Aufnahme herzustellen. Akteure könnten z. B. auch an unsichtbar gemachten Seilen hängen. Manche Schwebezustände wären schwieriger zu visualisieren (wobei die Protagonisten ja meist von vorn zu sehen sind). Aber was wären Tricksereien mit Metall-Armierungen am Körper in starken Magnetfeldern gegen den Aufwand einer tatsächlich stattfindenden Raumfahrt mit Menschen?

Das Thema beschäftigt die Gemüter seit langem als zweifelnde Debatte über die Mondlandungen. Was weiß das Publikum über die im All stattfindenden Experimente im Einzelnen? Was ist unzweifelhaft nur durch menschliche Hand durchführbar und nicht auf der Erde auch zu simulieren, was konnte garantiert nur im Weltall stattfinden?

Die Weltraum-Reisen machen einen zumindest nachdenklich im Hinblick auf irdische Ereignisse, die an vielen Stellen eskalieren. Sie erforderten eigentlich die ganze Aufmerksamkeit. Sie erfordern den Einsatz von oft angeblich nicht vorhandenem Kapital, das für Raumfahrt fast grenzenlos vorhanden zu sein scheint. Sie sind leider nicht so verträumt-weltlos wie diese Szenerien mit märchenhaften Luftaufnahmen der Erdoberfläche und Astronauten, deren Existenz schon dadurch begründet zu sein scheint, dass sie diesen extremen Ortswechsel vorgenommen haben und nun für die Kameras ein paar skurrile Dinge tun, während sie sehr allgemeine sachliche Erläuterungen geben. Das ist in der irdischen Wirklichkeit leider oft sehr viel komplizierter, profaner und unerfreulicher – und Menschen fliehen davor gern zumindest gedanklich zu Orten über den Wolken.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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