Götter der #NWO (3) – Klone von David #Rockefeller

Es geht um eine der wichtigsten Personen der Geschichte des 20. Jahrhunderts – deshalb kommt er in der Berichterstattung hierzulande nur noch selten vor: David Rockefeller, in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden, Enkel des Begründers des größten Öl-Imperiums, John D. Rockefeller.

David Rockefeller überführte neben seiner Tätigkeit im Bankenwesen die familiäre Agenda ins Politische. Dazu bedarf es bei dem Ausmaß von Wohlstand und Einfluss der Rockefellers keines politischen Amtes (wie sein Bruder Nelson es mehrfach ausübte). Er begründete die „Trilaterale Kommission“ und leitete über lange Jahre die „Bilderberger“-Konferenz, um nur zwei zentrale Netzwerke zu nennen.

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Es liegt nahe, dass im weitreichenden Double-Spiel die Rockefellers eine zentrale Bedeutung haben. Für den bisher letzten Patriarchen David Rockefeller ist dies eine Reihe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, von denen ich hier einmal vier herausgreife.

Der US-amerikanischen Machtelite am nächsten steht der Investor George Soros. Biografische Studien hätten zu erarbeiten, wie er es genau bewerkstelligte, als ungarisch-jüdischer Emigrant in den USA zu märchenhaftem Reichtum zu kommen, der ihn in den von der Presse verbreiteten Listen reichster Personen auftauchen lässt. Soros verwendet Teile seines Vermögens dafür, über Stiftungen auf allerlei internationale politische Tendenzen Einfluss zu nehmen. Dazu gehört neben der vordergründigen Ambition, Freiheitlichkeit und Demokratisierung voranzutreiben, auch die Destabilisierung von Regimes. – Eine Arbeitshypothese dazu ist, dass Soros als ein ausführendes Organ für Interessen supranationaler Eliten wirkt. Dass er im Äußeren eine schematische Parallele zu David Rockefeller aufweist, ist deshalb nur konsequent. Er gehört zur ‚Familie‘ bzw. wurde zu einem solchen ‚Familienmitglied‘ gemacht.

Alexander Lukaschenko als nächster in der Reihe passt ebenfalls in ein geopolitisches Szenario, in dem heimlich von transnational agierenden Netzwerken die Strippen gezogen werden. Der Präsident von Weißrussland gilt als Autokrat und absolviert gerade seine fünfte Amtszeit seit 1994. Allerdings ist Lukaschenko, wie seine Biografie zeigt, vordergründig eine urwüchsige Figur des ursprünglichen Sowjet-Systems (Sekretär der KPdSU und Direktor einer Sowchose), für dessen Sturz er votierte. Sollte jemand auf seinen Werdegang Einfluss genommen haben, so von der Innenseite des damaligen Parteiapparats heraus.

Kommen wir dann noch zur deutschen Provinz der Weltrepublik. Obwohl die Rockefellers ursprünglich hierher stammen, muss dies nicht bedeuten, dass diesen Landen ein glückliches Schicksal in der Neuen Weltordnung zugebilligt wird.

Einer der Nackenschläge für den deutschen Michel war in den letzten Monaten der VW-Abgas-Skandal, über den VW-Chef Martin Winterkorn stürzte. „Selbstherrlich“ ist ein Begriff, der bei Google zu Winterkorn 330.000 Ergebnisse erzielt. Insofern war sein Totalabsturz dann wohl auch Teil eines menschlichen Dramas, das man hier inszenierte. In solchen Fällen ist es nicht ausgeschlossen, dass aufgrund bestimmmter Charaktereigenschaften auch Opfer auf hohen Ebenen der Industrie ausgesucht werden. Für eine konzertierte Agenda, in der es u. a. um die Überwindung der Nationalstaaten und eines intellektuell stets so widerspenstigen Deutschland geht, kommt ein solches Drama dann nur recht – wenn man nicht sogar gezielt darauf Einfluss nahm. Echter Wirtschaftsjournalismus würde auch bedeuten, genau aufzuzeigen, wer die Betrügereien bei VW in Gang setzte. Ob das selbst noch die kriminalistischen Ermittlungen ergeben werden, ist von heute aus betrachtet äußerst fraglich.

Eine ironische Umkehrung des Vor-Bildes David Rockefeller lässt sich schließlich an dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Ralf Stegner beobachten, auf dessen US-amerikanische Teilprägung ich in diesem Artikel mit Video schon hinwies. Der als „roter Rambo“ geltende Sozi spielt seine Rolle im Polit-Theater dem Prädikat entsprechend. Die Frage bei einer solchen linksliberalen Agenda ist stets, inwiefern im Endeffekt Eliten-Interessen gefördert werden, wo die Mitspieler eigentlich zur Vertretung der Interessen der arbeitenden Bevölkerung gewählt wurden. Wie im verlinkten Beitrag thematisiert, zählt dazu auch eine vordergründig humanistische Haltung, die Stegner etwa in der Flüchtlingsfrage vertritt – mit der Frage nach der signifikanten Einschränkung von Sozialleistungen durch unkontrollierte Zuwanderung mit dauerhaftem Bleiberecht.

In dieser Frage ist sich Ralf Stegner denn auch auf zauberhafte Weise mit George Soros einig.

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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