Zitat der Woche: Sozialistisches Vermächtnis und Schuldenwirtschaft

Der Tod von Hugo Chávez ist nicht nur Anlass zur Trauer, sondern auch eine Erinnerung an Grenzen und Ambivalenzen der linken Utopie. Einzelne Kommentatoren weisen dieser Tage dezidiert auf die Rolle von Chávez’ Venezuelas als profitabler Schuldner der Finanzindustrie hin. Hierin liegt eine geheimpolitische Steuerung auch jener politischen Kräfte, die ideologisch in Opposition zum Kapitalismus stehen.

Die Abhängigkeit des großspurigen Hugo Chavez ist auch eine Erinnerung an die EU-Führer: Sie sind von niemandem so abhängig wie von ihren Gläubigern, die ihnen mit massiven Krediten ihre politischen Programme finanziert haben. Alle ideologischen Kämpfe gegen die Finanzwirtschaft sind Schattenkämpfe.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/05/venezuela-hugo-chavez-ist-tot/

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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