Zitat der Woche: Prekäre #Integration

In der „Preußischen Allgemeinen“ (11.03.2016) versammelt Norman Hanert eine Fülle von Argumenten und Beispielen, die so etwas wie die Illusion der Integration in Zeiten der Flüchtlingskrise sinnfällig werden lassen:

Ins Bild passen auch Berechnungen des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen, wonach pro Zuwanderer Kosten in Höhe von 450000 Euro entstehen. Entsprechend zu bewerten ist die Behauptung, wonach die Zuwanderer künftig die Rente für die heutige Erwerbsgeneration zahlen würden, so etwa die Darstellung von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann im September 2015. Die niedrige Beschäftigungsquote und die fehlenden Qualifikationen sprechen realistischerweise dagegen, dass aus den Zuwanderern im Regelfall auch Arbeitnehmer und Beitragszahler werden.

So lapidar klingt die Gegenüberstellung von ideologischer Hoffnung und Realität – Weltsichten, wie sie der Staat ebenso finanzieren soll wie ihre realen Folgen. Nicht, dass diese Folgen mit anderen Devisen problemlos überwindbar wären. Aber eine gutgemeinte Absichtserklärung bei absehbarer Uneinlösbarkeit kann ebenfalls kaum gut sein.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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