#Infowars verfälscht Aussage eines syrischen Flüchtlings – #Flüchtlinge #Manipulation

In diesem aktuellen Bericht werden die Tatsachen von “Infowars” auf Krawall gebürstet und manipuliert. Reporter Rob Dew spricht mit einem syrischen Flüchtling. Er ist sehr beredt und vertut sich sympathischerweise schon mit deutschen Worten, die ihm während des Englisch-Sprechens durchrutschen.

Die Überschrift des Videos lautet “Muslim Invader Says He Hates Germany But Will Stay & Loves The Free Stuff”. Das tut dem Interviewten definitiv Unrecht. Er schildert differenziert, dass er an anderem Ort sehr freundlich behandelt worden sei. In der bayerischen Kleinstadt jedoch empfinden er und andere Flüchtlinge die Atmosphäre als feindlich. Nachdem er bemerkt hat, dass sie hier eher distanziert behandelt würden, lautet die Formulierung dann: “We don’t like here.” Auch erfolgt keine Betonung, dass er Gratis-Leistungen dabei gerne mitnehme. Er betont lediglich, es gehe ihnen in der Unterbringung wohl, das Essen sei gut.

Eine Reaktion des “don’t like” ist aufgrund der Erfahrungen verständlich – und in der sprachlichen Form gemäßigt. Der syrische Asylbewerber vergreift sich nicht einmal im Ton, obwohl er in fremder Sprache spricht. Ein ungutes Beispiel, wie mit einem Video-Titel Hass geschürt wird. Es ist nur die umgedrehte Variante von Verharmlosungen von Problemen, die hier gleichwohl dokumentiert sind.

Auch das Vorschaubild hebt einen unfreundlichen Gesichtsausdruck des Mannes hervor, der nicht repräsentativ für den Gestus im Gespräch ist.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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