filmdenken fragt sich zu Eurokrise und Europawahl

Vor dem Hintergrund der Eurokrise ist die Wahl zum Präsidenten der Europäischen Kommission am 25. Mai 2014 keine Bagatelle. Martin Schulz (SPD) und der konservative Jean-Claude Juncker bewerben sich um das Amt. Sie werden ein Europa regieren, das unter seinen Schulden ächzt und in dem Deutschland in eine schwierige Position als Leistungsträger und Ursache für den Niedergang anderer Volkswirtschaften gerät.

Mein Video kommentiert zunächst kritisch zwei Schnipsel aus den ARD-Sendungen „Europacheck“ und „Hart aber fair“ und stellt sie den ernsten Entwicklungen am Finanzmarkt und in der Euro-Zone gegenüber. Dann geht es um die beiden Kandidaten Martin Schulz und Jean-Claude Juncker – im Hinblick auf einen geheimen Gesichter-Code, den sie verkörpern.

Die Kandidaten sind Teil eines Polit-Theaters, in dem möglicherweise unbekannte Hintergrundgremien die Rollen vergeben. Hier setzt sich ein Spiel fort, das ich schon im GesichterWissen-Themenheft zur Finanzkrise beschrieben habe. Der Begriff einer „EUdSSR“ drängt sich hierbei auf: Eindeutig ist die Entstehung und Organisation der Europäischen Union von internationalistischen Kräften aus der Finanzwirtschaft mitbestimmt. Diese stürzen ganze Volkswirtschaften in Krisen und schöpfen über Geschäfte im Bankensektor enorme Gewinne ab. Wir befinden uns mitten in einer Umwandlung der Gesellschaft in einen Neofeudalismus, der zugleich mit Mitteln des Sozialismus agiert: der Sozialisierung von Schulden und Staatsverschuldung in einem EU-Superstaat.

Im Video erwähnte Bücher:

Lenni Brenner: Zionismus und Faschismus (1983)

Michael Brenner: Geschichte des Zionismus (2002)

G. Edward Griffin: Die Kreatur von Jekyll Island (1994)

Henry Makow: Illuminati. The Cult that Hijacked the World (2008)

Hajo G. Meyer: Wiederkehr des Bösen? Texte zu Antisemitismus und Zionismus (2011)

Douglas Reed: The Controversy of Zion (1985)

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de – Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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2 Responses

  1. Peter Hallonen sagt:

    Es ist zwar jetzt gut ein Jahr später, aber anlässlich der aktuellen Zuspitzung der Griechenland-Krise will ich dann doch noch einmal einen Kommentar abgeben: Meiner Meinung ist die okkulte Absicht, dass Europa einen Selbstzerstörungsmechanismus hat. Dieser Selbstzerstörungsmechanismus heißt Griechenland. Niemand hätte dieses Land in die Eurozone aufnehmen müssen. Es ist aber dennoch geschehen, zum Teil mit Verweis auf den zutiefst europäischen kulturellen Hintergrund des Landes.

    Jetzt muss Europa demnach mit sich selbst fertig werden. Und daran scheint es zu scheitern.

  2. Peter Hallonen sagt:

    Zum Thema Physiognomik fällt mir als erstes ja die ausgeprägte Ähnlichkeit des türkischen Staatspräsidenten Erdogan mit Adolf Hitler ein. Hier würde sich dann ggf. die in einem vorangegangenen Kommentar von mir erwähnte 70-Jahres-Koinzidenz bestätigen, denn Erdogans Machtantritt erfolgte passend dazu im März 2003 (dieser Monat ist global wegen des Irakkriegs und in Deutschland/Europa wegen der Agenda 2010 m.E. ohnehin von besonderer Bedeutung). Auch inhaltlich würde eine Ähnlichkeit Hitler/Erdogan wegen der als diktatorisch geltenden Amtsführung des letzteren Sinn machen. Und zur Zeit des Nationalsozialismus waren beide Regime über lange Zeit hinweg Verbündete.

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