Neue Details zu Stephen Paddock – #Vegas #Amok

Nach dem weitreichenden Tableau des letzten Artikels zum Massenmord am 01.10.2017 in Las Vegas muss ich hier die wenigen Neuigkeiten nachtragen. Ich warf die Frage auf, ob es überhaupt eine plausible Psychologie des Täters gibt, die hier vorstellbar ist. Hierzu sind sowohl Einschränkung wie Bestätigung zu ergänzen.

Der „Express“ von heute vermerkt heute ein mögliches Doppelleben Paddocks, der über Jahrzehnte heimlich Waffen gesammelt haben soll:

Officers, who are investigating the double life of the cold-blooded killer, believe he spent decades acquiring weapons and living a “secret life”.

„RTL Next“:

Nach Medienberichten arbeitete Paddock als Buchhalter und investierte in Immobilien. Er soll in Besitz eines Jagd- und eines Pilotenscheins gewesen sein. In seinem Haus in Mesquite wurden 19 Waffen und mehrere Tausend Schuss Munition und Sprengsätze sichergestellt. In Paddocks Auto fanden die Fahnder mehrere Pfund Ammoniumnitrat, das zur Herstellung von Sprengsätzen dienen kann.

„Fox News“ berichtet von regelmäßiger Einnahme von Valium.

Es bleibt also abzuwarten, welche Belege es für ein solches Doppelleben geben soll. Wenn niemand sonst davon wusste und der Waffenhändler, der ihn gekannt haben will, vereinzelt bleibt, ist die Beweiskraft kaum hoch einzuschätzen.

Damit verbinden sich auch die Fragen, wo Paddock die illegalen Automatik-Waffen beschaffte und wo er so gründlich trainieren konnte, um eine solche Tat auf Distanz durchzuführen. Ob hierbei Beruhigungsmittel zuträglich waren, lässt sich ebenfalls bezweifeln.

Die offizielle Version besagt also derzeit, dass ein Mann derlei vor seinem Umfeld verheimlichte. Ein persönliches Motiv ist dabei immer noch nicht in Sicht, oder?

Auf Facebook kursiert mittlerweile ein Bild des erschossenen Stephen Paddock im Hotelzimmer. Die begleitende Bemerkung, dass Patronenhülsen ohne Blutspuren in einer Blutlache liegen und den erst nachträglichen shootout bewiesen, kann man kritisieren: Das Blut kann auch um die Patronen herum geflossen sein. Aber die umgekehrte Reihenfolge ist so ebenfalls denkbar.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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3 Responses

  1. Tettenborn sagt:

    Das Thema mind control kommt mir oft etwas zu kurz in den Diskussionen. Wäre es denkbar, daß hier ein Fall von Bewußtseinssteuerung vorliegt? Viele der bisherigen Attentäter waren ja in psychiatrischer Behandlung, wo die Verabreichung einer Gehirnwäsche relativ leicht vorstellbar wäre. Es gibt aber wohl auch andere Möglichkeiten. Ein US-Film aus dem Jahre 2002, der anscheinend fürs TV produziert wurde, behandelt genau dies. Der Titel fällt mir gerade nicht ein, es war irgendwas mit „control“, glaube ich.

  2. T. Heinze sagt:

    Keine der Waffen die S Paddock besaß war illegal. Super recherchiert mal wieder. Wer dir glaubt kann gleich MSM lesen.

    • Das ist ein Blog hier, keine Steintafel. Es war der anfängliche Erkenntnisstand. Wende Dich bitte an die, die tatsächlich dafür bezahlt werden und von deren Informationen wir leider auch dann vielfach abhängig sind, wenn wir selbstständig recherchieren: „… es geht auch um illegale Waffenbeschaffung, erklärt Sicherheitseexperte Malte Roschinski.“ (https://www.welt.de/vermischtes/article169247636/Wir-haben-keine-Ahnung-warum-er-das-getan-hat.html)
      Beruhigend auch, wenn Du neben dieser technischen Einzelheit meinen Artikeln sonst nichts entnehmen konntest – dieser ist ja nur die Ergänzung zum vorherigen. Und mir geht es offensichtlich nicht im Kern darum, für welche Waffe in diesem Fall welche Gesetze galten. Danke aber für den Hinweis.

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