Künstliche Wolken über #Potsdam – #Chemtrails?

Seit Längerem bereite ich einen weiteren Beitrag zum Thema Chemtrails und Geo-Engineering vor. Ohne dessen Ergebnissen vorzugreifen, gebe ich hier eine aktuelle Statusmeldung, weil mir in einer Fülle von Fotos aus eigener Produktion und von mehreren anderen etwas in dieser Deutlichkeit noch nicht begegnet ist, wie ich es gerade in Potsdam-Eiche selbst fotografieren konnte. Dazu gehört auch (sichtbar in der Nahaufnahme) ein heller schimmernder Fleck am Himmel, in dem aus dem feinen Hochnebel der verwehenden Kondensstreifen ein örtlich begrenzter Regenbogen-Effekt entstand. (Ich machte vier Foto-Strecken, drei jeweils abschließend mit diesem Detail, die hier chronologisch wiedergegeben sind, ein neuer Ansatz mit plötzlich auftretenden gräulichen Wolken im Vordergrund, von 15.39-16.25 Uhr; dann noch eine Aufnahme des Abendhimmels von 17.30 Uhr. Die Fotos in höherer Auflösung sind per Klick erreichbar.)

Wir können, denke ich, anhand dieser Fotos eindeutig sehen, dass künstliche Wolkenbildung durch Kondensstreifen ein Faktum darstellt – dies bestreitet jedoch auch die offiziellen Berichterstattung nicht.

In Wirklichkeit sorgt der rasant zunehmende Flugverkehr für immer mehr Kondensstreifen: In feuchter Luft können die Abgase der Jets nicht verdunsten, sie bleiben als Dampfstreifen sichtbar. Höhenwind und Feuchtigkeit zerfasern die Spuren oft zu breiten Teppichen. Sie blockieren Wärmestrahlung von der Erde, so dass sich die Luft unter ihnen Studien zufolge ein wenig erwärmt.
(Der Spiegel, 18.07.2013)

Ein Problem der im Internet weit verbreiteten meisten Ansichten sog. Chemtrails ist es aus meiner Sicht, dass sie leichtens gefälscht sein können. Auffällig ist auch, dass meist möglichst spektakuläre Muster bis hin zu ornamentalen oder okkultistischen Symbolen gezeigt werden, während die schlussendliche Auswirkung einer flächendeckenden Ausbreitung nicht immer – und schon gar nicht eindeutig – zu ersehen ist. Hier kommt es manchmal – vielleicht zu oft und umfänglich – zu einer Verwechslung mit herkömmlichen Schleierwolken (die auch im heutigen Fall mit im Spiel sein dürften). Google zeigt aktuell diese Beispiele (vollständiger Screenshot auch hier per Klick):

Was die Mainstream-Medien nun zu leisten hätten, wäre eine Berichterstattung über umfangreichere meteorologische Erkenntnisse darüber – und natürlich ausführlicher über die Frage, ob dies nur durch technische Veränderungen und mehr Luftverkehr bei entsprechender Wetterlage heute so zustandekommt, oder ob dies 1) mit dem Zweck geschieht, Sonnenlicht graduell abzuschirmen und 2) ob, wie von Chemtrails-Verschwörungstheorien nachdrücklich behauptet, in solchen künstlichen Wolkenschichten auch noch unnötig viele Schadstoffe ausgebracht werden, die sich schließlich in der bodennahen Atemluft und im gesamten Ökosystem ausbreiten.

Letztere beiden Fragen gehören zu den seit langem nicht abgeschlossenen Themen (jedenfalls, was gründlichere toxikologische Untersuchungen und deren Ergebnisse betrifft). Handelt es sich hier um ein letztendlich für das lokale Klima und die organische Umwelt wirkungsloses oder -armes Phänomen; oder ist dies planmäßiges Geo-Engineering, zu dem die Betreiber gegenüber der Bevölkerung eine Auskunftspflicht haben?

Was ich dazu bisher im Internet als Chemtrails-Berichterstattung fand, war für mich in der Sache nicht abschließend überzeugend und nachprüfbar, wie es ebensowenig einen Gegenbeweis darstellt oder dieser in der kursorischen Mainstream-Betrachtung des Themas gegeben wäre. Schon der enorm verstärkte Flugverkehr ist ein Phänomen, das aus naheliegenden kurzfristigen ökonomischen, nicht aber vernunftgeleiteten Interessen zu wenig behandelt wird.

(Danke einstweilen an alle, die mir gegenüber in diesen Fragen hartnäckig geblieben sind. Das, was wir – zumal über Ballungsräumen mit Großflughäfen – am Himmel sehen, ist eine definitiv Veränderung dessen, worüber man sich seit Jahrtausenden seine Gedanken macht: Es sind teils stark veränderte Wolkenbilder.)

 

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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1 Response

  1. GM sagt:

    Ihre Fotos des Potsdamer Himmels zeigen die gleichen Erscheinungen wie hier im südlichen Deutschland. Regelmäßig kann ich hier diesen so verschleierten Himmel beobachten. Auch Ihre Frage , ob diese durch Flugzeuge veranlasste Einnebelung des Luftraumes irgendwelche Auswirkungen auf die Sonnenintensität oder andere Reaktionen hervorruft , stelle ich mir regelmäßig. Ich bin der Ansicht, dass jeder unvoreingenommen denkende Mensch diese Veränderung des Erdluftraumes wahrnimmt und klar sieht, wie diese Verschleierung zu einer veränderten Sonneneinstrahlung führt. Dazu brauche ich keine Bevormundung durch die Medien und Wissenschaftler. Für mich kommt ein weiterer Gesichtspunkt hinzu. Der sicher wahrzunehmende veränderte Lichteinfall führt zu einer veränderten Wahrnehmung der Aussenwelt. Ich empfinde diese Lichtveränderung als Abnahme der Vitalitätskräfte in der uns umgebenden Natur und daher als beängstigend. Eine Art Lebensverlangsamung. Bei sensiblen Menschen, etwa Kindern führt diese unterschwellige Weltveränderung ganz sicher zu Störungen des Befindens.
    Eine Wahrnehmung im letzten Jahr möchte ich noch kurz erwähnen. Ende Mai 2017 fragte mich eine Bekannte ob ich auch das Tageslicht nicht etwas merkwürdig fände. Nach einiger Überlegung musste ich tatsächlich sehen, dass die normale Tageslichtempfindung irgendwie gestört war. Die Schatten und das Sonnenlicht kamen mir verändert vor. Irgendwo hatte ich einmal eine ähnliche Empfindung wahrgenommen. Ich fand schnell heraus, dass vor Jahren eine Teilsonnenfinsternis in unserer Gegend stattgefunden hatte ( ich habe dieses Ereignis mit einigem Interesse beobachtet ) und meine Wahrnehmung der Lichtveränderung kurz vor dem Ereignis ganz gleich war. Vor dem Ereignis der Teilfinsternis veränderte sich das Sonnenlicht und die Tiefe der Schatten ganz charakteristisch. Eine Empfindung wie ich sie bisher noch nicht wahrgenommen hatte. Der Unterschied zwischen dieser Veränderung des Lichtes während des Ereignisses der Teilsonnenfinsternis und der Wahrnehmung der Veränderung des Tageslichtes im Mai/Juni 2017 war zweifach. Einmal war die Intensität nicht so ausgeprägt aber ganz sicher von der selben Qualität des Empfindens. Zum Zweiten dauerte diese Veränderung im Sommer 2017 ungefähr zwei bis drei Wochen und nicht einige Minuten wie während der Sonnenteilfinsternis. Ob die klar und deutlich zu bemerkende Abnahme der Anzahl der Insekten 2017 mit dieser Lichtwahrnehmung zusammenhängt kann ich nicht entscheiden. Danke für Ihren Beitrag.

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