Okkulte und satanistische Auffälligkeiten im #Reggae (1)

Ich habe es dermaßen satt, überall in der Musik das Erbe der Illuminaten bzw. die Pyramidenspitze zu sehen. Begreift man, dass alle modernen Spielrichtungen der Musik auf das US-amerikanische Genre Jazz und somit dessen Hintergründe der afrikanischen Musik zurückgehen, sieht man die Verbindungen.

Auch schon vor 50 und 100 Jahren hatten die bekanntesten Sänger Verbindungen zu okkulten Geheimgesellschaften. Der Freimaurer Nat King Cole, der ehemalige “Ritter von Malta” und offene Satanist Sammy Davis, Jr., der Maurer Louis Armstrong u. v. m. sind da keine Ausnahmen. Spätestens wer Frank Sinatra mit seinen Verbindungen zur Mafia und gleichzeitig zu höchsten Kreisen inklusive seiner MK-Ultra-Anspielung in “Manchurian Candidate” nicht für dementsprechend auffällig hält, dem fällt wohl gar nichts auf.

Die ursprüngliche Musik aus Afrika war alles andere als reinste Unterhaltung, und so nutzte man das für die heutige Musik relevante Spielmuster, um sich in einen Zustand der Trance zu bringen und mit der “Geisterwelt” Kontakt aufzunehmen. Der Glaube an ewiges Leben und den Schutz der Ahnen ist in Afrika weit verbreitet. Eine so pure Spielart kann man abgewandelt z. B. auch bei den Rastas sehen. Abseits vom Sunshine Reggae wird diese von ihren Drums noch heute bekräftigt.

Während sich die ältere Generation noch über die anzüglichen Rock’n’Roll Events aufregten (schon der Name kommt aus dem amerikanischen Slang-Bereich und bedeutet nichts weiter als Sex), bevor diese Dinge für die Generation zu Beginn der 1990er Jahre in Zeiten einer der Pornoindustrie in kaum noch etwas nachstehenden Okkultistin Madonna schon wieder zahm wirkten, wundert sich die einstige Jugend aus den 1990er Jahren heute kaum noch über alle möglichen Drogen und Körpersäfte, Porno, Teufelshörner und Kreuze oder immer wiederkehrenden okkulten Symbolen wie Schachbrettmustern, Pyramiden, Ein-Augen, Eulen, dem “Friedenszeichen”, dem “Ok-Zeichen” oder MK-Ultra-Anspielungen.

Als Mensch, der seit mehr als der Hälfte seines Lebens Fan von Reggae Music ist, muss man sich einiges eingestehen. Wen wundert es, dass selbst in einem kleinen Genre wie meinen favorite Dancehall sowie dem Reggae okkulte Zeichen auftauchen?

Natürlich muss die Freimaurer-Symbolik im Video von Shabba Ranks keinen Bezug zum Künstler selbst haben. Auch die im christlichen Song “Prayer” von Yellowman platzierte Sonnensymbolik verweist wahrscheinlich eher auf die Ausrichtung der Produzenten.

Als Mensch, der sich seit mehr als der Hälfte seines Lebens mit Dancehall und Reggae befasst, kann ich bei allem Respekt nicht nachvollziehen, wie Bob Marley besonders in dessen Szene so unhinterfragt als großes Sprachrohr der Massen gefeiert wird. Wer heutzutage was anderes sagt oder Worte wie “okkult” benutzt, wird sehr schnell ganz komisch angeschaut.

(Fortsetzung folgt)

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1 Response

  1. Ben sagt:

    Nein ich finde du hast garkeine ahnung von reggae…diesen pop abklatsch als reggae zu bezeichnen..ist ja wohl absolut unangemessen…hlr dir mal die texte von rootsreggae an…da findest du eher antiilluminatusche texte…babylon..ist das synonym für die illuminaten

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