Zitat der Woche: Lavieren beim Profitieren

Im Zustand eines anhaltenden und kollektiv heruntergespielten Aufschubs von Zusammenbrüchen an den Finanzmärkten wird Sprache immer weniger vertrauenswürdig. Das heißt jedoch nicht, dass die öffentlich Sprechenden nicht allermeistens einen Weg finden, bei erfolgreichen wie defizitären Geschäften als Einzelperson exorbitant zu verdienen. So schreibt die Neue Zürcher Zeitung am 07.02.2013 zur Geschäftsentwicklung der Schweizer Bankhäuser UBS und Crédit Suisse:

Auf die Frage, ob er den für die Bank bedrohlichen Eisberg (sprich: das Subprime-Problem) nicht gesehen habe, antwortete Marcel Ospel im Oktober 2007, ihm seien lediglich einige Eisblöcke aufgefallen. Sein Nachfolger, Peter Kurer, erklärte ein halbes Jahr später, die UBS-spezifischen Probleme seien im Griff. Es gelte nun, das vom Sturm angehäufte Fallholz aufzuräumen und die Strassen und Gebäude wieder zugänglich zu machen. Bereits 2009 werde man wieder profitabel sein – auch das eine Fehlprognose.

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/alles-wird-besser-nichts-wird-gut-1.17987901

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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