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#Telefon-Terror auf "Telefondosen"

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Falschgesendete nachsehen

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„Glotze fatal“ auf YouTube

Dieser Teaser und fünf thematisch orientierte Videos zu den Hauptthesen von „Glotze fatal“ als Blog und Buch sind nun auf YouTube zu finden. Die Links im Einzelnen: Teaser Spot 1 – Missbrauchte Einsamkeit Spot 2 – Organisierter Zeittotschlag (Teil A / Teil B) Spot 3...

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Freundin/Feindin

Obwohl die meisten Lebensverhältnisse von den abstraktesten Beziehungen bestimmt sind, beschäftigen sich die im TV-Programm vorherrschenden Serien meist mit Zwischenmenschlichem. Allerdings stellt sich die Frage, ob die hier ausgetragenen Konflikte wiederum für private Situationen und (Liebes-)Beziehungen auch nur halbwegs realistisch sind. Dramatische Zuspitzung gehört zu...

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Deutschland wird Spar-Weltmeister

Sie halten Thomas Wieczoreks Begriff des „Verblödungsmittels Fußball“ („Die verblödete Republik“, 2009) für unangemessen? Dann sollten Sie in den nächsten Wochen gut aufpassen und Ihre Auffassung ggf. korrigieren. Denn wohl zurecht empfindet Ralf-Peter Engelke, Bundesschatzmeister der „Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen“, die anlaufende Berichterstattung über die Weltmeisterschaft in...

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Andere Nachrichten

Der Kopp-Verlag erreicht mittlerweile die Auslagen von Buchhandelsketten – bemerkenswert bei einem Sortiment, das z. T. als Verschwörungstheorie in vergangenen Jahren höchstens auf randständigen Websites beworben wurde. Mit einer aktuellen Website nebst Web-TV-Nachrichten geht Kopp nun in die Online-Offensive. Die alternative bis konspirationistische Weltdeutung seiner...


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Es bedarf eines Hinweises auf Facebook, der den einzigen deutschsprachigen Artikel zum Thema enthält – anderenfalls wäre es mir nicht aufgefallen, dass ein Ex-Vizepräsident von Disney, Michael Laney, zu 6 Jahren Haft wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Der Richter betonte seine nachgewiesene langjährige diesbezügliche Neigung. Es scheint kein Fake zu sein – sonst gäbe es wohl auch nicht das Foto vom Multnomah County Sheriff in Oregon:

Im Bereich von kindorientierter Unterhaltung gibt es wenig, was sowohl formal wie inhaltlich so manipulativ ist wie Disney-Produktionen – in erster Linie die Langfilme für das Kino. Doch auch Comics enthalten jene Sexualsymbolik, die schwache Geister von Mainstreamern als “Verschwörungstheorie” erklärt bekommen und sie anschließend auch dafür halten. (Auf YouTube sind wir immerhin schon weiter als an Hochschulen und in bezahlten Redaktionen.)

Im Vorlauf meiner Doktorarbeit und währenddessen versuchte ich Wissenschaftler in Fachbereichen wie Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Psychologie für solche gestalterischen Aspekte der Disney-Produktionen und vieler anderer zu sensibilisieren, überhaupt erst nur mal darüber ins Gespräch zu kommen. Ich weiß noch heute nicht, wo ich damit falsch gelegen haben sollte. Doch das Interesse daran war bis dato, 20 Jahre später, gleich Null.

Die Erkenntnisse waren aus einem damals fast fertiggestellten, aber nie veröffentlichten Buch über Lars von Trier heraus erwachsen. Ich kann wohl auch hier nicht ganz geirrt haben: In dem der DVD-Edition von “The House That Jack Built” (DK/D/F/S 2018) beigefügten Interview mit dem Regisseur erwähnt er, seine Kindheit sei sehr von Disney geprägt gewesen – ob es im Wortsinn stimmt oder nicht. (Zu von Triers ersten Begegnungen mit dem Medium gehörte die Tätigkeit als Kinderdarsteller.)

Aber ich habe es seitdem in aller Ausführlichkeit von den weisen Hütern unserer Öffentlichkeit lernen dürfen: Gegen Disney darf man nichts sagen, für Fragen nach Kindeswohl interessiert sich keiner, der sich hierzulande etablierter Wissenschaftler oder Journalist in solchen Bereichen nennen lässt. Und wir sehen im vorliegenden Fall dann wohl die abscheuliche Kehrseite einer solchen Machtstruktur: den offenen Missbrauch der Schwächsten durch sexuell deviante Individuen. Ich finde, man merkt ihren Produkten das an – wenn man eben auf andere Weise hinsieht als die, die dafür aktuell als “Experten” mitspielen dürfen.

Von weiteren Fällen wie Brian Peck und Victor Salva wird berichtet. Diese durften demnach auch nach Verurteilungen weiter für Disney arbeiten. Laut “Mail Online” (08.06.2015) arbeitete “X-Men”-Darsteller Peck fortgesetzt mit Kindern.

Aktuell bedurfte es bisher mit dem “Licht-Netz-Blog” eines esoterischen Mediums, damit dazu etwas auf Deutsch zu lesen steht. Verständlich, denn Laneys frühere Geschäftspartner möchten sicher nicht in ihrem Vertriebs- und Werbegeschäft mit dem Konzern gestört werden. Aber bestimmt haben sie davon noch gar nichts mitbekommen. Die englischsprachigen Meldungen sind ja erst fünf Monate alt.

Machen Sie so weiter, es ist bestimmt richtig. Melden Sie sich auch nicht bei mir. Sie haben sich schon für Besseres entschieden, wie man sieht.

Für medienkritische Äußerungen sind mir Beispiele wie die YouTuber Tanzverbot (Kilian Heinrich) und Exsl95 (Tobias Eckmeier) eigentlich zu leichte Beute. Dass sie therapeutische Hilfe bräuchten, machen sie selbst laufend zum Thema. Beide essen seit Jahren viel zu viel und zu schlecht. Exsl95 war dazu dem Alkohol nicht abgeneigt und offenbarte mit Anfang 20 eine Lebererkrankung. Bei beiden ist mittlerweile ein körperlicher Zustand mit zeitweise tagelangem Dauer-Durchfall eingetreten, von dem sie in Videos berichten. (Soweit ich sehe, ist ein derartiges Bekenntnis Eckmeiers nicht mehr auf seinem Kanal zu finden, das letzte Video liegt von heute aus drei Wochen zurück.)

In der heutigen “Welt” beklagt unter der Überschrift “Oberkörperfrei, Fast Food im Test, fast 500.000 Abonnenten” ausgerechnet Redakteur Dennis Sand den Fall Exsl95. Dazu muss man wissen, dass Sand der Co-Autor der zum Bestseller gewordenen Memoiren des YouTubers Montana Black (Marcel Eris) ist. Untertitel: “Vom Junkie zum YouTuber”.

Montana Black hat durch konfuse Labereien zu vielstündigen Computerspiel-Übertragungen 2,1 Mio. Abonnenten auf YouTube gewonnen. Der Unterschied zu Exsl95 und Tanzverbot ist, dass diese Spiele bei ihm im Vordergrund stehen und er in Videos weniger persönlich von sich preisgibt. Er ist jedoch ein Multiplikator für andere YouTuber, sobald er sie in Videos erwähnt und mit Clips zitiert. So hat er zur Abonnenten-Zahl der beiden Jüngeren beigetragen.

Sein Co-Autor Sand, der ihm also zu einem Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek und in Bestseller-Listen verholfen hat, beklagt nun in der “Welt”:

Und dieser Asi-Content steht gerade extrem hoch im Kurs. YouTuber wie Tanzverbot oder AdlerssonPictures bekamen in den vergangenen Jahren einen ungeheuren Zuwachs. In ihren Videos schönen sie nichts, sondern zelebrieren das Asoziale, den Dreck, das Fast Food, das Leben, wie es eben auch mal ist oder wie es auch mal sein kann, wenn man es nicht hinter einem Filter versteckt. (mehr …)