Gegen das Narrativ mangelnder #Gleichberechtigung mit Rebel Media

Eine interessante aktuelle Variante zu meinem Video „Gleichberechtigung im Online-Test“ findet sich für Australien bei Rebel Media: „Mark Latham: Feminists ignore statistics showing women’s achievements“.

Das Argument ist dabei ein etwas anderes: Mark Latham weist auf die Absenz einer Statistik über Mehrheiten von Frauen bei Bildungsabschlüssen in den Massenmedien hin. Diese würden kaschiert, da sie das Narrativ benachteiligter Frauen störten.

Dabei werden allerdings noch keine weiteren quantitativen und qualitativen Kriterien angewendet. Zusammengenommen mit den starken Indizien aus meiner eigenen Statistik – die eben an Big Data zu überprüfen wären – erlangen Frauen zwar wohl viele Abschlüsse und werden in manchen Bereichen bereits stark überproportional überhaupt nur eingestellt. Doch scheinbar liegt ihre Textproduktion und individuelle Diskussionsfreudigkeit zu bedeutenden politischen, historischen und kulturellen Inhalten in sozialen Medien deutlich niedriger.

Psychologen würden es so einordnen, dass Frauen demnach in größerer Zahl erst bei extrinsischen Motivationen (Bezahlung) Äußerungen tätigen. Eine Sozialgeschichte, die vielleicht nie geschrieben werden wird, müsste neben sexuellen Interessen von Personal-Entscheidern die hauptsächlich relevante Ideologie einer bedingungslosen Gleichstellung ohne klare inhaltliche Kriterien in den Blick nehmen. Stattdessen wird aber wohl das laufende Programm zur Defamiliarisierung und des genpolitischen Übergangs in ein Danach konsequent vorangehen.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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