hessenschau zur Kriminalitäts-#Statistik betr. #Flüchtlinge

Es ist hier ein laufendes Thema – und hatte in diesem Beitrag zuletzt zu ausführlicheren Diskussionen geführt. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, auf problematische Tendenzen bei der „Integration“ von Flüchtlingen hinzuweisen, auch wenn die Statistiken über das Jahr noch provisorisch sind.

Und so bestätigt es sich auch in einem interessanten Beitrag der „hessenschau“ (15.01.2017), dass nicht alles in Butter und nur deutsche Nazis wieder böse. Worauf der deutsche Mainstream meistens wert legt, ist, dass es „Hunderte“ von Fällen gebe, die man wahlweise als „Übergriffe“, „Angriffe“, „Anschläge“ oder „Attacken“ auf Flüchtlingsheime bezeichnet und als Quelle das Bundeskriminalamt angibt.

In der hessenschau wird zunächst deutlich, dass es schwierig ist, an Zahlen zu kommen. Deshalb wird jeder vorläufige Bericht dazu eigene Akzente setzen. Was mich erschreckt und – im Verhältnis zum Mainstream – irritiert hatte, waren die zahlreichen Berichte über Gewalttaten durch Flüchtlinge, v. a. in Unterkünften und gegen andere Flüchtlinge gerichtet. Demgegenüber war in den aktuellen Presseberichten relativ selten von konkreten Taten zu lesen, die zu den statistisch ausgewiesenen „Anschlägen“ zu zählen wären – zum Glück gerade auch solche, bei denen menschliche Opfer zu beklagen gewesen wären.

Und so wird es wieder in der Annäherung der hessenschau an bestehende Realitäten deutlich, wenn es der Artikel auch nicht wirklich ausspricht:

Mittlerweile berichtet das BKA von 921 Angriffen auf Asylbewerberheime (Stand: 27. Dezember), 857 davon seien rechtsmotiviert, bei 152 davon habe es Verletzte gegeben.

Für Hessen heißt es:

Zuvor hatte das Landeskriminalamt (LKA) aufgrund einer Präsentation im Landtag eine Liste mit Fällen aus dem ersten Halbjahr 2016 veröffentlicht. Sie umfasste 18 Straftaten von Sachbeschädigung über Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoß gegen das Waffengesetz bis zu Volksverhetzung.

In der vorläufigen Diskussion zum Jahr 2016 sorgte sich hier auf filmdenken.de ein von alliierter Propaganda vorgegrillter deutscher Michel darum, welche der Morde von Flüchtlingen ein deutscher Richter nun nur als Totschlag bewerten wird. Ich kam schließlich im September des Jahres schon auf 26 Taten des Mordes oder Totschlags. Von solchen Taten ist in der hessenschau nun aktuell betr. rechtsmotivierter Übergriffe also keine Rede – sonst gäbe es neben „Verletzten“ ja auch Tote zu zählen.

Und, wie zitiert: Die „Übergriffe“ etc. umfassen eben auch Ereignisse, bei denen jemand mit einem SS-Aufnäher („Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“) ausländerfeindliche Sprüche („Volksverhetzung“) herumbrüllt. Bei einer Überprüfung der Person wurde dann ggf. noch ein Messer – vielleicht nicht durchgehend eine Schusswaffe – gefunden („Verstoß gegen das Waffengesetz“). All das wird von mir nicht begrüßt, ist aber mit ausgeführten Gewalttaten eben nicht zu vergleichen – und sollte auch nicht summarisch mit diesen als Zahl aufgeführt werden.

Jeder, der ‚Terror von Rechts‘ vermeiden will, sollte wenigstens zu verstehen versuchen, was solche Täter antreibt. Der Konflikt hat dabei zwei Seiten, und die Heiligsprechung von allem, was nicht „deutsch“ ist, hat über die Jahre immer groteskere Züge angenommen. Derzeit werden uns ja die geistigen Kinder dieses ideologischen Schwachsinns in Form besonders auffälliger zugewanderter Straftäter oder gar Attentäter permanent in denselben Mainstream-Medien vorgeführt. Wir haben allen Anlass, daran zu arbeiten, dass es nicht noch mehr werden. Auch im Interesse der überwiegenden Zahl friedlicher Zuwanderer muss das die Forderung sein. Und sie selbst sind aufgerufen, zum Verhalten und zu schwerer Schuld ihrer Landsleute nicht zu schweigen – wie man es mit Deutschen in Anbetracht ihrer Geschichte (und Ignoranz vieler anderer Geschichten) in hiesigen Massenmedien minütlich einübt.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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