Erschütterndes Beispiel für anti-weißen #Rassismus

Der Herr wirkt nicht gerade so, als drückte ihm ein Ku-Klux-Klan-Mitglied einen Gewehrlauf in den Rücken. Eine 3-D-Animation scheint es mir auch nicht zu sein. Ein Hoax? Aber aus welchem Grund? (Es wäre höchstens ein Köder für Europäer denkbar, deren angebliches Vorurteil hier künstlich bestätigt werden sollte. Aber das ist schon sehr konstruiert und dürfte wohl kaum nachvollziehbar zu beabsichtigende Effekte haben.)

Deshalb sei das Video hier dokumentiert und in Auszügen übersetzt. Wir sehen, dass Anti-Rassisten und Feminist(inn)en sehr viel zu tun haben – allerdings in solchen Fällen außerhalb von Deutschland und ab jetzt ohne Begründung, den Rassismus und Sexismus anderer widerstands- und kenntnislos zu importieren. Eine bittere Pille für Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Gregory Gysi u. v. a., denn deutlicher kann man den Willen zum Völkermord nicht aussprechen:

Ich bin dabei, nach Europa zu gehen wie fast jeder in Afrika. Es ist wichtig, die richtigen Lügen zu erzählen, um Asyl zu erhalten in Europa. Sie sind nicht schwer zu lernen, google sie in jeder … sehr einfach. […] Wir übernehmen Europa von den Europäern. Sie sind zu dumm für jede Gegenwehr. Und wenn sie sie ausüben, nenn sie bloß „Rassisten“ oder „Nazi“. Sie werden sich verbeugen wie Feiglinge. Sie werden es vorziehen, dass du ihre Tochter und Ehefrau vergewaltigst, ehe, dass sie als Nazi bezeichnet werden. Haha! Sie schneiden eher ihre eigenen Eier ab, bevor sie gegen dich aufstehen. Hahahaha! Der Holocaust bedeutet „Tod durch Feuer“. Ich und viele meiner Freunde nennen das „den Holoc“. Haha! Wir werden die europäische Kultur beenden und, wichtiger noch, jede europäische Blutlinie, für immer. Und sie werden uns dafür bezahlen, das zu tun: unsere Verpflegung, Gesundheitsversorgung und Wohnung. Sie freuen sich darüber, uns all das zu geben. Sie werden uns dafür bezahlen, sie zu erobern, ihr Land zu nehmen. Hehahaha! Die Frauen … Ehrlich, worauf ich mich am meisten freue, ist die Zerstörung aller europäischen Frauen. Das sind die am besten aussehenden Frauen: blondes, rotes, grünes Haar, blaue Augen, grüne Augen – so schön! Wenn wir ihnen ein Kind schenken, beenden wir die europäische Blutlinie für immer. […] Alles, was sie schön und besonders machte, wird für immer tot sein. Sie wird nie wieder Gelegenheit haben, in die Gesichter ihrer Kinder und Enkel zu schauen und etwas zu sehen, was wie sie selbst aussieht. Sie wurde erobert und zerstört von den Afrikanern. Ihre Kinder sind nicht wirklich ihre eigenen. Sie wurde „holocʼd“. […] Ich kann es kaum abwarten, nach Europa zu kommen und überall meinen Samen zu verbreiten […]. Und in 50 Jahren, wenn wir die Mehrheit stellen, können wir alles niederreißen und zerstören. […] Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Afrikaner beeilen, solange die Europäer noch stillhalten. Die Weißen haben uns versklavt. Sie werden Steuern bezahlen, uns unterstützen, damit wir ihr Land erobern können, und, das ist am wichtigsten, ihre Frauen erobern können, um sie auszulöschen für immer.

Aber wir ahnen, worauf das hinausläuft: Streiten wir uns noch ein paar Jahre darüber, ob eine solche Äußerung repräsentativ oder bei Betreffenden mehrheitsfähig ist. Denken wir auch daran, dass zugenähte Münder nicht nur bedeuten können, Zuwanderer dürften in Europa nicht ihre Meinung sagen (was niemandem verboten sein sollte), sondern dass sie vielleicht auch Nachfolgende auffordern, nicht das auszusprechen, was man doch in nicht wenigen Fällen denken mag.

Wer anderer Auffassung ist, kann das hier gern kommentieren.

Es ist voraussehbar, dass ein Teil der Linken sogar einer solchen Hassrede noch eher affirmativ begegnen wird. Die aktive Zustimmung zum „Volkstod“ ist ja in der Partei „Die Linke“ hoffähig und wird von der Brandenburgischen Landesregierung ausdrücklich nicht als Volksverhetzung aufgefasst.

Ein Teil der Linken wird also noch die Dokumentation eines solchen Videos als ‚rassistisch‘ gegenüber Schwarzen auffassen oder als Ablehnung eines Asylrechts generell. Dies ist ausdrücklich nicht Zweck dieses Blog-Eintrags. Aber der Inhalt des Videos ist selbst so sehr getragen von Verachtung und Zerstörungswillen, dass wir nach deutscher Begrifflichkeit von „Aufstachelung zum Rassenhass“ sprechen müssen.

(Video via http://twitter.com/HansRolfSchmidt/status/708108622312636416 – danke dafür!)

Nachtrag: Man kann sich über eine Wortsuche in Twitter nach „Volkstod“ vergegenwärtigen, was die fast allseits geförderte linke Meinung hier beizutragen hat. Geschmackvoll sehnt etwa Philip Meinhold in der „taz“ (27.02.2016) den Untergang jener Kultur herbei, die ihm als eine der wenigen solche Autoaggressionen erlaubt:

Und so bleibt nur die Hoffnung, dass der von Biedermeiern und Brandstiftern angesichts der weltweiten Flüchtlingszahlen herbeifantasierte Volkstod tatsächlich eintritt und hierzulande in zwei, drei Generationen etwas anderes, Schönes, Gutes entstehen möge. Allein: Anzunehmen ist dies leider nicht, denn was die Überlebensfähigkeit angeht, hat der Deutsche die Widerstandskraft von Unkraut.

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Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

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9 Responses

  1. mario sagt:

    fake video. alle sollten mal langsam wieder etwas besonnener agieren. nachdenken hilft auch. dieses video würde ich nicht teilen, nicht ob der meinung die dort ausgesprochen wird (ohne zweifel ekelhaft), sondern wegen der zielsetzung die ich hinter dem machwerk vermute… spaltung!

  2. Phil sagt:

    Es wird vom Bildschirm abgelesen (man sieht es in der Sonnenbrille), er lacht sogar auf Kommando … Sehr unecht, sehr monotone Stimme, alles aufgesetzt. Mit etwas „Dollar in die Hand“ wird das sehr leicht gewesen sein, ihn dazu zu bringen. Armer Mann.

    • Wenn es so ist, wirft das dann zugleich die Frage auf, was ‚man‘ sonst noch für eine Handvoll Dollar tut, oder? – Das Lachen wirkt in der Tat aufgesetzt, der fröhliche Gesichtsausdruck aber für mein Gefühl nicht. Wirkt so jemand, der es aus bitterster Not heraus tut? Ablesen ist halt auch eine Methode, wenn man etwas auf den Punkt bringen will und nicht geübt ist, frei und vor allem vor der Kamera zu sprechen. Ich will das hier nicht endgültig entscheiden, aber gänzlich entschärft scheint mir so die Botschaft dennoch nicht zu sein.

    • Ist zwar eine Boulevard-Quelle – aber keine, die sowas erfinden würde, soweit ich das einschätzen kann: „Gertrude H. wurde am Donnerstag am helllichten Tag in Rudolfsheim-Fünfhaus grundlos von einem Mann mit dunkler Hautfarbe attackiert. Dieser schlug sie, nahm sie in den Schwitzkasten und sagte: ‚Ihr Frauen gehört alle umgebracht‘.“ (11.03.2016, http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Fussgaengerin-54-attackiert-Ihr-Frauen-gehoert-umgebracht;art23652,1266474)

  3. Peter Hallonen sagt:

    Immerhin die USA sind nach Lage der Dinge von derartigen Eroberungsphantasien (noch) nicht betroffen: Weder droht dort eine Islamisierung (der Anteil der Muslime liegt derzeit wohl unter 2 % und einer „Invasion“ von dort liegt der Antlantik im Wege) noch eine Massenzuwanderung aus Afrika. Die Geburtenrate der schwarzen Bevölkerung ist dort nach Statistiken kaum höher als die der nicht-hispanischen Weißen, während eben die hispanischen Weißen dort das stärkste Wachstum hinlegen. Und Europa ist in Sachen Migration kein homogenes Gebilde: Nach Lage der Dinge werden Polen, Tschechien, die Slowakei usw. ethnisch homogene Nationalstaaten bleiben. Im Extremfall käme es dann zu einem neuen Eisernen Vorhang in umgekehrter Richtung: Osteuropa schützt sich dann mit militärischen Grenzbefestigungen vor den Auswirkungen des Multikulti-Chaos in Westeuropa. Die USA hätten damals wohl doch lieber den Morgenthau-Plan für Deutschland umsetzen sollen, dann wären wir zwar alle arm, aber nicht Hauptzielland der Migration.

    • In Osteuropa liegt ja ein demografisches Problem vor, das nicht gerade vor Problemen in naher Zukunft bewahrt. Ich halte das nach wie vor nicht für Fehldarstellungen oder -interpretationen. Überalterung ist ein Problem in ökonomischer, auch psychosozialer Hinsicht. Deshalb hat „Der Spiegel“ wohl ein Stück weit recht, wenn er hier schreibt: „Europa schrumpft. Vor allem im Osten des Kontinents ist der demografische Wandel dramatisch, die Bevölkerung stirbt regelrecht aus. Trotzdem sträuben sich Ungarn, Polen und Co. gegen Zuwanderung. Sie werden es bereuen.“ (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-osteuropa-braucht-dringend-zuwanderer-a-1051598.html)
      Wir sehen gleichzeitig, dass Zuwanderung andere Probleme bringt. Konstruktive Familienpolitik wäre, neben vielen anderen Dingen, die im Argen liegen, eine Notwendigkeit – eine Lösung, die nicht gleichzeitig wieder ein Problem ist. Dadurch sinkt natürlich nicht der Migrationsdruck mit eingeschränkter Möglichkeit, sie zu steuern.

      • Peter Hallonen sagt:

        Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob Demographie als ökonomisches Thema die Bedeutung hat, die ihr allgemein beigemessen wird. Es gäbe mit an ziemliche Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit Mittel und Wege, ein Produktivitätswachstum herbeizuführen, das die Folgen des demographischen Wandels zum Teil oder vollständig ausgleicht (aktuelles Beispiel: Cloud Computing, siehe z.B. https://www.youtube.com/watch?v=ZT_3hkIZ-E8). Es braucht nur den politischen Willen – an dem es aber momentan ganz gewaltig fehlt –, um wieder eine allgemeine wirtschaftspolitische Umgebung herbeizuführen, die die (Ausrüstungs)Investitionen stärkt. Dafür könnte sich der Staat auch ohne weiteres deutlich stärker verschulden, als er es bisher tut. Was es mit politisch angeblich nicht erwünschten bzw. unterdrückten alternativen Technologien wie der „freien Energie“ auf sich hat, die für sich genommen den Lebensstandard erhöhen könnten, bleibt dabei einmal unberücksichtigt. Die psychosozialen Folgen der Demographie sehe ich hingegen als gravierender an, wobei die deutsche Gesellschaft da insoweit schon erfahren ist, als sie in der Vergangenheit einiges an Traumatisierung (Erster und Zweiter Weltkrieg, auch mit Frauenüberschuss wegen kriegsgefallener Männer) wegstecken musste, ohne dass es ihren nachfolgenden zumindest ökonomischen Wiederaufstieg behindert hätte. (Teil 2 des Kommentars folgt separat, da der „Kommentar absenden“-Button mit zunehmender Textmenge zu weit nach unten rutscht)

      • Peter Hallonen sagt:

        Im Vergleich multikulturelles West- zu ethnisch homogenem Osteuropa in Verbindung mit der Demographie hat es Osteuropa mit Sicherheit besser, wenn die Multikulturalität des Westens nur ein zusätzlicher Ballast wäre, der zu den durch Geburtenmangel ausgelösten Problemen noch hinzukommt. Faktisch gibt es hier wohl eine Art Gleichgewicht: das absolut gesehen hohe ökonomische Niveau Deutschlands ist ein besserer Ausgangspunkt dafür, noch ein paar Millionen Migranten mehr durchfüttern zu müssen. Osteuropa hat diese Aufgabe derzeit nicht, ist dafür aber aus anderen Gründen ärmer. Die für Deutschland noch verhältnismäßig beste Zukunftsprognose wäre dann, dass dem Land seine relative ökonomische Stärke bleibt, dafür aber unter den durch die Massenmigration entstehenden sozialen Spannungen leiden muss. Dann würden wir sozusagen eine gesellschaftspolitische Kopie der USA in Mitteleuropa. Die ost- und südeuropäischen Länder blieben demgegenüber verhältnismäßig arm, aber relativ befriedete Nationalstaaten. Frankreich würde eine Mittelrolle einnehmen mit seiner erstaunlich hohen Geburtenrate bei aber schon historisch länger zurückreichender Einwanderer- und Islamproblematik. Voraussetzung für dieses Szenario ist natürlich, dass der Migrationsdruck trotz allem irgendwie in geordnete Bahnen gelenkt werden kann.

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