#Doubles der Opposition (5) – Björn #Höcke (#AfD) – #NWO

Die bisherigen Beispiele dieser Reihe stammten allesamt aus dem Kontext der US-amerikanischen Zeitschrift „The New Republic“ (1914ff.). Diese steht repräsentativ für eine politische Linie der Neuen Weltordnung, wie sie von der Clique um Walter Lippmann ausging. (Das ist ein Thema für mehr als einen eigenen Beitrag. Lippmann lieferte jedenfalls Know how für die mediale Beeinflussung der Massen. Die politische Ausrichtung von „The New Republic“ schwenkte um 1950 langsam um von einer eher ‚sozialistischen‘ Position hin zur Gegenseite und wird heute teilweise als neokonservativ eingeordnet.)

bjoern-hoecke-justin-trudeau

Deshalb ist es auch nicht so verwunderlich, dass eine weitere physiognomische Assoziation zur Führungsspitze der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) auf ein benachbartes Terrain der politischen Historie führt – und dabei zugleich hochaktuell ist. Sie geleitet von Björn Höcke, dem AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag, zu Justin Trudeau, der unlängst Premierminister von Kanada wurde.

Justin Trudeau ist der Sohn von Pierre Trudeau, einem Polit-Star seiner Zeit in Kanada. Seine Vita führt uns auch gleich wieder zu einer notorischen Gruppierung in Verschwörungstheorien, den Jesuiten:

Seine schulische Laufbahn führte ihn unter anderem an das Jesuitenkolleg Jean de Brébeuf, an die Universitäten von Montreal, Harvard und das Institut d’études politiques de Paris, sowie nach London an die London School of Economics and Political Science. […]
Unter seiner Führung erließ das Parlament 1982 die Kanadische Charta der Rechte und Freiheiten, in der unter anderem die Meinungsfreiheit, Gleichheit, Rechte der Ureinwohner, das Recht, eine der beiden kanadischen Amtssprachen benutzen zu können, sowie der Schutz des Multikulturalismus in Kanada für immer verankert sind.

Diese Ausrichtung behält Justin Trudeau bei, über den es in seiner Biografie heißt:

Im Unterhaus war er Schattenminister für Jugend und Multikulturalismus, Staatsbürgerschaft und Einwanderung, tertiäre Bildung sowie für Jugend- und Amateursport. Bei den Unterhauswahlen 2015 führte Trudeau die Liberalen zu einem klaren Wahlsieg und wird damit nach einer kurzen Übergangsphase neuer Premierminister. Er ist der älteste Sohn von Margaret Trudeau und Pierre Trudeau, der von 1968 bis 1984 (mit kurzer Unterbrechung) kanadischer Premierminister war.

Der junge Trudeau ist also eine recht konträre Figur zu dem, was Björn Höcke in der aufgespaltenen AfD für den nationalkonservativen Teil vertritt. In den Worten der „Wikipedia“:

Das Handelsblatt zitiert den Politikwissenschaftler Gero Neugebauer mit: „Die Aussagen in den Reden von Höcke weisen ihn als Vertreter eines völkischen Nationalismus aus, also eindeutig rechtsextremistisch. Damit rückt die AfD im Parteiensystem nach rechts und macht sie zur Konkurrenz der NPD und der sonstigen rechtsextremistischen Kleinstparteien“.

Man muss diese Diffamierungsversuche als „rechtsextremistisch“ nicht teilen, um den evidenten Gegensatz zwischen Politiker-Persönlichkeiten wie Höcke und den Trudeaus im multikulturellen Kanada zu erkennen.

Deshalb ist es interessant, dass Höcke als physiognomisches Pendant zu dem in jungen Jahren zum Premierminister gewählten Justin Trudeau funktioniert. Die hier angenommene geheime Priesterschaft mit Casting-Abteilung lässt in zahlreichen Beispielen erkennen, dass sie inhaltliche Gegensätze mit äußerlichen Doppelgängern besetzt. Über den Atlantik hinweg ist so der in Deutschland vom Mainstream in Politik und Presse radikal ausgegrenzte Deutsch-Nationale Björn Höcke gespiegelt in einem mustergültigen Vertreter der Neuen Weltordnung, in diesem Fall auch noch der Vertreter einer politischen Dynastie, die mehr oder minder in Erbfolge ein angeblich ‚demokratisches‘ System beherrscht.

Die Häme seitens anzunehmender Hintergrund-Gremien besteht dann darin, dass Anhänger einer rechtsorientierten politischen Haltung bei Björn Höcke in seinem physiognomischen Äußeren zugleich einen Typus bejubeln, der in Kanada als Sohn eines erklärten Multikulturalisten eine ebenso multikulturalistische Parteipolitik vertritt und damit landesweiten großen Erfolg hat, während die AfD bisher eine Splitterpartei blieb. (Letzteres wird sich vermutlich im Verlauf der Flüchtlings-Krise ändern.)

Dennoch bleibt es abzuwarten, welche innerparteilichen Auseinandersetzungen, Vorwürfe des Rechtsradikalismus und personalpolitischen Querelen noch anstehen, um eine i. w. S. deutsch-völkische Position effektiv eher einzuhegen und zu schwächen. Dies jedenfalls ist die große historische Linie, für die all die genannten Personalien und (krypto)organisatorischen Zusammenhänge aussagekräftige Beispiele sind.

Weiterempfehlen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • XING
  • Google Bookmarks
  • Y!GG
  • MisterWong
  • del.icio.us
  • Digg
  • Reddit
  • Technorati

Daniel Hermsdorf

Verleger, Autor, Journalist bei filmdenken.de - Medienkritik, Verschwörungstheorie und Physiognomik

ANZEIGE
                         

2 Responses

  1. Anonymous sagt:

    Herr Huber Der Reichstagbrand wurde geplant. Adolf Hitler war im Thule Orden drin und wurde von der Wall Street finanziert. Der Kommunismus die Revolution wurde auch von Amerika finanziert. Jetzt nennt sich das Demokratie. Rechts und Links sind nur Hohlköpfe. Marionetten. die NPD wurde ja vom britischen Geheimdienst gegründet. Die Elite dahinter hat das sagen die sieht man aber nicht.

  2. Fritz Huber sagt:

    „Vertreter eines völkischen Nationalismus aus, also eindeutig rechtsextremistisch“ ???

    d.h. jeder der sein Land schätzt und seine Kultur und Identität erhalten möchte, ist rechts extrem?

    Der Lenin’sche, der maoistische Kommunismus und der Stalinismus ist, wie der Nationalsozialismus eine speziell ausgeprägte Form von Kommunismus, also alles Brüder im Geiste und eine „LINKE Ideologie“. (man möge sich hierzu Stalins Reden anhören).

    Der nationale Gedanke war nicht Ideologie sondern Methode, wie heutzutage der antinationale Gedanke (bis hin zum deutschen Volkstod) als Methode verwendet wird, den Menschen ein uniformes Verhalten aufzuzwingen und ihnen die Freiheit zu nehmen.

    Der Sozialismus hat über 100 Millionen Menschen das Leben gekostet — es ist genug!

    Gero Neugebauer soll endlich aufhören seinen linkspopulisten Extremismus zu verbreiten!

    Aber eins muss man den Linken lassen – sie verstehen es perfekt die Verantwortlichkeit der ‚eigenen Schuld’ dem anderen Lager aufzubürden.

    Und die linken Sozialisten versuchen wieder mit denselben Methoden wie 1933 das Land unter sozialistischer Kontrolle zu bringen, durch Propaganda und Gewalt!

Kommentar verfassen